1. Juli 2009

Bremerhaven: Noch ein Klimahaus

Auf 5.000 Quadratmetern kann man nun im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost die gesamten Klimazonen des achten Längengrads bereisen. Eröffnet wurde das Klimahaus in Bremerhaven mit einer Eröffnungsrede von Bob Geldof, der das Klimahaus nicht als Ausstellung, sondern als Liebesbrief an unseren Planeten verstanden haben möchte. Auch rief er den Zuhörern die Auswirkungen des Klimawandels verstärkt ins Bewusstsein. Der Gast startet mit seiner Reise auf dem achten Längengrad in Bremerhaven, …dann geht die Reise weiter in die Schweiz. Hier herrscht Steinschlaggefahr durch das Auftauen des Permafrosts. Wüstenbedingungen findet man in einem 200 Quadratmeter großem Raum vor: In simulierter nigerianischer Hitze steht eine Akazie, auf die alle 12 Minuten ein Tropfen Wasser fällt. Wüstenrealität. Temperaturschock: einige Meter weiter: Eis. Kalt. Wir sind in der Antarktis. Weiter geht es zum vom Meeresspiegelanstieg bedrohten Samoa. Über Alaska geht dann die Reise wieder zurück nach Bremerhaven.

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Im Klimahaus kann man Natur und Klima live und hautnah erleben. Ob Regen, Sturm, Hitze oder Kälte, das Klimahaus hält neben Klimaexperimenten für den Besucher fast alle Wetterereignisse der Klimazonen bereit. Wissenschaftlich unterstützt wird das Klimahaus vom Max-Planck-Institut für Meteorologie, dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und dem Deutschen Wetterdienst.

Es geht ja nicht nur um das Betrachten und Nachdenken, sondern um das Handeln. Aus diesem Grund gibt es einen eigenen Bereich “Chancen”, der den Besuchern einfache Klimaschutzmaßnahmen für den Alltag zeigt.