Monatsarchiv für August 2009

 
 

Österreichischer Klimaschutzpreis

Der Österreichische Klimaschutzpreis, in Zusammenarbeit mit dem Lebensministerium und dem ORF, zeichnet die besten Projekte für aktiven Klimaschutz in Österreich aus. Gesucht werden Ideen von Unternehmen und Institutionen, ebenso wie aus der Forschung und von Privatpersonen.

Bis Ende August 2009 kann man noch Projekte einreichen. Die Siegerprojekte werden vom Publikum gemeinsam mit den Experten einer Jury bestimmt und erhalten dafür den Klimaschutzpreis in Form einer Blume.

Liebe ClimatePartner Austria Kunden – zeigen Sie uns, wie Sie mit Ihrem Projekt einen wichtigen Klimaschutzbeitrag leisten und machen Sie mit beim Österreichischen Klimaschutzpreis 2009!

Mehr Infos unter www.klimaschutzpreis.at

FIJI-Wasser: Every drop is green?

fijiwatermotherjonescoverA propos Weltwasserwoche: Wenn Sie gerade genüßlich an Ihrem hippen FIJI-Wasser nippen, könnte ein hervorragender Artikel von Anna Lenzer in der aktuellen Ausgabe von “Mother Jones” womöglich Einfluß auf Ihre Trinkgewohnheiten haben. Anna Lenzer beschreibt in ihrem Beitrag (und im MoJo-Forum) die Hintergründe des angeblich ökologisch so korrekten Wassers aus einem angeblichen Paradies. Auf Fiji herrschen allerdings bei genauerer Betrachtung doch keine ganz so paradiesischen Zustände, sondern eine Militärdiktatur, deren Schergen sich indes vehement für die Interessen der Wasserfirma einsetzen.

FIJI kommt in dem Artikel nicht ganz so gut weg wie auf der eigenen Webseite FIJIGREEN. Entscheiden Sie selbst, ob wirklich jeder Tropfen des Wassers aus dem Südpazifik “grün” ist und ob FIJI wirklich hält, was das Unternehmen verspricht. Wir meinen: Heimisches Mineralwasser oder Trinkwasser aus der Leitung sind gegenüber FIJI unter jedem erdenklichen Aspekt die deutlich besseren Lösungen.

Lügen haben lange Beine – Interview mit einem Riesen

Ein bekannter Stromanbieter zeigt seit einiger Zeit im Fernsehen und im Kino einen vieldiskutierten Spot. Ein grauer Riese mit viel Grünzeugs auf den Schultern spaziert über Felder, Wiesen und Meere, um für eine grüne Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu sorgen. Es kann so leicht sein Großes zu bewegen, wenn man ein Riese ist. Nur schade, dass bei detaillierter Betrachtung, die ein oder andere Frage auftritt. Wo sind zum Beispiel die Atomkraftwerke im Film zu sehen? Wir wollten es genauer wissen, und haben bei demjenigen nachgefragt, der es ja wissen muss. Lesen Sie hier das Interview mit Herrn G. Riese.

CP: Guten Tag Herr Riese, wir freuen uns, dass Sie sich Zeit für ein paar Fragen genommen haben, jetzt, wo Sie durch die Werbung eines bekannten Stromanbieters so bekannt geworden sind.
GR: Gerne, ich habe jedoch wirklich nicht viel Zeit, ich muss gleich wieder los und Felder mit Windkrafträdern bestücken.
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Weltwasserwoche in Stockholm

WorldwaterweekVom 16.08. bis zum 22.08.2009 findet in Stockholm die Weltwasserwoche statt. Das diesjährige Motto lautet “Zugang zu Wasser für das Allgemeinwohl”. Rund 2000 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung, von NGOs und internationalen Organisationen werden erwartet. Schwerpunktthemen sind die Sicherung des Wasserzugangs und von Wasserdienstleistungen für alle Bevölkerungsgruppen und in allen Teilen der Welt, die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt, ein grenzüberschreitendes Gewässermanagement und der produktionsspezifische Wasserfußabdruck für Güter und Dienstleistungen. In über 100 Workshops und Seminaren treten die teilnehmenden Experten in Diskurs.

Obwohl auf der Weltwasserwoche keine verbindlichen Abkommen oder Verträge abgeschlossen werden, gilt diese als eine der wichtigsten Plattformen in Sachen “globale Wasserpolitik”. In Anbetracht der weltweiten Wasserproblematik äußerte sich der WWF Deutschland im Rahmen des Veranstaltungsauftakts kritisch:
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Don Cato’s Klima-Rallye 2009

Wenn man in Deutschland über Unternehmen spricht, die nachhaltig wirtschaften, fällt früher oder später stets auch der Name memo. Meistens fällt der Name übrigens früher, denn die memo AG in Greußenheim arbeitet seit 20 Jahren nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, der sich unter anderem auch im Claim des Unternehmens ausdrückt: „Arbeiten und leben in Harmonie mit der Umwelt“. Wir hatten vor kurzem Gelegenheit, das Multi-Channel-Versandhaus für nachhaltig guten Bürobedarf besuchen und besichtigen zu dürfen. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie konsequent die memo AG die ökologischen und sozialen Grundsätze des Unternehmens lebt und kontinuierlich nach weiteren Verbesserungen strebt.

