26. Januar 2010

Senser Druck mit alkoholfreiem Druck

Vielen Dank, Bernhard Tokarski, für die Zusendung Ihrer Information zur Einführung alkoholfreien Drucks bei Senser Druck in Augsburg:

“Senser Druck aus Augsburg ist bekannt für ökologisches und umweltfreundliches Drucken. Seit vielen Jahren produziert Senser als bundesweiter Vorreiter mit Biofarben ohne Mineralöle, klimaneutral und mit TÜV-zertifziertem Ökostrom. Ein weiterer entscheidender Schritt war das Ziel, den umweltschädlichen und gesundheitsbedenklichen Isopropylalkohol (IPA) aus dem Drucksaal zu verbannen.

Isopropanol (Isopropylalkohol, 2-Propanol, IPA) wird bei Offsetdruckereien als wesentlicher Bestandteil im Feuchtmittel verwendet. Seit nahezu 40 Jahren wird IPA in Druckereien verwendet und 90% der Drucker sind immer noch der Meinung, dass IPA für ein gutes Druckergebnis unverzichtbar sei. Dass IPA zu den leicht verdunstenden organischen Verbindungen gehört, die auch als VOC bezeichnet werden und Schäden in der Atmosphäre und in der Atemluft bewirken, ist wissenschaftlich nachgewiesen.

IPA trägt auch zum Treibhauseffekt – Klimawandel bei: Die Temperatur auf der Erde hängt mit vielen, komplizierten Vorgängen zusammen. Die Wärmeenergie der Sonne wird nur zum Teil auf der Erde verbraucht – die nicht verbrauchte Wärme wird in Form von Strahlung in den Weltraum zurückreflektiert. Dabei trifft sie bei der Reflexion in der Erdatmosphäre auf einen „Gürtel“ aus CO2, Methan und sonstigen unnatürlichen Spurengasen. Diese Gase nehmen die Wärmestrahlung teilweise auf und bringen die Strahlung zum Teil auf die Erde zurück – der Treibhauseffekt entsteht – die Temperatur der Erdoberfläche steigt.

Verstärkt wird dieses Problem durch IPA, da jedes Spurengas seine eigene ganz bestimmte Wellenlänge hat und sich mit CO2, Methan und anderen Spurengasen „ergänzt“ und den Treibhauseffekt verstärkt.

Senser Druck ist stolz darauf, dass ein weiteres ökologisches Ziel, mit jetzt noch besserer Qualität, erfolgreich umgesetzt wurde. Bei Senser ist umweltfreundliches Drucken kein Marketinginstrument, sondern eine „Herzenssache“ und eine Vorbildfunktion für andere Betriebe.

Fazit: klimaneutrale Produkte ohne IPA, ergänzt durch weitere ökologische Maßnahmen, sind eine sinnvolle Ergänzung im aktiven Klimaschutz.”

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