SEW-EURODRIVE startet klimaneutrales Drucken

Mit SEW-EURODRIVE nutzt ab sofort das erste Unternehmen der Großindustrie den klimaneutralen Druckprozess von uns. Die Besonderheit bei SEW-EURODRIVE ist, dass das Unternehmen seine ganzen Drucksachen in der eigenen Hausdruckerei selbst produziert. Von Katalogen und Handbüchern über Prospekte, Flyer, Kalender, Mailings, CDs und DVDs in sämtlichen Sprachen, bis hin zu Mitarbeiter- und Kundemagazinen mit diversen Veredelungsschritten, ist die Hausdruckerei ein Full-Service-Anbieter der gesamten Prozesskette.

Grundlage ist auch hier ein firmenbezogener CO2-Fußabdruck, auf dem die Klimaschutzstrategie der Unternehmensdruckerei aufbaut. Bei klimaneutralem Druck werden die CO2-Emissionen, die bei der Produktion anfallen, durch den Ankauf so genannter Emissionsminderungs-Zertifikate neutralisiert. In Sachen freiwilliger Klimaschutz übernimmt SEW-EURODRIVE damit eine Vorreiterrolle in der Großindustrie und unterstützt dadurch Umweltschutzprojekte weltweit an allen Standorten des Unternehmens.

René Will, Leiter Unternehmenskommunikation bei SEW-EURODRIVE, sagt hierzu: „Nachhaltigkeit ist bei SEW-EURODRIVE gelebter und integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Wir beziehen dieses in all unsere Tätigkeiten, als einer der führenden Antriebsautomatisierer, an allen unseren Standorten weltweit ein. Daher war es für uns in der Unternehmenskommunikation nur konsequent auch die Prozesse zur Herstellung und die Herstellung unserer Drucksachen selbst entsprechend umzustellen. Mit ClimatePartner haben wir hier einen Dienstleister, der uns in dem Prozess maßgeblich unterstützt und weitergebracht hat.“

Vielen Dank für diese Wertschätzung!

Hintergrundinfos:
SEW-EURODRIVE bewegt als einer der weltweiten Marktführer in der Antriebstechnik unzählige Prozesse, Anlagen oder Maschinen in vielen Branchen der Produktions- und Prozessindustrie. Von schnell, dynamisch und hochpräzise, wie in der DVD-Produktion, bis groß und kräftig, wie in der Grundstoffindustrie oder in Container-Terminals, sind Produkte und Lösungen von SEW-EURODRIVE überall auf der Welt zu Hause. SEW-EURODRIVE ist mit über 13.000 Mitarbeiten, 13 Fertigungs- und 67 Montagewerken in 47 Ländern weltweit vertreten und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von rd. 1,6 Mrd. Euro.

ZERO Race – in 80 Tagen einmal um die Welt mit erneuerbaren Energien

ZERO Race

Seit dem 16. August 2010 sind Teams aus Südkorea, Australien, Deutschland und der Schweiz am Start beim ZERO Race: mit Fahrzeugen, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien, wie Sonnenenergie und Windkraft, betrieben werden. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit – das Team mit dem effizientesten, zuverlässigsten und intelligentesten Konzept wird gewinnen.

Ziel dieses Rennens ist es, die Aufmerksamkeit für den Einsatz von erneuerbaren Energien sowie für den Schutz der Biodiversität zu erhöhen: Jedes Fahrzeug trägt den Namen und das Logo einer Tierart, deren Existenz durch den Klimawandel bedroht ist.

Weitere Informationen über das ZERO Race können Sie hier finden: www.zero-race.com

Und wenn Sie selbst teilnehmen möchten, hier können Sie sich für das nächste Rennen in 2012 anmelden: www.zero-race.com/en/contact

Ideenalm 2010

Ideenalm 2010

Ideenalm 2010

Montagmorgen und es geht nicht ins Büro, sondern ins tiroler Alpbachtal, denn das “Mehrblick“-Team hat wieder eine neue Veranstaltungform kreiert und führt zum zeitgleich stattfindenden EFA (Europäisches Forum Alpbach) die Ideenalm durch.

