Monatsarchiv für Juni 2009

 
 

Klimawandel erreicht USA

Der Klimawandel erreicht die USA, nicht nur faktisch, sondern jetzt auch politisch. In einer beispiellosen Zusammenarbeit von 13 Bundesbehörden im Rahmen des “Global Climate Change Research Programme” wurde vor kurzem eine knapp 200 Seiten umfassende Studie über die Auswirkungen vorgelegt, die der Klimawandel für die USA bedeuten wird.

Doch damit nicht genug: Im Repräsentantenhaus wurde am 26.6. mit knapper Mehrheit das erste Gesetz zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen verabschiedet, das u.a. auch Gewerbetreibende zu Einsparungen von Emissionen verpflichtet.

Das nachfolgende Video stellt eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse des Global Change Research Programms dar.

Schwimmendes Klimahaus

Franz Alt berichtet über das schwimmende Klimahaus in Hamburg, das vollständig ohne fossile Energieträger auskommt (Photo von Immosolar). Das Projekt von Immosolar im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Hamburg (IBA) nutzt u.a. das Wasser der Elbe zum Heizen und Kühlen der Immobilie, die daneben auch andere Features, wie z.B. Heiz- und Kühldeckenelemente aufweist.

Unser Blog ist CO2-neutral

Wir machen mit bei der Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral“. Ins Leben gerufen wurde die Kampagne von der Umwelt-Initiative von www.kaufda.de. Laut einer Studie von Dr. Alexander Wissner-Gross entstehen durch eine herkömmliche Internetseite ungefähr 0,02 Gramm CO2 pro Seitenaufruf. Geht man davon aus, dass ein Blog monatlich 15.000 mal aufgerufen wird, so ergibt sich ein jährlicher CO2-Ausstoß von 3,6 kg CO2. In Zusammenarbeit mit “I plant a tree” wird für jeden Teilnehmer der Aktion ein Baum gepflanzt. Das Motto: Ein Blog, ein Baum. Für die CO2-Absorption durch einen Baum wurden 5 kg pro Jahr angenommen. Es gibt unterschiedliche wissenschaftlich Ergebnisse für die CO2-Absorption eines Baumes. Dies hängt von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel Baumart, Breitengrad, Lichteinfall oder auch der Wachstumsphase, in der sich der Baum befindet.

Wir trinken M-Wasser!

Ein Teil der Münchner Wassertrinker;-)

Ein paar begeisterte CPler aus München

Ab sofort trinkt das ClimatePartner Team M-Wasser aus München. Die Trinkwasserqualität der Landeshauptstadt ist ausgezeichnet und gehört zu den Besten in ganz Europa. Jeder Mitarbeiter kann sich nun sein eigenes Wasser “brauen” und  mit Kohlensäure versetzen. So sparen wir z.B. CO2-Emissionen ein, die ehemals durch die regelmäßigen Lieferungen des Getränkemarkts entstanden. Jeder Mitarbeiter hat sogar seine eigene Sprudelflasche. Seit diesem Tag klingen neue Geräusche durch unsere Büroräume: pft, pft, blubber, zisch. Mehr zu den Hintergründen:


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Klimaneutrale Einladung der Grünen

Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, lädt zu einer Veranstaltung am 20.7., 19.00 Uhr, im Bayerischen Landtag ein. Thema des Abends: “Wirtschaft. Natürlich. Nachhaltig aus der Krise.” Interessante Referenten versprechen einen spannenden Abend.

Erst beim Ausfüllen der Rückantwort fällt mir unser Logo auf. Die Einladung wurde klimaneutral gedruckt durch Ulenspiegel Druck in Andechs, für die Produktion der Einladung zeichnet die Agentur bioculture aus München verantwortlich. Das Papier ist ein FSC-Mix von Garda Cartiere (Gardapatt). Sehr schön. Jetzt freue ich mich noch mehr auf die Veranstaltung…

Mein Dank an Jutta Wilking und die Fraktion der Grünen im Bayerischen Landtag, dass wir die Einladung hier abbilden dürfen.

