15. Oktober 2009

Klimaneutral Drucken ist nicht genug

Klimaneutral drucken ist nicht genug – zuerst vermeiden ist der ökologisch richtige Weg

Am heutigen Blog Action Day will ich einen unserer Partner erwähnen, der als vierte deutsche Druckerei überhaupt bereits seit 2006 klimaneutrales Drucken anbietet, Senser Druck aus Augsburg.

Als Mitglied im Umweltpakt Bayern wird bei Senser seit den 80er Jahren mineralölfreie Biofarbe zum Drucken verwendet, deren Grundlage nachwachsende Rohstoffe wie z.B. Rapsöl ist. Diese kommt ausschließlich auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft zur Geltung.

Der Strom wird seit Januar 2008 ebenfalls nachhaltig bezogen und stammt aus Wasserkraft. Die Installation einer Solarstromanlage auf dem Dach der Produktionshalle ermöglicht es Senser, beinahe ein Viertel der notwendigen Strommenge selbst zu produzieren.

Die Nutzung der Maschinenabwärme zum Heizen der Produktionsräume ist ein weiterer Baustein, der dazu geführt hat, dass Senser Druck in den letzten drei Jahren seine CO2-Emissionen um mehr als 400 Tonnen reduzieren konnte.

Durch klimaneutrale Druckaufträge wurden bislang  350 Tonnen an CO2-Äquivalenten kompensiert und somit deren zusätzlicher Ausstoß an anderen Orten vermieden.

Hier zeigt sich die konkrete Umsetzung des Prinzips: Zuerst vermeiden und dann den unvermeidbaren Rest klimaneutral stellen; oder wie Geschäftsführer Bernhard Tokarksi es mit eigenen Worten ausdrückt: „Klimaneutral drucken alleine genügt nicht“.

Diese Überzeugung spiegelt sich auch im neuen Webshop der Druckerei wider:

Unter Flyer-Wahn können Kunden Ihre Flyer online bestellen. Dass diese automatisch klimaneutral gedruckt werden, ist für Senser Druck eine Selbstverständlichkeit.