Ohne festes Rahmenprogramm begegnen sich auf einer kleinen aber gut ausgestatteten Alm unterschiedlichste, spannende Leute zu freien Gesprächen zu u.a. folgenden Thesen:

“Unternehmen, die Chaos und Komplexität bekämpfen, nehmen sich die Chance auf Weiterentwicklung.”

“Die breite Masse will nicht gestalten, sondern gesagt bekommen, wo es lang geht.”

“Menschen sind kein Kostenfaktor, sondern die Wirtschaft ist für die Gesellschaft da.”

Anwesend sind bis dato der ORF-Moderator Reinhard Jesionek, der Öko-Bauunternehmer Holger Stark, der Innovationsberater Heinz-Jürgen Boeddrich, der Nutzfahrzeugbauer Alois Bauer und das 6-köpfige Organisationsteam inklusive Kameramann und Tontechnikerin, denn die Hauptgespräche werden aufgezeichnet und veröffentlicht.

Ideenalm in Tracht

Ideenalm in Tracht

Natürlich bin ich stilecht in Lederhose angetreten, darum werfen sich zwei der Damen auch in Tracht und wie es das Schicksal möchte, erscheint auch noch der örtliche Schnappsbrenner – spätestens jetzt war es ein amtlicher  Tag auf der Alm.

Die Ideenalm 2010 dauert insgesamt zwei Wochen und ist als Prototyp für unkonventionelle Veranstaltungen abseits ausgetretener Pfade gedacht , weitere Informationen und die Gästeliste finden Sie hier:

www.ideenalm.at

Ideenalm im “der Standard”

Stift Klosterneuburg – klimaneutrales Weingut in Österreich

Weingut Stift Klosterneuburg

Weingut Stift Klosterneuburg

Für das im Jahre 1114 gegründete Weingut Stift Klosterneuburg prägte Arbeit im Einklang mit der Natur schon immer die Wirtschaftsweise. Heutzutage nimmt das Weingut eine Vorreiterrolle im freiwilligen Klimaschutz ein, CO2-Emissionen werden durch vielfältige Maßnahmen eingespart: So sorgt z.B. ein hauseigenes Biomasse-Kraftwerk für die gesamte Wärmeenergie und liefert auch Ökostrom ans Stromnetz. Auch die Abwärme von Gärung und anderen Prozessen wird in weiteren Arbeitsschritten genutzt. Zudem werden die Flugreisen in Exportmärkte auf ein Minimum reduziert und es wird möglichst nur mit regionalen Lieferanten zusammengearbeitet.

Die Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, werden vom Stift Kosterneuburg durch die Investition in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Grundlage hierfür bildet der CO2-Fußabdruck, den ClimatePartner Austria Ende 2009 für das Weingut erstellt hat.

In der Sendung “Sommerzeit” im ORF wurde nun ein Beitrag über das Stift Klosterneuburg gezeigt, in dem die Maßnahmen des Weinguts im Klimaschutz dargestellt werden. Diesen Beitrag können Sie hier in der TVthek des ORFs unter „Wein und Leben“ ansehen.

Interview mit KBA und ClimatePartner

Anlässlich des Starts der gemeinsamen Online-Plattform www.klimaneutraldrucken.de/kba von KBA und ClimatePartner wurde ein Interview zum Thema Nachhaltigkeit in der Druckbranche durchgeführt. Gesprächspartner sind Klaus Schmidt, Direktor Marketing und Kommunikation der Koenig & Bauer AG, und Moritz Lehmkuhl, Gründer und Geschäftsführer der ClimatePartner GmbH.

Würden Sie zustimmen, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg nicht im Widerspruch stehen, somit ökonomisches Denken und ökologische Druckproduktion gleichzeitig möglich sind?

