4. Dezember 2009

Outsourcing von CO2-Emissionen

Rechnen wir unseren CO2-Fußabdruck durch Outsourcing klein?

In einer eben veröffentlichten Pressemitteilung unter dem Titel „Gretchenfrage: Treibhausgase – wer ist schuld?“ stellt Prof. Dr. Mario Schmidt von der Hochschule Pforzheim die Frage, ob der CO2-Fußabdruck der Bürger wirklich richtig berechnet wird. Er stellt die These auf, dass die Produktion vieler Konsumgüter in andere Länder ausgelagert ist und somit zu einer Auslagerung der Emissionen führt. Würde man diese Emissionen den Endkonsumenten der Produkte belasten, würde sich die durchschnittliche Treibhausgasbilanz jedes Bundesbürgers von 10 auf 15 Tonnen CO2 pro Jahr erhöhen. Für US-Bürger betrüge der Wert 28 statt 19 Tonnen.