23. Februar 2010

Agrarabfälle als Kraftstoffreserve der Zukunft

Bekanntlich kommt es bei Biokraftstoffen auf die Herkunft an, denn Biokraftstoffe, die die Nahrungsmittelproduktion gefährden oder für die – egal ob direkt oder indirekt – Regenwald abgeholzt wurde, sind nicht nachhaltig. Daher ist die Produktion von Biokraftstoffen aus Mais, Palmöl oder Raps zwiespältig zu sehen.

Besonders interessant ist daher eine neue Studie der Internationalen Energieagentur IEA, die sich mit Biokraftstoffen der so genannten zweiten Generation befasst, die aus Abfällen der Land- und Forstwirtschaft produziert werden und zu folgendem Ergebnis kommt:

Selbst wenn im Jahr 2030 nur 10% der Abfälle der Land- und Forstwirtschaft zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt werden, könnte damit die Hälfte des weltweiten Bedarfs an Biokraftstoffen bzw. 5% des gesamten Treibstoffbedarfs gedeckt werden.