Klaus Schmidt (KBA)

Klaus Schmidt (KBA)

Klaus Schmidt: Genau diesen Hinweis geben wir immer wieder in Veröffentlichungen und Anwenderberichten zu den Öko-Vordenkern innerhalb unserer weltweiten Kundschaft. Für den wasserlosen Druck mit unserer am Weltmarkt einzigartigen Zeitungsrotation KBA Cortina ist dies seit Jahren eines unserer zentralen Argumente. Und wir stellen fest, dass auch immer mehr Anwender umweltbewusstes Handeln als Kostensenkungspotenzial oder als interessantes Feld zur Marktdifferenzierung entdecken. Weniger Umweltbelastung muss und wird zum Qualitätsmerkmal werden, zunächst in den Industrieländern, zunehmend aber auch in wachstumsstarken und bevölkerungsreichen Schwellenländern wie China. Dies schon, um die negativen Folgen des wachsenden Wohlstands und Ressourcenverbrauchs einzugrenzen. Die zunehmenden Klima- und Umweltkatastrophen haben in den Entwicklungs- und Schwellenländern aufgrund der fehlenden Infrastruktur für die Bevölkerung besonders schlimmen Folgen. Ich denke deshalb, dass sich auch dort allmählich ein Bewusstseinswandel durchsetzen wird.

Moritz Lehmkuhl (ClimatePartner)

Moritz Lehmkuhl (ClimatePartner)

Moritz Lehmkuhl: Definitiv ja. Gerade in den schwierigen Zeit können wir zwei unterschiedliche Bewegungen beobachten: Überspitzt formuliert steigt ein Teil der Unternehmen in einen immer ruinöseren Preiswettbewerb ein, bis sie es sich zum Großteil selbst nicht mehr leisten können. Der andere Teil setzt gezielt auf Qualität, wobei Umwelt – und Klimaschutz – ein Bestandteil des bewussten und ganzheitlichen Qualitätsansatzes ist. Gerade bei denen, die den zweiten Weg gehen, sehen wir, dass es ihnen tendenziell besser geht und sie nicht so stark von der Rezession betroffen sind.

Welche Entwicklung bei der Nachfrage Ihrer Kunden haben Sie in letzter Zeit feststellen können, wenn es um umweltgerechte Druckmaschinen geht? Und welche Stellung nimmt das Thema Nachhaltigkeit generell bei Druckereien ein?

Klaus Schmidt: Umweltthemen wie Reduzierung des Energieverbrauchs, Makulaturvermeidung, CO2-Reduzierung, Drucken ohne Alkohol oder gleich ganz ohne Feuchtwasser, Einsatz von Farben ohne Lösemittelrückstände und von weniger umweltsensiblen Bedruckstoffen usw. haben bei Investitionsentscheidungen in vielen Industrieländern enorm an Bedeutung gewonnen. Wer hier als Lieferant nichts vorweisen kann, wird es zunehmend schwerer haben. Für die in der Branche notwendige Veränderungsbereitschaft sorgen neben schärferen gesetzlichen Auflagen zunehmend umweltsensible große Printbuyer (Markenartikel, Banken, Versicherungen, öffentliche Einrichtungen). Der Druck von dieser Seite ist in den USA, im UK und in Skandinavien besonders hoch, breitet sich aber regional weiter aus.

Moritz Lehmkuhl: Wir können einen sehr viel ‚reiferen‘ und bewussteren Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit beobachten. Früher haben sich Unternehmen engagiert, die entweder schon sehr grün waren, oder es primär aus PR-Gründen gemacht haben. Heutzutage kommt der Thematik eine wesentlich größere Bedeutung zu. So sehen Unternehmen klimaneutral drucken als einen Teil des Nachhaltigkeitsengagements und verstehen, dass dieses Thema ganzheitlich angegangen werden muss und Bestandteil einer kompletten Unternehmensausrichtung ist. Die Druckereien setzen sich viel intensiver mit dem Thema auseinander. Sie haben sehr detaillierte Fragen, liefern aber auch extrem kreativen und sinnvollen Input, was konkret getan werden kann.


Worin liegt denn das Potenzial für Druckereien, umweltfreundlich zu produzieren?

Klaus Schmidt: Vor allem in der eingesetzten Technik, den verwendeten Materialien und umweltorientierten Prozessen. Hier müssen die Organisation und die handelnden Personen entsprechend ausgerichtet und sensibilisiert werden. Zunächst ist dafür eine Bestandsaufnahme der Abläufe und der Umweltemissionen im Unternehmen und darum herum erforderlich, um geeignete Reduzierungs- oder Vermeidungsstrategien zu entwickeln. Die gemessenen CO2-Emissionen sind dann letztlich die Währung in der Umweltrechnung.

Moritz Lehmkuhl: Primär bietet es natürlich die Möglichkeit, aktiven Klimaschutz zu betreiben und auch den Kunden einen klimafreundlichen Service zu bieten. Sekundär gibt eine umweltfreundliche Ausrichtung Druckereien die Möglichkeit, auf eins der größten Themen der Zeit reagieren zu können. Sie können sich dadurch als klimabewusstes Unternehmen positionieren und sich in einem hart umkämpften Markt hervorheben.

Was muss Ihrer Meinung nach getan werden, damit die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Druckbranche noch stärker präsent sind?

Klaus Schmidt: Für die effizienteste Bewusstseinsbildung sorgt der Markt, d.h. die Print-Auftraggeber, denn sie entscheiden letztendlich über die Kriterien, nach denen Druckaufträge vergeben werden. Dabei spielen der Umweltaspekt bzw. der CO2-Fußabdruck eine immer stärkere Rolle. Aber natürlich haben auch wir als Lieferanten und alle Dienstleister und Verbände der Druckbranche eine Verantwortung, diesen Veränderungsprozess aktiv zu fördern und zu unterstützen

Moritz Lehmkuhl: Diese Themen müssen klar in die Kerndienstleistung und in die Wertschöpfung der Druckbranche integriert werden. Die Kennzeichnung „Klimaneutral gedruckt“ sowie die dazugehörige Nachvollziehbarkeit der CO2-Emissionen und des geleisteten Engagements stellen hierbei eine starke und emotionale Botschaft dar, die dieses Bekenntnis zur Nachhaltigkeit unterstreicht.

Welche Bedeutung messen Sie dem Start Ihrer neuen Online-Plattform www.klimaneutraldrucken.de/kba bei? Welchen Mehrwert bietet die neue Plattform für Ihre Kunden?

Klaus Schmidt: Mit der neuen Online-Plattform Footprint Manager erreicht die gut zweijährige Kooperation von ClimatePartner und KBA eine neue Qualität. Interessierte Druckereien können ihre Emissionsmenge bei der Printproduktion nun praxisorientiert selbst errechnen, Auftraggebern die zunehmend gefragte Option klimaneutral drucken gegen einen überschaubaren Aufpreis anbieten und in Abstimmung mit ihren Kunden die unvermeidbaren CO2-Emissionen durch die Förderung von Klimaschutzprojekten neutralisieren. Mit einem entsprechenden Zertifikat können sie dann belegen, dass sie das Thema Klimaschutz genauso erst nehmen wie ein wachsender Kundenkreis.

Moritz Lehmkuhl: Der Start der gemeinsamen Plattform ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Druckereien wird durch den Footprint Manager mehr Transparenz geboten: Sie können selbst erkennen, welche Maßnahmen des Umweltmanagements welche Wirkung haben. Nach Eingabe der emissionsrelevanten Daten erhalten Druckereien ihren individuellen CO2-Fußabdruck, welcher Ausgangspunkt für Verbesserungen im Klimaschutz und auch für die Emissionen jedes Druckauftrags ist.

Welche Aspekte werden Ihrer Meinung nach in der Zukunft für eine nachhaltige Printproduktion eine große Rolle spielen?

Klaus Schmidt: Wir sollten zunächst mal mit dem Fehlurteil aufräumen, dass Printprodukte aufgrund der dafür notwendigen Materialien (Papier, Farbe) umweltschädlicher sind als Computer und elektronische Medien mit ihrem enormen Stromverbrauch. Das brächte zusätzliche Motivation, die CO2-Bilanz von Print weiter zu verbessern. Erste Untersuchungen gibt es dazu ja bereits und die kommen zu einem ganz anderen Ergebnis. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung gilt online aber als sauber und umweltfreundlich und Print als Waldvernichter. Dabei wird der enorme Stromverbrauch der vom Internetanbieter Google weltweit installierten Server und der Nutzer PC’s gerne übersehen. Ich weiß nicht, wieviele Kraftwerke dafür notwendig sind. Wäre aber interessant, das mal herauszufinden und auch dafür eine CO2-Bilanz zu erstellen.

Moritz Lehmkuhl: Ich denke, dass ein zunehmendes Bewusstsein für den Umgang mit einzelnen Materialien geschaffen wird. So gibt es bereits jetzt eine starke Auseinandersetzung mit den Themen Papier und Logistik sowie auch ein zunehmendes Engagement in diesen Bereichen. Viele Papierhersteller zeigen neuerdings ein starkes Interesse, ihre Emissionen transparent zu machen. Auch im Bereich Farbe lassen sich derartige Entwicklungen beobachten und ich bin überzeugt, dass mehr und mehr Bereiche von dem allgemein steigenden Bewusstsein für Klimaschutz beeinflusst werden.

Ab morgen wirtschaften wir alle auf Pump – Overshootday 2010

Jedes Jahr gibt es zwei magische Termine (vergessene Hochzeitstage exklusive): der  Tag, an dem man theoretisch nicht mehr für Steuern und Abgaben arbeitet, sondern für den eigenen Geldbeutel und der Tag, an dem rechnerisch die Ressourcen aufgebraucht sind, die nachhaltig genutzt werden können. Morgen ist es soweit, das Jahresbudget der Natur ist aufgebraucht.

Overshootday 2010

Overshootday 2010

“Das Global Footprint Network, eine Umweltforschungsorganisation mit Sitz in Kalifornien, berechnet jährlich das auf der Erde verfügbare „Natur-Einkommen“ (die natürlichen Ressourcen, die sich in einem Jahr wieder erneuern können, auch “Biokapazität” genannt), und vergleicht es mit den „Ausgaben“ (die für unseren Lebensstil, für die Produktion der Güter und für den Ausgleich der CO2-Emissionen erforderlichen Natur-Ressourcen – auch “ökologischer Fußabdruck” genannt) der Menschheit.
Die aktuellen Analysen ergeben, dass heuer bereits am 21. August 2010 die Menschheit alles verbraucht hat, was die Natur für das ganze Jahr an Biokapazität bereitstellen kann. Ab diesem Tag wird die Menschheit bis zum Jahresende über die Verhältnisse leben – sozusagen auf Pump. “Wer in neun Monaten sein gesamtes Jahreseinkommen verbraucht, hätte allen Grund zur Sorge”, sagt Mathis Wackernagel, Präsident des Global Footprint Network-Netzwerks.”
(hier die vollständige Meldung)

Dieses Jahr wird der kritische Tag mit dem 21.08. bereits einen Monat und vier Tage eher erreicht als in 2009. Vier Wochen ergeben sich durch ein genaueres Berechnungsverfahren (was  aber nicht erleichtert aufatmen lässt, da dies lediglich eine zu optimistische Sicht der letzten Jahre impliziert) und das um vier Tage längere Defizit ist eine “normale” Entwicklung, da wir jedes Jahr mehr auf „Öko-Pump“ leben.

Die Rechnung zahlen viele Menschen schon heute und ganz sicher die nächsten Generationen. Es bleibt abzuwarten, wann uns die “Weltbank” den Dispo streicht.

Was ist Ihre Meinung, wie werden sich die bisherigen Zinsen und Zinsenzinsen auswirken?

Unser Footprint Manager jetzt auch als MIS-Integration

Die Kollegen haben in den letzten Tagen Sonderschichten geschoben und es hat sich gelohnt: der ClimatePartner Footprint Manager kann jetzt vollständig in MIS-Systeme integriert werden. Dadurch ist es für Druckereien noch einfacher, klimaneutralen Druck anzubieten und effizient handzuhaben.

