7. Dezember 2010

Das ist reine Makulatur

Durch Abfallvermeidung auch noch einen sinnvollen Mehrwert für die Mitmenschen zu erreichen liegt zumindest im Sinne eines theoretischen Nachhaltigkeitsbegriffes nah. Doch dazu braucht es die Initiative und vor allem die Phantasie von Personen, Gruppen oder Organisationen. Neben privaten Initiativen und Nichtregierungsorganisationen engagieren sich auch viele Unternehmen in ökologischen und sozialen Belangen.

Moritz Lehmkuhl, Ken Kozol

Moritz Lehmkuhl, Ken Kozol

Mit der Druckerei Irwin Hodson Press in Portland, Oregon, zählt ClimatePartner ein solches innovatives und kreatives Unternehmen zu seinen Partnern. Die neueste Maßnahme des US- Unternehmens zielt darauf ab, die Potentiale, die bei der Abwicklung von Druckaufträgen ungenutzt bleiben gemeinnützigen Organisationen zugänglich zu machen.

„Tag Along“ , wie das Unternehmen dieses Programm getauft hat, funktioniert, indem gemeinnützigen Organisationen der von regulären Druckkunden ungenutzte Platz auf den Druckbögen (=Makulatur)  zur Verfügung gestellt wird. Die im Vorfeld des Drucks und bei der Verarbeitung notwendigerweise anfallenden Dienstleistungen stellt Irwin Hodson Press den Organisationen kostenlos bereit und investiert somit nach eigenen Angaben in die Gesellschaft.

Irwin Hodson appelliert an seine Kunden, im Rahmen von „Tag Along“ Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und ungenutzten Platz auf den bestellten Druckbögen zur Verfügung zu stellen. Dabei wird auch die Möglichkeit angeboten, zu geringen Kosten die Größe der verwendeten Papierbögen zu vergrößern, so dass mehr Raum für den Druckbedarf gemeinnütziger Organisationen nutzbar bleibt.
ClimatePartner freut sich über Unternehmen, die auch die soziale Komponente von Nachhaltigkeit zum Anlass für Maßnahmen und Aktionen nehmen und hofft, dass immer mehr Unternehmen den Weg zu ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung finden.