8. März 2012

Bio-Seehotel Zeulenroda kompensiert die eintausendste Tonne CO2

Seit 2009 bietet das Bio-Seehotel Zeulenroda klimaneutrale Übernachtungen und Tagungen an. Am 6. März 2012 haben wir gemeinsam die Kompensation der eintausendsten Tonne CO2 gefeiert. Damit gehört das Bio-Seehotel zu den erfolgreichsten Anbietern klimaneutraler Übernachtungen und Tagungen in Deutschland.

Urkundenübergabe: Diana Jäger, Bio-Seehotel Zeulenroda und Dr. Christian Reisinger, ClimatePartner

Urkundenübergabe: Diana Jäger, Bio-Seehotel Zeulenroda und Dr. Christian Reisinger, ClimatePartner

Das zur Bauernfeind-Gruppe gehörende Bio-Seehotel Zeulenroda in Thüringen ist für sein Umwelt- und Nachhaltigkeitsengagement bereits mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet worden, beispielsweise mit dem begehrten EU-Ecolabel („EU-Blume“) und dem B.A.U.M.-Umweltpreis. Seit 2009 können die CO2-Emissionen von Tagungen und Übernachtungen durch anerkannte Klimaschutzprojekte in Kooperation mit ClimatePartner ausgeglichen werden. Bisher wurden über 1.000 Tonnen CO2 kompensiert. Die beiden Unternehmen feierten dieses Jubiläum durch eine offizielle Urkundenüberreichung am 6. März 2012.

Für das Angebot klimaneutraler Übernachtungen und Tagungen werden CO2-Emissionen jeweils individuell berechnet und dem Kunden ausgewiesen. Faktoren wie Heizung, Strom, Lebensmittel oder die Anreise der Teilnehmer zu Veranstaltungen fließen in die Berechnung ein. Der Gast kann anschließend zwischen verschiedenen Klimaschutzprojekten wählen, durch die der CO2-Ausgleich erfolgt. Zur Auswahl stehen ein Windkraftprojekt in Indien, ein Wasserkraftprojekt in Guatemala und ein Waldschutzprojekt in der Demokratischen Republik Kongo. Um die Gäste für das Thema zu sensibilisieren, wurde im Hotel ein „Klima-Terminal“ eingerichtet. Durch einen eigens entwickelten CO2-Rechner können die Gäste die Emissionen für verschiedene Szenarien ihrer Veranstaltungen und Übernachtungen selbst kalkulieren und sich über den CO2-Ausgleich informieren.

Der CO2-Ausgleich beruht auf einem einfachen Mechanismus. Da sich Treibhausgase gleichmäßig in der Atmosphäre verteilen, ist es für das Klima unerheblich, wo auf der Welt CO2 ausgestoßen oder eingespart wird. Daher ist es möglich, unvermeidbare CO2-Emissionen, die in Deutschland entstehen, durch Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern auszugleichen. Klimaschutzprojekte sind Anlagen zur Erzeugung von regenerativer Energie (z.B. Windkraft) oder zur CO2-Speicherung (z.B. Aufforstung), die nachweislich effektiv Treibhausgasemissionen reduzieren.

„Umweltbewusstes und klimafreundliches Handeln ist für uns im Bio-Seehotel Zeulenroda ein Selbstverständnis und der ganzheitliche Ansatz für eine zukunftsorientierte Lebensqualität auf sehr hohem Niveau. Durch das Angebot klimaneutraler Übernachtungen und Tagungen befähigen wir unsere Gäste dazu, selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“ erläutert Diana Jäger, Mitglied der Direktion des Bio-Seehotels.

Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner, ergänzt: „Das Bio-Seehotel Zeulenroda ist in der Hotelbranche ein absoluter Vorreiter im freiwilligen Klimaschutz. Wo andere zögern, hat das Bio-Seehotel bereits gehandelt. Der Erfolg des Angebotes zeigt, dass viele Unternehmen ihre Verantwortung für den Klimaschutz heute sehr ernst nehmen.“