Als erster Anbieter bildet die rs Softwareentwicklung Rosenberger & Steinberger OG aus Wien ab sofort den kompletten ClimatePartner Druckprozess innerhalb der Kalkulationssoftware ab, von der Emissionsberechnung über die Auswahl des Klimaschutzprojektes zum CO2-Ausgleich bis hin zur Abrechnung. Als Pilotkunde für diese vollständige MIS-Integration des Footprint Managers hat das Druckhaus Schiner den Entwicklungsprozess tatkäftig unterstützt – vielen Dank hierfür!

Nach dem erfolgreichen Start des Footprint Managers, mit dem Druckereien die CO2-Emissionen ihrer Druckproduktionen berechnen und diese durch die Beteiligung an anerkannten Klimaschutzprojekten klimaneutral stellen können, war die Anbindung dieser Online-Plattform an die Kalkulationssoftware der Druckereien der nächste logische Schritt.

Und so funktioniert “klimaneutral drucken” mit der Integration:
Voraussetzung bleibt auch mit der MIS-Integration die Online-Erstellung eines CO2-Fußabdrucks der jeweiligen Druckerei, denn diese CO2-Bilanz ist die Basis, um auftragsspezifische Emissionen berechnen zu können. Ab diesem Zeitpunkt kann die Kalkulationssoftware der Druckerei online auf die Datenbank des Footprint Managers zugreifen und die auftragsbezogene CO2-Berechnungen durchführen und den Emissionsausgleich starten – ganz einfach per Mausklick.

CO2-Fußabdruck von griechischem Olivenöl

Zusammen mit unserem griechischem Kooperationspartner GLOBAL CHALLENGES haben wir in einer Pilotstudie den CO2-Fußabdruck von griechischem nativen Olivenöl berechnet. Ziel dieser Pilotstudie war es, die Treibhausgas-Emissionen zu erfassen, die während dem Olivenanbau und der Produktion, Abfüllung und Auslieferung von Olivenöl entstehen sowie herauszufinden, in welchen Bereichen CO2-Emissionen vermieden und reduziert werden können.

 

Olivenanbau Messinia UNION

Olivenanbau bei Messinia UNION

Die Oliven, aus denen das Öl gewonnen wird, stammen aus den Olivenhainen von 1.800 Bauern aus Messinia, die Mitglieder der Genossenschaft Messinia UNION sind und die nach einem integrierten Landwirtschaft-Ansatz arbeiten, um besonders ausgewogen mit der Natur zu wirtschaften. Ausgehend von acht verschiedenen, der Messinia UNION angehörigen Ölpressen wird das Öl zur zentralen Abfüllanlage der Genossenschaft transportiert. Von dort wird das Olivenöl in Kanistern, PET- und Glasflaschen hauptsächlich nach Athen, München und Moskau ausgeliefert. Messinia UNION lieferte die Daten des Gesamtjahrs 2009, auf dessen Basis der PCF, der sogenannte Product Carbon Footprint, erstellt werden konnte. Im Durchschnitt entstanden pro Liter abgefülltes und verpacktes Olivenöl 1.670g CO2 bei internationaler Auslieferung (ca. 2.500 km Landweg mit einem LKW) und 1.173g CO2 bei nationaler Auslieferung (ca. 300 km Landweg mit einem LKW). Die CO2-Emissionen wurden durch die Investition in ein Klimaschutzprojekt ausgeglichen, ein Windkraft-Projekt in Neukaledonien.

 

Zertifikat griechisches Olivenöl

Zertifikat für griechisches Olivenöl

“Es handelt sich hierbei weltweit um das erste klimaneutrale native Olivenöl, das von einer Genossenschaft hergestellt wird. Messinia UNION ist stolz darauf, dem Endkonsumenten dieses Produkt anbieten zu können”, erläutert Kostas Liris, Agrarwissenschaftler und Leiter der Abteilung Primärproduktion bei Messinia UNION. Wir bei ClimatePartner sind über die Zusammenarbeit mit Messinia UNION und über die Ergebnisse der Pilotstudie sehr erfreut: “Diese Studie sehen wir als wichtigen Schritt, um zur Angleichung von international einheitlichen Methoden zur PCF-Berechnung beizutragen“, so George Kazantzopoulos, ClimatePartner Griechenland / GLOBAL CHALLENGES und Mitglied des International Olympic Committee’s Environment Commission.

