3. Dezember 2009

Kein Etikettenschwindel bei ClimatePartner

Für viel Aufsehen hat in den letzten Tagen eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS infratest geführt, die ergab, dass die Labels “klimafreundlich” oder “klimaneutral” falsche Vorstellungen bei den Kunden erwecken können. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen fordert daher verbindliche Standards, um einem falschen Eindruck entgegen zu wirken.

Ich habe mir die Forderungen gerade einmal angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass wir sie bei ClimatePartner vollumfänglich erfüllen.

So wird beispielsweise gefordert, dass Maßnahmen zur Vermeidung von Emissionen stets den Vorrang vor der Kompensation haben müssen. ClimatePartner hat von Anfang an stets eine 3-stufiges Vorgehensweise gewählt:

  1. Emissionsvermeidung
  2. Emissionsreduzierung
  3. Kompensation nur von unvermeidbaren Emissionen.

Des Weiteren wird kritisiert, dass nur minimale Emissionsreduzierungen zu der Bezeichnung “klimafreundlich” führen würden. ClimatePartner hat seine Kunden stets vor den Gefahren des Greenwashings gewarnt, so dass der Begriff “klimafreundlich” von unseren Kunden nur bei ernsthaften Maßnahmen zum Klimaschutz verwendet wird.

Der Forderung nach verbindlichen Standards kann ClimatePartner sich nicht nur anschließen, sondern wir können darauf verweisen, dass wir uns durch unsere Aktivitäten in verschiedenen Gremien aktiv um die Entwicklung verbindlicher und seriöser Standards kümmern.

Unsere Vorsicht und Seriösität macht sich offenkundig bezahlt: Ich habe mir gerade mal wieder die Einträge im Blog „Klima-Lügendetektor“ der online Magazine von Greenpeace und „wir-klimaretter“ angesehen. Dort werden viele namhafte Unternehmen an den Pranger gestellt. Ich habe aber keine einzige Aktion gefunden, an der ClimatePartner beteiligt gewesen wäre …