24. Oktober 2011

Odeon Film macht sich stark für Klimaschutz

Die Odeon Film AG ist das erste große unabhängige Produktionshaus für Fernsehen und Kino in Deutschland, das klimaneutral arbeitet. Das Unternehmen kompensiert seinen CO2-Ausstoß durch Investitionen in ein Klimaschutzprojekt.

„Als modernes, nach vorn gewandtes Produktionsunternehmen fühlt sich die Odeon Film der Nachhaltigkeit verpflichtet. Heutzutage ist es wichtiger denn je, vorausschauend zu handeln sowie ökonomische und ökologische Aspekte gleichwertig zu berücksichtigen.“, sagt Mischa Hofmann, Vorstand der Odeon Film AG. Dazu hat die Odeon Film AG zahlreiche klimafreundliche Maßnahmen ergriffen und die CO2-Emissionen aller Standorte erfasst und ausgeglichen.

Ressourcen schonen

Das Unternehmen hat seit 2009 seine Flüge um zwei Drittel reduziert und produziert mit Der Landarzt die erste deutsche Fernsehserie umweltfreundlich. Die Odeon Film AG bezieht Öko-Strom, nutzt umweltfreundliche Taxis, achtet auf Bio-Catering, verwendet ausschließlich Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft und unternimmt darüber hinaus zahlreiche Energiesparmaßnahmen.

Klimaneutralität

Nach dem Prinzip der Klimaneutralität können Emissionen, die an einem Ort entstanden sind, durch Einsparung der gleichen Menge an Emissionen an einem anderen Ort kompensiert werden.

Um die Standorte der Odeon-Film-Gruppe klimaneutral zu stellen, wurden zunächst alle emissionsrelevanten Daten ermittelt. Dazu wurden CO2-Emissionsquellen wie Wärme, Mobilität, Strom, Papierverbrauch und die Inanspruchnahme externer Dienstleister erfasst. Die Berechnung des Ausstoßes erfolgte auf Basis internationaler Standards und wissenschaftlicher Datenbanken.

Das an den verschiedenen Standorten der Odeon-Film-Gruppe emittierte CO2 wurde in einem zweiten Schritt durch die Investitionen in eine Gasaufbereitungsanlage in der indonesischen Region Süd-Sumatra ausgeglichen. Dieses Klimaschutzprojekt ermöglicht, dass das bei der Erdölförderung austretende Gas nicht wie bisher abgefackelt, sondern aufbereitet und in Form von Trocken- oder Flüssiggas in eine nutzbare Energiequelle umgewandelt wird. Jährlich wird dadurch durchschnittlich eine Menge von 86.022 Tonnen CO2 eingespart. Positive Aspekte des Klimaschutzprojekts in der Region sind unter anderem die Verbesserung der Luftqualität, die Erhaltung der Artenvielfalt, die Bereitstellung einer sauberen, kostengünstigen Energiequelle sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.

 

V.l.n.r.: Dagmar Graef, kaufmännische Gesamtleitung Odeon Film; Katja Schwarz, Nachhaltigkeitsbeauftragte Odeon Film; Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer ClimatePartner

 

„Das Engagement der Odeon Film ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die Filmbranche gemeinhin als sehr schnelllebig gilt und die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine langfristigere Sicht erfordern“, ergänzt Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner.