12. Mai 2010

The Girl Effect

Morgen ist Vatertag – mein erster, denn seit 10 Wochen habe ich einen Sohn. In den vergangenen Monaten wurde in meiner Familie gelegentlich darüber gesprochen, ob wir lieber einen Sohn oder eine Tochter möchten – natürlich war der letzte Satz immer: “Egal, Hauptsache gesund.”

Für uns westliche Industriestaatler macht es kaum einen Unterschied, welches Geschlecht unser Nachwuchs hat. Anders ist es zum Beispiel in China (“Eine Frage der Ehre”) oder bei Urwaldstämmen (“Eine Frage der Ernährung”) und in der Tat spielt das Geschlecht in anderen Gesellschaften ein ganz entscheidende Rolle. Alle Gender-Klisches hervorgeholt, sind Jungs grob, unvernünftig und im wahrsten Sinne des Wortes “Draufgänger”. Mädchen sind vorausplanend, ausgleichend und organisiert. Dass diese Vorurteile tatsächlich mit der Realität korrespondieren, darauf setzt die Initiative “The Girl Effect”:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=WIvmE4_KMNw&hl=de_DE&fs=1&]

Vor diesem Hintergrund wirkt der emanzipatorische Schlachtruf “Frauen an die Macht” gar nicht mehr so provokant, sondern bietet auf der ökologischen, ökonomischen und sozialen Ebene beste Chancen für eine ressourcenschonenende und verantwortliche Entwicklung der Gesellschaft.

Mehr Informationen und Spendenmöglichkeit unter: http://www.girleffect.org/

Und mir stellt sich jetzt die Frage, wie ich einen echten Kerl großziehe, der die Natur liebt, seine Mitmenschen respektiert und auch die positiven femininen Seiten verkörpern kann – aber, Hauptsache gesund!