Doch der eigentliche Anlass dieses heutigen Beitrags ist die Beteiligung von memo an einem Wettbewerb zum Klimaschutz für Kinder zwischen 3-6 Jahren, durch den wir durch eine Broschüre aufmerksam wurden, die bei memo im Empfang ausliegt:
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FachPack 2009

Gemeinsam mit Kunden und Partnern wird ClimatePartner auf der FachPack 2009 auf der Sonderschau “Nachhaltig produzieren und verpacken” vertreten sein. Die Fachmesse für Verpackungslösungen findet vom 29.9.-1.10.2009 in Nürnberg statt.

Wir sind in guter Gesellschaft. Gemeinsam mit uns in Nürnberg werden sein: Der Folienhersteller alesco, die Verpackungs-Beratung Berndt & Partner Packaging, der FSC-Zertifizierer GFA Consulting Group, das Logistikunternehmen Fahrner Logistics und der Ökostromanbieter Naturenergie.

Auf dem Gemeinschaftsstand werden zwei mal täglich kurze Impulsvorträge aller beteiligten Unternehmen zum Thema “Nachhaltigkeit in der Verpackungsindustrie” gehalten werden. Das entsprechende Programm veröffentlichen wir demnächst hier auf dem Blog.

Sie finden uns in Halle 4, Stand 4-229, der Sonderschau “Nachhaltig produzieren und verpacken”.

Alliance for Climate Education

ACE ist die Alliance for Climate Education. Die Initiative zeigt, dass Klimaschutz ansprechend und zeitgemäß vermittelt werden kann:

Klimawissen (Teil 2)

Der zweite Teil unserer dreiteiligen Abhandlung „Klimawissen“ beschäftigt sich mit konkreten Maßnahmen, die zum Klimaschutz beitragen. “Klimaneutralität” erhält hierbei ein gesondertes Unterkapitel. Vorab gehen wir jedoch kurz auf die Frage ein, warum man sich mit Klimaschutz beschäftigen muss.

Warum Klimaschutz?

Wenn man sich dem Klimaschutz widmet, sollte man sich über die damit verfolgten Ziele klar sein. Diese Feststellung klingt banal, denn schließlich scheint es um den „Klimaschutz an sich“ zu gehen, also um die individuelle Einsparung von CO2-Emissionen.

Klimaschutz ist jedoch lediglich ein Teil des Umweltschutzes. Das impliziert, dass Maßnahmen, die unter Klimaschutzgesichtspunkten vielleicht sinnvoll erscheinen, immer auch daraufhin untersucht werden müssen, ob und in welchem Umfang sie andere Schutzgüter des Umweltschutzes beeinträchtigen.

Beispiel 1: Wasserkraft ist grundsätzlich eine saubere Form der Energieerzeugung. Wenn zu ihrer Erzeugung wie im Fall des Drei-Schluchten-Staudamms in China allerdings ganze Ökosysteme vernichtet werden, sind die ökologischen Kollateralschäden erheblich.

Schließlich hat eine unter Klima- und Umweltschutzgesichtspunkten sinnvoll erscheinende Maßnahme noch eine weitere Hürde zu nehmen. Sie muss den Ansprüchen der Nachhaltigkeit gerecht werden.
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UN-Klimagespräche in Bonn beendet

Yvo de Boer,  Generalsekretär des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), fasst die Ergebnisse der UN-Klimagespräche in Bonn in einer 3-minütigen Rede zusammen, in der er auf den Ernst der Lage aufmerksam macht. Er fürchtet, dass der UN-Klimagipfel in Kopenhagen scheitern wird, wenn die Gespräche in dieser Geschwindigkeit fortgesetzt werden. De Boer betont nachdrücklich, dass nur ein tragfähiges Verhandlungsergebnis in Kopenhagen verhindern könne, dass der Klimawandel außer Kontrolle gerät.

Clean Tech Media Award: Prominente Unterstützer

Logo_cleantechAwardDer Clean Tech Media Award findet immer mehr prominente Unterstützer. Ob Moderatoren, Schauspieler oder Sänger, sie alle unterstützen mit Ihrer Stimme und mit Ihrem Gesicht den Clean Tech Award. Sie fördern den Gedanken, Experten und Innovatoren für Ihre Leistungen im Bereich Umwelttechnologie und Ressourcenschonung auszuzeichnen und zu präsentieren.