Monatsarchiv für Februar 2010

 
 

Drei Jahre klimaneutrales Hosting bei domainfactory

Seit nunmehr drei Jahren arbeitet domainfactory mit uns zusammen, um ihren Kunden klimaneutrales Hosting anbieten zu können.

Der Anbieter für Premiumhosting erfuhr mit seinem Angebot in den vergangen Jahren (2007 bis 2008) regen Zuspruch und Zuwachs an Kunden. Einziger Nachteil daran war, dass zugleich die Stromverbräche der Server und damit auch die CO2-Emissionen in diesen Jahren stiegen.

Umso erfreulicher ist es, dass wir nun die Aktualisierung des CO2-Fußabdrucks für das Unternehmen mit den Werten aus dem Jahr 2009 durchführen konnten und trotz des enormen Kundenzuwachs bei domainfactory die CO2-Emissionen um 16 Prozent von 3.246 auf 2.730 Tonnen CO2 gesunken sind.
Hauptverantwortlich dafür ist der Rückgang des Stromverbrauchs um 11 Prozent. Mit dem Umzug der Server in ein neues Rechenzentrum wurden veraltete Geräte durch effizientere ersetzt.

Wir möchten an dieser Stelle zum Erfolg gratulieren und uns für die aktiven Bemühungen um den Klimaschutz bedanken.

Nachhaltigkeit ist der aktuelle Trend

Was mancher Vordenker noch vor wenigen Jahren nicht zu hoffen gewagt hat, wird langsam Realität: wer heute wirklich trendy sein möchte, lebt, produziert, kauft und konsumiert nachhaltig.

Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 10.000 deutschen Haushalten. Die Studie belegt mit umfangreichen Zahlenmaterial, dass das Thema Nachhaltigkeit in alle Lebensbereiche Einzug erhalten hat, die Wirtschaft mit voller Wucht erfasst und kaum ein Unternehmen das Thema noch ignorieren kann, denn von den befragten Erwachsenen über 14 Jahre sagen

  • 64,2 %, dass sie schadstoffarme und naturnah hergestellte Produkte bevorzugen
  • 61,3%, dass sie keine Produkte von Unternehmen kaufen, die gegen den Umweltschutz verstoßen
  • 61,1 % dass, sie beim Einkauf auf Produkte achten, bei deren Herstellung weder Menschen noch Tiere ausgebeutet werden.
    Den ganzen Beitrag lesen…

Agrarabfälle als Kraftstoffreserve der Zukunft

Bekanntlich kommt es bei Biokraftstoffen auf die Herkunft an, denn Biokraftstoffe, die die Nahrungsmittelproduktion gefährden oder für die – egal ob direkt oder indirekt – Regenwald abgeholzt wurde, sind nicht nachhaltig. Daher ist die Produktion von Biokraftstoffen aus Mais, Palmöl oder Raps zwiespältig zu sehen.

Besonders interessant ist daher eine neue Studie der Internationalen Energieagentur IEA, die sich mit Biokraftstoffen der so genannten zweiten Generation befasst, die aus Abfällen der Land- und Forstwirtschaft produziert werden und zu folgendem Ergebnis kommt:

Selbst wenn im Jahr 2030 nur 10% der Abfälle der Land- und Forstwirtschaft zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt werden, könnte damit die Hälfte des weltweiten Bedarfs an Biokraftstoffen bzw. 5% des gesamten Treibstoffbedarfs gedeckt werden.

Klimaneutraler Wein | Besuch von Renate Künast

Renate Künast besuchte den Stand des Weinguts Zähringer aus dem Markgräflerland auf der Biofach, der Weltleitmesse für Bio-Produkte, die letzte Woche in Nürnberg stattfand. Wie man sehen kann, genoss sie die kleine Kostprobe der Weine des traditionsreichen, mehrfach prämierten Weinguts.

Seit 1844 werden hier große Weine, Sekte und Brände produziert. Zuletzt erhielt das Weingut sechs neue Auszeichnungen im Rahmen des „Internationalen Bioweinpreis“ 2010, einem Qualitätswettbewerb für Wein aus ökologisch erzeugten Trauben. Darüber freuen wir uns und sagen: Weiter so!

Ein Blick auf die Website lohnt sich nicht nur für Weinliebhaber.

Klimaneutral drucken mit Canon und ClimatePartner

Auch Canon Austria verlässt sich bei der Berechnung von CO2-Emissionen auf ClimatePartner:

Klimaneutral drucken
Eine kleine Umweltrevolution für Ihr Büro und ein großer Fortschritt im kollektiven Bewusstsein: Mit Canon imageRUNNER ADVANCE-Systemen können Sie ab sofort klimaneutral drucken!

Das gibt’s? Ja, transparent und nachvollziehbar! Der unabhängige Consultant Climate Partner Austria berechnet die klimarelevanten Emissionen aller Inputfaktoren, die für den Betrieb eines Multifunktionssystems der neuen Canon imageRUNNER ADVANCE-Serie anfallen.

Daraus ergibt sich die Summe an CO2, die durch den Betrieb des Systems verursacht wird. Diese Emissionen werden durch die Investition in vom WWF empfohlene Klimaschutzprojekte, die mit dem sogennten Gold Standard ausgezeichnet wurden, wie den Bau von Windkraftwerken oder die Errichtung von Biogasanlagen, kompensiert. Canon übernimmt die Kosten für die CO2-Kompensation. Um die Sache zu komplettieren, gibt es eine Erstausstattung mit klimaneutralem Papier.

Klimarelevante Emissionen, die zum Beispiel Canon Techniker bei der Anreise zur Installation und Service von Geräten verursachen, werden dabei in einem Unternehmensfußabdruck von Canon Austria berücksichtigt.

(Quelle: Website von Canon Austria)

Bill Gates: Innovating to zero

Bill Gates spricht bei TED über die Energiewende. Sehr sehenswert! Vermutlich eine der wichtigsten Reden im Klimaschutz…

Leitfaden zu nachhaltigen Biokraftstoffen

Bei Biokraftstoffen muss man leider genau hinschauen. Stammen sie aus Palmöl oder Zuckerrohr bzw. aus Plantagen, für die zuvor der Regenwald gerodet wurde, sind Biokraftstoffe in keiner Weise nachhaltig.

In der EU soll man sich künftig auf die nachhaltige Produktion von Biokraftstoffen und Biostrom verlassen können. Der neue Leitfaden des Bundeslandwirtschaftsministeriums fasst alle wichtigen Regelungen dafür zusammen und gibt gute Hintergrundinformationen.

Dennoch sollte man natürlich niemals außer Acht lassen, dass der Verbrauch von Kraftstoffen (egal ob aus fossilen oder biogenen Quellen) niemals wirklich gut ist. Da der Winter ja bald vorbei sein soll, werde ich in Kürze wieder auf’s Fahrrad umsteigen, ist nicht nur klimaneutral, sondern auch gut für Gesundheit und Figur ………

Neue Anschrift, neue Telefonnummern!

Wir sind ab heute wieder – und unter neuer Münchner Adresse – zu erreichen. Diese lautet Ainmillerstraße 22, 80801 München.  Leider haben sich auch unsere Telefonnummern geändert. Bitte notieren Sie die folgenden Kontaktdaten:

Zentrale: 089 1222875-10
Telefax: 089 1222875-29

Die Durchwahlen lauten wie folgt:

-12 Bernhard Loibl
-13 Andi Pfeil
-14 Alexander Rossner
-15 Katrin Oppitz
-16 Helena Ponstein
-17 Dennis Uieß
-18 Moritz Lehmkuhl
-19 Markus Lurz
-20 Mario Schilling
-21 Sebastian Robl
-22 Simon Köppen
-25 Norbert Lux
-28 Simon Schnabel

Danke für Ihr Verständnis.

Klimaskeptiker: Geisterfahrer der Klimaforschung

Die sogenannten “Klimaskeptiker” sind die Geisterfahrer der Klimaforschung. Das waren sie schon immer. Ein Fehler des Weltklimarats (IPCC) in seinem 4. Sachstandsbericht aus dem Jahre 2007 hat dieser Spezies zu neuer und unverdienter Aufmerksamkeit verholfen:

Das IPCC hat im 4. Sachstandsbericht die Befürchtung geäußert, das Abschmelzen der Himalaja-Gletscher sei bereits für das Jahr 2035 zu erwarten. Diese Aussage erwies sich als wissenschaftlich unbegründet. Das IPCC hat zwischenzeitlich den Fehler eingeräumt und sich für die falsche Zahl entschuldigt.