 

„Es ist sehr spannend zu sehen, dass Klimaschutz in immer mehr Bereichen in der Lebensmittelbranche eine wichtige Rolle spielt. Das steigende Bewusstsein für diese Notwendigkeit hat neben vielen Winzern in Deutschland und ganz Westeuropa, mit denen wir zusammenarbeiten, nun auch Griechenland im Bereich Olivenöl erreicht“, betont Moritz Lehmkuhl, Gründer und Geschäftsführer der ClimatePartner GmbH.

Testen Sie mit Canon Österreich Ihr Umweltwissen und gewinnen Sie tolle Preise!

Mit einem Öko-Kurs bietet Canon Österreich in Zusammenarbeit mit ClimatePartner derzeit die Möglichkeit, das eigene Umweltwissen aufzufrischen und zu testen. Unter allen, die den Öko-Kurs erfolgreich absolvieren, werden folgende Preise verlost:

3 Strategieberatungspackages von ClimatePartner
3 KTM e-Bikes
33 Kisten klimaneutralen Wein
33 Bootsfahrten im Nationalpark Donauauen
333 Canon Bike Outfits

Für jeden Teilnehmer werden außerdem 33,33 kg CO2 über ein Ausgleichsprojekt neutralisiert. Hierbei hat der Teilnehmer die Wahl zwischen einem Windenergie-Projekt in Taiwan bzw. der Türkei.

Zum Canon Online Öko-Kurs gehts hier:
http://www.canon.at/klimaneutral

ClimatePartner begrüßt neue Kunden

Seit April 2010 haben wir im Bereich Druck & Medienproduktion 26 neue Kunden gewinnen können, die wir ganz herzlich begrüßen möchten. Die folgenden Unternehmen haben sich dazu entschlossen, einen CO2-Fußabdruck erstellen zu lassen und ihren Kunden den Service klimaneutral drucken anzubieten:

Kaufmanndruck GmbH, Hürth-Knapsack, Deutschland

farbo print+media GmbH,  Köln, Deutschland

farbo prepress GmbH,  Köln, Deutschland

msk marketingserviceköln GmbH,  Köln, Deutschland

Johler Norddruck GmbH, Neumünster, Deutschland

Grunewald GmbH, Kassel, Deutschland

Druckerei Weber GmbH & Co. KG,  Lörrach, Deutschland

Athesia Druck GmbH, Bozen, Italien

Druckerei J. Humburg GmbH Berlin, Berlin,  Deutschland

Business Services Weiss GmbH,  Wien,  Österreich

Henrich Druck + Medien GmbH, Frankfurt am Main,  Deutschland

DATO-Druck GmbH & Co. KG, Oldenburg,  Deutschland

Vordruck Leitverlag GmbH Berlin ZNL Freiberg, Freiberg, Deutschland

Uehlin Print und Medien GmbH,   Schopfheim,  Deutschland

Druckerei Alfred Hintermaier,  München, Deutschland

Stolzenberger Druck und Werbung GmbH & Co KG,  Leimen,  Deutschland

Druckhaus Schiner GmbH, Krems, Österreich

Rotolongo AG, Bozen,  Italien

+siggset+ print&media AG,  Albbruck,  Deutschland

Buch- und Offsetdruckerei Häuser KG,  Köln,  Deutschland

Druckerei Stein GmbH & Co. KG,   Ravensburg,  Deutschland

Vereinigte Papierwarenfabriken GmbH,  Feuchtwangen,  Deutschland

Druckerei Gläser,  Berlin,  Deutschland

Druckpunkt Offset GmbH,  Bedburg,  Deutschland

MEDIADRUCKWERK GRUPPE GMBH,  Hamburg,  Deutschland

Grafische Werktstatt von 1980 GmbH,  Kassel,  Deutschland

Weitere Informationen zum Thema klimaneutral drucken stehen Ihnen unter www.klimaneutraldrucken.de zur Verfügung.

Und auf unserer ClimateMap können Sie jederzeit eine Druckerei in Ihrer Nähe finden, die den Service klimaneutral drucken anbietet.