Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

100 Beiträge

Das ist der 101. Beitrag auf dem ClimatePartner-Blog. Wir haben dieses Blog vor 7 Wochen als Versuch gestartet, unsere Kunden und Partner schneller und unmittelbarer über Dinge zu informieren, die uns der Mitteilung wert sind. Mehr als 3.800 Leser haben seitdem auf dem Blog gestöbert, sind unseren Links gefolgt, haben unsere Neuigkeiten und unsere – sicher mitunter unmaßgebliche – Meinung zur Kenntnis genommen.

Das war ein guter Start. Vielen Dank für Ihr Interesse und die Zeit, die Sie uns gewidmet haben. Wenn Sie möchten, schreiben Sie uns doch einmal über Neuigkeiten aus Ihren Unternehmen oder zu Themen, über die Sie hier gerne mehr lesen würden.

Herzliche Grüße,

Ihr ClimatePartner Team

Druck Punkt Serviceagentur

Gestern hatten wir  Besuch von unserem Nachbarn, der Druck Punkt Serviceagentur. Anlass war die Schulung zum Thema nachhaltiger Medienproduktion und klimaneutralem Drucken.

Druck Punkt Schulung 21/07/09

Obwohl gestern der gefühlt heißeste Tag des Jahres war, konnten wir die Schulung nicht außerhalb unserer Räumlichkeiten durchführen: Die Leinwand des Open-Air Kinos am Königsplatz war noch nicht aufgebaut und außerdem gibt es einfach keine Beamer, die hell genug sind.

Zur Überreichung der Urkunde waren wir dann auch wieder unter freiem Himmel. Wir wünschen Druck Punkt viel Erfolg mit klimaneutralem Druck!

Druck Punkt Urkunde 21/07/09

Neue Form von Klimaschutzprojekten

Bei COP15 bin ich auf einen sehr innovativen und überzeugenden Ansatz bei der Weiterentwicklung von Klimaschutzprojekten gestossen. Die Mehrheit der Klimaschutzprojekte beruht auf dem Bau von Anlagen zur Erzeugung von Energie auf der Basis regenerativer Energieträger (Wind, Wasser, Biogas, Biomasse, etc.). Die Vereinten Nationen haben nun ein gänzlich anderes Projekt zugelassen: Ein auf dem Verkauf von Energiesparlampen beruhendes Energieeffizienzprojekt.

Die britische Firma Cool nrg (Kompliment, cooler Name!) hat bei den Vereinten Nationen ein Small Scale CDM-Projekt registriert, das auf dem Verkauf von Energiesparlampen in Mexiko beruht. Die simple Idee ist: Durch die Nutzung der Energiesparlampen wird Energie gespart, die in der Konsequenz natürlich gar nicht erst erzeugt werden muss. Die eingesparte Menge Energie wird umgerechnet und als Zertifikat verkauft.


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Kino Open Air München klimaneutral

21.50 Uhr: Anruf von Moritz Lehmkuhl. Ich soll doch mal schnell bloggen, dass Münchens Oberbürgermeister Dr. Christian Ude gerade in diesem Moment seine Rede auf dem Kino Open Air in München hält und betont, dass der Event nun bei endlich sommerlichem Wetter erstmals klimaneutral stattfindet. Moritz sagt, es gäbe ein tolles Feuerwerk. Hoffentlich haben wir das bei der Kalkulation der Emissionen auch mit berücksichtigt. Ich wette, Moritz sitzt bei einem kühlen Bier in der Lounge unseres Partners G.R.A.L., dem Veranstalter des schönen Events, der dieses Jahr zum 15. mal stattfindet. Ach ja, was wird eigentlich gegeben? “Illuminati”, beruhend auf dem gleichnamigen Bestseller von Dan Brown. Einen schönen Kinoabend nach München.

Note to myself: Dringend Twitter-Account aktivieren und Moritz in die Handhabung einweisen.

Exklusivpartnerschaft mit GFA Certification

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Exklusivpartnerschaft mit der Hamburger GFA Consulting Group GmbH vorstellen zu dürfen.

Die Begriffe „FSC-Zertifizierung“ und „klimaneutral Drucken“ sind aus der Medienproduktion nicht mehr wegzudenken. Die Nachfrage nach Drucksachen, die verantwortungsvoll produziert werden, nimmt rapide zu und daher entscheiden sich zunehmend mehr Medienbetriebe sowohl für die FSC-Zertifizierung als auch für klimaneutrales Drucken.

GFA Consulting Group und ClimatePartner tragen dieser schnell steigenden Nachfrage dadurch Rechnung, dass beide Unternehmen ihre Dienstleistungen nun sorgsam aufeinander abgestimmt haben. Das führt zu Prozessoptimierungen, da die Datenerhebung zwischen GFA Consulting Group und ClimatePartner synchronisiert erfolgt. Hierdurch werden Doppelerhebungen vermieden und Aufwand reduziert. Ferner bietet die Kooperation zwischen GFA und uns auch Preisvorteile für Kunden, die gleichzeitig beide Systeme einführen.


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Grüne im Landtag: Wirtschaft. Natürlich.

20. Juli. Der Senatssaal des Bayerischen Landtags ist voll besetzt. Die Grünen im Bayerischen Landtag haben zur Veranstaltung “Wirtschaft. Natürlich.” eingeladen.

Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, eröffnet die Veranstaltung und spricht über den “Green New Deal”, der erforderlich sei, um die beiden großen Krisen unserer Zeit zu bewältigen. Sie betont, dass sowohl die Finanz- als auch die Klimakrise ihre Ursache im verantwortungslosen Umgang mit Ressourcen haben. Das ist eine wichtige Feststellung und es ist schön, dass die Grünen sich diesem Thema so prominent annehmen.


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Jahrestagung AGV

Der Druckspiegel berichtet von der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Druckveredelung (AGV), die am 26. Juni in der Print Media Academy in Heidelberg stattfand. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der AGV.

[slideshare id=1667617&doc=veredelung-090701092418-phpapp02]

Freikarten für klimaneutrales Kino Open Air

Ich weiß ja nicht, wie Sie es mit dem diesjährigen Sommer halten? Ob Sie immer noch hoffen, ihn bereits verfluchen oder gar abgehakt haben. Ich jedenfalls habe mich entschlossen, mir den Sommer mit all seinen schönen Aktivitäten im Freien nicht verleiden zu lassen. Es ist alles nur eine Frage der richtigen Kleidung und Einstellung!
Wie heißt es so schön in einem Lied: „Sommer ist, was in Deinem Kopf passiert.“Kino Open Air, Königsplatz

Dieses Motto sollten alle Fans des Open Air Kinos für den Zeitraum vom 20. bis 28. Juli unbedingt beherzigen!

Denn dann  findet zum 15. Mal das Kino Open Air auf einer der wahrscheinlich schönsten Münchner Open Air Locations, dem Königsplatz, statt. Zum ersten Mal auch klimaneutral. Hierfür hat ClimatePartner alle relevanten CO2-Emissionen des Filmspektakels analysiert und einen CO2-Fußabdruck der Veranstaltung erstellt. Da der Veranstalter seit 1995 bestrebt ist, ein möglichst energiesparendes, umwelt- und klimafreundliches Kino Open Air zu bieten, entstanden insgesamt gerade einmal 15,79 Tonnen CO2.

Die G.R.A.L. GmbH [kurz für Gründliche Realisierung Allgemeiner Lebensfreude Veranstaltungs- und Werbegesellschaft mbH] hat sich entschieden, die verbleibenden unvermeidbaren Emissionen des Open Airs mittels des Ankaufs und der Stilllegung von Emissionsminderungszertifikaten aus Basa Magogo, Südafrika auszugleichen.

Anlässlich des Jubiläums ist der Eintritt zur Generalprobe „Casablanca“, am Montag den 20. Juli frei. Ab Dienstag, den 21. bis Freitag, den 25. Juli werden an dieser Stelle für jede Vorstellung zwei Freikarten verlost.

Beantworten Sie hier einfach unsere Frage rund um das Kino Open Air und Klimaschutz und senden Sie Ihre Antwort unter Angabe Ihres Namens  an event@climatepartner.com. Die Karten werden von ClimatePartner für Sie an der Abendkasse hinterlegt.

Nun wünsche ich viel Erfolg beim Raten und noch besseres Wetter für das Kino Open Air! Mehr zum Programm und dem Kino Open Air finden Sie  hier.

Die Frage lautet: Wie viel CO2 verursacht das Kino Open Air?

Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien (II)

Am 17. Juli schrieb ich hier ein paar Gedanken zur Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien nieder. Die Wochenendlektüre führte mich auf das Blog von Robert Kyriakides, der sich im Lauf dieser Woche ebenfalls diesem Thema widmete – und das gleich in zwei Beiträgen:

Am 15. Juli stellte Robert fest, dass das wahre Problem der Umweltbewegung nicht die paar Leugner des Klimawandels seien, die es heute noch gibt. Das wahre Problem der Umweltbewegung seien vielmehr diejenigen, die behaupten, es sei wirtschaftlicher, Energie aus Kohle zu erzeugen als aus erneuerbaren Energieträgern. Ein sehr lesenswerter Beitrag: “Don’t worry about the climate change deniers…”

Am 16. Juli vertiefte Robert seine Argumentation und illustrierte, wie die zunehmende Verknappung der fossilen Energieträger automatisch und zügig dazu führen wird, dass sich die Preise für die traditionellen Formen der Energieerzeugung vervielfachen werden. Das ist mit knapp werdenden Rohstoffen nun einmal so. Je länger wir den Umstieg hinauszögern, desto drastischer werden die Folgen für die Weltwirtschaft: “Renewable energy deniers miss the point.”

Nachtrag vom 22. Juli: Passend zum Thema auch der vierteilige Bericht bei Greenpeace “Die wahren Kosten der Kohle”

Real Time Carbon

Real Time Carbon ist ein interessantes Projekt, das die aktuelle Zusammensetzung des Stroms in den UK analysiert und den entsprechenden Wert der CO2-Emissionen berechnet. Die Analyse wird in fünfminütigen Abständen aktualisiert. Auf diese Weise und durch entsprechende Schnittstellen sollen Verbraucher die Möglichkeit bekommen, ihren Strombedarf im Rahmen ihrer Möglichkeiten so zu steuern, dass sie tunlichst dann Strom fließen lassen, wenn die CO2-Werte unter dem Durchschnitt liegen, der Anteil der erneuerbaren Energien also höher ist.

Das 90-Sekunden-Video von Real Time Carbon auf dem Blog des Projekts illustriert das recht anschaulich: