14. Dezember 2009

Umwelt und Politik und Ökonomie

Heute bin ich über ein kurzes Interview in der Süddeutschen Zeitung mit Prof. Dr. Lutz Wicke gestossen.

Kurz und bündig wird in dem Interview dargelegt, warum es nicht ausreichen kann, sich in Sachen Klimaschutz einfach auf die Politik zu verlassen, weil Klimaschutz keine Sache ist, die sich einfach beschliessen lässt.

Es wird kurz darauf eingegangen, dass ein globales Cap & Trade System, also die Einführung eines globalen Emissionshandels aus ökonomischen Gesichtspunkten wohl am sinnvollsten ist, um ein weltweites Umdenken hervorzurufen, und gleichzeitig dem Wort Klimagerechtigkeit nachzukommen.

Unter anderem sind die Probleme der bisher existierenden verpflichtenden Emissionshandelsysteme,  z.B. Deutschland,  seine zahlreichen Ausnahmen und die mangelnde Berücksichtigung der Verbraucher.

Der Hintergrund ist simple Ökonomie: Ein Produkt, welches einen Preis hat, wird als knapp erachtet, also wird sorgvoll mit ihm umgegangen.

Theorie und Praxis, einfach kompliziert.