Die Angelegenheit könnte damit erledigt sein, wären da nicht die “Klimaskeptiker”, die diesen Vorfall aufgebauscht haben, um die Arbeit des IPCC als unwissenschaftlich und die von ihm gewonnenen Erkenntnisse als fragwürdig darzustellen. Hinzu kommen – wie eigentlich immer – ein paar Boulevardmedien, die den kalten Winter zum Anlass nehmen, die auch angesichts noch so niedriger Temperaturen unintelligente Frage zu stellen, wo denn nun die globale Erwärmung bleibe.

Der 4. Sachstandsbericht des IPCC umfasst über 3.000 Seiten. An ihm haben mehr als 1.200 Autoren mitgewirkt und er enthält mehrere tausend Aussagen zum Klimawandel, seine wahrscheinlichen Ursachen und seine möglichen Folgen. Wenn es also bei einer Aussage bleibt, bei der das IPCC offenbar nachlässig gearbeitet hat, dann ist das eine durchaus hervorragende Leistung. Und wenn die “Klimaspektiker” am 4. Sachstandsbericht in drei Jahren seit seiner Veröffentlichung nur diese eine Zahl widerlegen konnten, dann wird sie das maßlos ärgern, denn es ist ihr erkläres Ziel, die Glaubwürdigkeit des IPCC zu erschüttern.

Die verschiedenen Behauptungen der “Klimaskeptiker” werden – dies nur nebenbei bemerkt – auch durch jahrelangen Gebrauch nicht richtiger: Schon im Jahre 2004 hat sich Stefan Rahmstorf die Mühe gemacht, die wesentlichen Thesen der “Klimaskeptiker” zu widerlegen. Stück für Stück, Aussage für Aussage.

Seine bemerkenswerten Ausführungen abschließend nimmt Rahmstorf noch zu seiner Motivation Stellung, sich mit den “Klimaskeptikern” überhaupt auseinanderzusetzen:

“Politisch sind die Aktivitäten der “Klimaskeptiker” schädlich, denn sie verhindern sinnvolle Vorsorgemaßnahmen. Sie führen dazu, dass in Teilen von Politik und Wirtschaft das Klimaproblem falsch eingeschätzt wird, und daher falsche Entscheidungen getroffen werden. Führende multinationale Firmen wie Shell und BP haben die Dringlichkeit des Klimaproblems erkannt, unterstützen das Kyoto-Protokoll und investieren massiv in den erforderlichen Umbau des Energiesystems. Es besteht die Gefahr, dass deutsche Firmen, die den “Klimaskeptikern” glauben schenken, hier den Zug in die Zukunft verpassen.

Vor allem aber besteht die Gefahr, dass Klimaschutzmaßnahmen so sehr hinausgezögert werden, dass durch vermehrte Unwetterkatastrophen viele Menschen unnötig ihr Leben verlieren. Ich habe lange dieAktivitäten der “Skeptiker” kommentarlos verfolgt und mich einfach meiner Forschung gewidmet. Ich habe mich aber nach einigen Schlüsselerfahrungen im Zusammenhang mit der Elbeflut, u.a. auch bei einem Besuch im überfluteten Dresden, zur Stellungnahme entschlossen. Wissenschaftler haben auch die Verantwortung, sich mit unseriösen Thesen auseinanderzusetzen, wenn sie in der Öffentlichkeit zirkulieren.”

Eine klare und richtige Position!

Klimaneutrales Hosting bei domainFACTORY

Die domainfactory zählt nicht nur zu den ersten Adressen im Webhosting, sondern auch zu den ersten Unternehmen der Branche, die klimaneutrales Hosting anbieten. domainfactory widmet dem Thema “Umweltschutz” viel Raum auf der Website und hat gerade seinen CO2-Fußabdruck aktualisiert – und das auch fleißig gebloggt und getwittert. Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit domainfactory.