10. Juni 2009

Klimaneutraler Wein

Ökologische und nachhaltige Standards nehmen in der Weinbranche eine immer größere Bedeutung ein. Die Nachfrage nach Bioweinen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Es kommt nicht mehr ausschließlich auf den Geschmack an. Weitere Kriterien spielen bei der Kauf- /Trinkentscheidung eine Rolle: Wie wurde der Wein angebaut und unter welchen Bedingungen? Wie und worin ist der Wein abgefüllt? Wie steht es um die Recyclingprozesse? Im Zuge der Vertiefung nachhaltiger Prozesse in der Weinbranche, hört man eine Frage auch immer häufiger: Wie groß ist der CO2-Fußabdruck dieses Weins? 

Pioniere haben auf diese Frage bereits eine Antwort. Ihr Wissen beruht auf einem produktbezogenen Carbon Footprint (PCF), also einer Aufstellung aller CO2-Emissionen, die mit dem Produkt und dessen Lebenszyklus in Verbindung stehen. Untersucht werden u.a. Emissionsquellen wie: Energieverbrauch, Heiz- und Kühlbedarf, Transporte, Wasserverbräuche, Verpackung und weitere. Ein PCF zeigt auf, an welchen Stellen, CO2-Emissionen gesenkt werden können. So erhalten Winzer gezielte Ansatzpunkte bei der Emissionsreduktion, die ein Muss einer nachhaltigen Ausrichtung ist.

Aber wie wird nun ein Wein klimaneutral? Unvermeidbare Restemissionen werden über Emissionsminderungszertifikate aus anerkannten Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Dies ist mittels der Bestimmungen des Kyoto-Protokolls möglich. Die oberste Prämisse sollte aber sein, dass ein Ausgleich von Emissionen nur dann erfolgt, wenn bereits CO2-Emissionen durch Klimaschutzmaßnahmen vermindert werden konnten.
Einige Weingüter aus den USA. Frankreich, Österreich und Deutschland setzen sich aktiv im Freiwilligen Klimaschutz ein, reduzieren CO2-Emissionen und bieten klimaneutralen Wein erfolgreich am Markt an.

Neugierig geworden? Einen vollständigen Artikel finden Sie HIER: Eskortservice in Sachen Klimaschutz_Wein und Markt