Süddeutsche Verlagsgesellschaft: Urkundenübergabe

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Ulm, 26.06.09: Im Rahmen eines Pressetermins wurde der Süddeutschen Verlagsgesellschaft eine Urkunde überreicht, die das Angebot des klimaneutralen Druckens bestätigt. Das Bild zeigt Anja Schlicker und Udo Vogt (mi. und re.) der SVG und Andreas Pfeil von ClimatePartner.
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Toblach: Schulung

Schulung in Toblach

Schulung in Toblach

Toblach, Südtirol: Im Rahmen des Projekts “klimaneutrale Reisepauschalen in Toblach” fand vor Kurzem die Schulung des Tourismusvereins Toblach statt.

Katrin Tschurtschenthaler, Direktorin des Tourismusvereins, versammelte alle “ihre Mädels” um einen Tisch. Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner, war persönlich vor Ort, um letzte Aufklärungsarbeit in Sachen “Klimawandel & Klimaschutz” zu leisten. Der Fokus lag dabei auf den Wechselwirkungen der Systeme “Tourismus” und “Klima” und natürlich auf dem Projekt selbst.

Südtirol ist bekannt für sein ausgeprägtes Umweltengagement und Sanften Tourismus.  Toblach selbst wurde bereits zweimal mit dem Umweltpreis L’EGAMBIENTE ausgezeichnet. Ab dieser Saison können die Gäste in Toblach “klimaneutral Urlaub machen”. Dabei werden die Emissionen berechnet, die durch die An-/Abreise und der Unterbringung im Übernachtungsbetrieb entstehen. Toblach übernimmt die Kosten für den Emissionsausgleich. Das Besondere daran ist, dass der Emissionsausgleich über Emissionsminderungszertifikate aus dem lokalen Klimaschutzprojekt vor Ort erfolgt. Dem Fernheizkraftwerk Toblach-Innichen.

Nachhaltige Medienproduktion?

Peter Reichard schreibt in der Papierbotschaft über Tücken und Fallstricke der Umsetzung nachhaltiger Medienproduktion aus Anlass des Erscheinens des Werks “Grafikdesign nachhaltig” von Aaris Sherin.

Nachhaltigkeitsbericht memo 2009

memo Nachhaltigkeitsbericht 2009Wer auch beim Bürobedarf nachhaltig denkt, der kommt an memo nicht vorbei. Gegründet im Jahre 1990, ist die memo AG konsequent ökologisch und sozial ausgerichtet – und das nicht nur hinsichtlich des Sortiments. Das Unternehmen zählt zu den Vorreitern nachhaltiger Unternehmensführung und betont, dass ökonomische, ökologische und soziale Dimensionen bei memo gleichberechtigte Fundamente des Erfolgs sind. Im eben erschienenen Nachhaltigkeitsbericht 2009 können sie nachlesen, warum das so ist und was memo alles tut, um die Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens immer wieder zu verbessern.

Jürgen Schmidt, Lothar Hartmann, wir freuen uns sehr auf unseren Besuch bei Ihnen und dem memo-Team am 5.8. in Greußenheim.

Bei/in Heidelberg

Handbuch PrintmedienAls ich meiner Frau vor kurzem sagte, dass ich am 26.6. zu Heidelberg fahre, schaute sie mich irritiert an und meinte, ich fahre allenfalls nach Heidelberg. Nun, wenn man zum Branchenprimus bei Bogenoffset-Druckmaschinen fährt, sind beide Präpositionen richtig. Vielen Dank an Ingrid Amon-Tran und Reinhold Hanske von Heidelberg für einen interessanten Gedankenaustausch und das wirklich sehr schwere Handbuch der Printmedien. Es wird einen Ehrenplatz in der ClimatePartner-Bibliothek einnehmen.

Wie Druckveredelung und Nachhaltigkeit zusammenpassen, darüber hat die Arbeitsgemeinschaft Druckveredelung e.V. (AGV) am Nachmittag in der Heidelberger Print Media Academy nachgedacht. Es hat mich gefreut, ein paar Gedanken hierzu beitragen zu dürfen. Danke, Thorsten Drews und der AGV für die Einladung zu Ihrer Tagung.