11. Juli 2012

Mayer-Kuvert-network weitet Klimaschutzengagement auf seine Druckzentren aus

Briefhüllen-Hersteller bietet an zwei Standorten klimaneutrales Overprinting an

Firmenzentrale Mayer-Kuvert-network in Heilbronn

Firmenzentrale Mayer-Kuvert-network in Heilbronn

Mayer-Kuvert-network, ein weltweit agierender Briefhüllen-Hersteller, hat in seinen  Druckzentren bei den Firmen BlessOF und Schneidewind + Wolff & Matthes Kuvert klimaneutrales Drucken eingeführt. Damit ergänzt Mayer-Kuvert-network sein bisheriges Engagement im Klimaschutz um einen weiteren Aspekt der Wertschöpfungskette: ab sofort können CO2-Emissionen, die beim nachträglichen Druck auf Briefumschlägen verursacht werden, durch die Investition in ein anerkanntes Klimaschutzprojekt ausgeglichen und somit klimaneutral gestellt werden.

Als europäischer Marktführer unter den Briefhüllenherstellern ist sich Mayer-Kuvert-network seiner unternehmerischen Verantwortung bewusst. Umwelt- und Klimaschutz sind seit vielen Jahren ein wichtiger Teil der Firmenphilosophie. Durch zahlreiche Maßnahmen wird auf eine möglichst umweltschonende Produktion von Briefhüllen geachtet, beispielsweise durch den Bezug von Ökostrom, eine FSC®-Zertifizierung, aktive Abfallvermeidung, den Einsatz von Fensterfolie aus nachwachsenden Rohstoffen und durch den Druck mit Ökofarben aus Pflanzenöl. In Kooperation mit ClimatePartner hat Mayer-Kuvert-network bereits 2009 klimaneutral produzierte Briefumschläge unter dem Namen „Envirelope“ in den Markt eingeführt. Ab sofort weitet der Briefhüllensteller dieses Engagement auf eine weitere Stufe der Wertschöpfungskette aus: auf den nachträglichen Druck auf Briefumschlägen, das „Overprinting“. Mayer-Kuvert-network hat in seinen Druckzentren bei den Firmen BlessOF in Kirchheim und Schneidewind + Wolff & Matthes Kuvert in Trebbin klimaneutrales Drucken eingeführt.

Die Grundlage für klimaneutrales Drucken bildet der CO2-Fußabdruck der Druckzentren, eine Bestandsaufnahme der relevanten Treibhausgase nach international gängigen Standards. Darauf basierend konfigurierten wir individuelle CO2-Rechner, mit denen die Emissionen von Kundenaufträgen transparent berechnet und ausgewiesen werden können. CO2-Emissionen, die sich kurzfristig nicht vermeiden lassen, können durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich führt zur sogenannten Klimaneutralität und findet mittels handelbarer Zertifikate aus Klimaschutzprojekten statt. Klimaschutzprojekte sind Systeme zur Erzeugung von regenerativer Energie oder zur CO2-Speicherung, die strenge internationale Kriterien erfüllen und nachweislich effektiv Treibhausgasemissionen reduzieren.

„Wir unterstützen durch das klimaneutrale Overprinting ein Aufforstungsprojekt im indischen Pendravan“, berichtet Edlef Bartl, Geschäftsführer von Mayer-Kuvert. „Die Papier verarbeitenden Branchen werden immer noch fälschlicherweise mit dem Abholzen von Wäldern in Verbindung gebracht. Deshalb engagieren wir uns gezielt für dieses Projekt, bei dem 282 Hektar degradierter Boden mit über 200.000 Bäumen wieder aufgeforstet wird.“ Bei dem Aufforstungsprojekt in Pendravan werden über die Laufzeit von 20 Jahren etwa 10.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr eingespart.

„Mayer-Kuvert-network wird erneut seiner Vorreiterrolle im freiwilligen Klimaschutz gerecht. Mit dem neuen Angebot weitet der Briefhüllenhersteller sein Engagement auf eine weitere Stufe der Wertschöpfung aus und setzt beispielhaft seine ökologische Ausrichtung fort“, ergänzt Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner.