Monatsarchiv für September 2010

 
 

Werden auch Sie ein klimaneutrales Unternehmen!

Nach dem erfolgreichen Start unserer Online-Plattform „Footprint Manager“ für den Druckbereich haben wir uns aufgrund des großen Interesses aus weiteren Branchen dazu entschlossen, diesen Service jetzt auch für den Dienstleistungssektor anzubieten.

Neuer Online Service von ClimatePartner

Online-Plattform für Dienstleistungsunternehmen

Sind Sie ein Dienstleistungsunternehmen?

Dann können Sie sich ab sofort hier Ihren CO2-Fußabdruck erstellen lassen, dadurch Reduktionspotentiale erkennen und unvermeidbare CO2-Emissionen kompensieren. Der individuelle CO2-Fußabdruck ermöglicht es nun jedem Unternehmen im Dienstleistungssektor, eine unternehmensbezogene Klimaschutz-Strategie nach dem Prinzip „Reduktion vor Kompensation“ zu entwickeln.

Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von konkreten Klimaschutzmaßnahmen bietet Ihnen als Ergänzung unsere ClimatePartner Academy mit einem praxisorientierten Seminarprogramm an fünf verschiedenen Standorten in Deutschland. Ziel der ClimatePartner Academy ist es, den Wissenstransfer zu den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu ermöglichen sowie möglichst viele Interessenten über diese immer wichtiger werdenden Themen zu informieren. Weitere Informationen zum Seminarprogramm stehen Ihnen unter www.climatepartner.com/academy zur Verfügung.

„Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz gewinnen nicht nur in der Druck- und Medienindustrie immer mehr an Bedeutung, wir stellen ein zunehmendes Interesse in weiteren Branchen fest. Daher möchten wir im nächsten Schritt dem Dienstleistungssektor einen einfach zu handhabenden und preiswerten Service ermöglichen, der zu einer klimagerechten Ausrichtung eines Unternehmens beiträgt“ erläutert Moritz Lehmkuhl, Gründer und Geschäftsführer von ClimatePartner.

Testen Sie mit Canon Österreich Ihr Umweltwissen und gewinnen Sie tolle Preise!

Mit einem Öko-Kurs bietet Canon Österreich in Zusammenarbeit mit ClimatePartner derzeit die Möglichkeit, das eigene Umweltwissen aufzufrischen und zu testen. Unter allen, die den Öko-Kurs erfolgreich absolvieren, werden folgende Preise verlost:

3 Strategieberatungspackages von ClimatePartner
3 KTM e-Bikes
33 Kisten klimaneutralen Wein
33 Bootsfahrten im Nationalpark Donauauen
333 Canon Bike Outfits

Für jeden Teilnehmer werden außerdem 33,33 kg CO2 über ein Ausgleichsprojekt neutralisiert. Hierbei hat der Teilnehmer die Wahl zwischen einem Windenergie-Projekt in Taiwan bzw. der Türkei.

Zum Canon Online Öko-Kurs gehts hier:
http://www.canon.at/klimaneutral

ClimatePartner auf japanisch

Auch in Japan ist ClimatePartner vertreten. Diese bildreiche, fast kunstvolle, Broschüre unserer Kollegen über Klimaschutz und CO2-Reduktion möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:

Möchten Sie mehr über Klimaschutz und Nachhaltigkeit wissen?

Ab Oktober 2010 starten wir mit der ClimatePartner Academy ein vielfältiges und praxisorientiertes Seminarprogramm.

Zusammen mit unseren Partnern, GC Graphic Consult GmbH und dem FSC Deutschland, möchten wir umfassendes Wissen über nachhaltige Print- und Medienproduktion jenseits von CO2-Berechnungen und CO2-Ausgleich vermitteln.

Sie haben jetzt die Chance, mit folgenden Seminaren Ihr Wissen zu vertiefen:

  • „Nachhaltige Medienproduktion“
  • „Einsatz und Vertrieb klimaneutraler Produkte“
  • „Lean Printing – Green Printing“
  • FSC-Workshop „Chain of Custody“
  • FSC-Workshop „Einführung und Anwendung des neuen FSC-Trademarkstandards”

Unsere Veranstaltungen bieten wir Ihnen an 5 verschiedenen Standorten in Deutschland an:

Berlin, Heidelberg, Neuss, Hamburg und München in Kooperation mit Druckhaus Berlin-Mitte, Heidelberger Druckmaschinen AG, Xerox GmbH und Langebartels & Jürgens Druckereiges. mbH.

Die Terminübersicht sowie weitere Informationen können Sie hier in unserem PDF-Flyer oder unter www.climatepartner.com/academy finden.

Haben Sie Fragen zu unserem Seminarprogramm? Gerne stehen wir Ihnen unter +49 89 1222 875 11 und per E-Mail academy@climatepartner.com zur Verfügung.

Kommentar zur Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke

Gestern beschloss die Regierungskoalition eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke – was das in Zahlen bedeutet, hat Greenpeace zusammengestellt: 10 Jahre Laufzeitverlängerung = 6.000 t Atommüll, 650 Castoren, letzter Meiler geht 2053 vom Netz.
Vorangegangen war ein Ausstiegsvertrag unter Rot-Grün, ein neuer Koalitionsvertrag ohne erkennbaren Plan (Kommentar hierzu von tagesschau.de), eine seltsame Anzeigenkampagne der BDI-Wirtschaft und Oliver Bierhoff und erschreckend inhaltslose Statements rund um den Begriff „Brückentechnologie“.

Eine Brücke dient der Überwindung von Tälern oder Hindernissen, erleichtert demzufolge das Vorankommen und macht das Leben leichter. Atomstrom hingegen verstopft die Netze, behindert damit den Ausbau von regenerativen Energieformen, entzieht den Kommunen die Finanzierungsmöglichkeit für zukunftsweisende Energieprojekte und verringert die Planungssicherheit.

Konkret verdienen wenige Konzerne mit dem Atom-Knowhow und das Argument, wir könnten bei einem Ausstieg den Anschluss zu Technologieweltspitze verlieren, ist schwach. Schwach im Vergleich zu einer aufstrebenden Hochtechnologiebranche der erneuerbaren Energieformen mit dem Potential von mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen. Schon heute arbeiten über 300.000 Menschen in dieser Branche, die Ausbildungsquote ist hoch und eine Verzögerung (flankiert von einer bewussten Unterfinanzierung) führt dazu, dass die vorhandenen Potentiale nicht ausgeschöpft werden.

Atomstrom ist kein billiger Strom. Der Preis wird lediglich in Häppchen gezahlt: in Form von Kilowattstunden, per Steuern für die Erkundung von Lagerstätten und Studien, Polizeieinsätzen und anderen staatlichen Kosten, als Opportunitätskosten durch nicht vorhandene Versicherungen, denn das Risiko trägt die Gesellschaft (Kommentar hierzu auf cicero.de), in Form massiver Auswirkungen beim Uranabbau und zahlen die zukünftigen Generationen die wirkliche Zeche:

Letztlich wird bald aber noch ein ganz anderes Thema auf der Agenda stehen. Denn wenn in den nächsten Jahren die Erdölnachfrage nicht mehr vom entsprechenden Angebot gedeckt werden kann und es in kurzer Zeit zu einer (fossilen-)Energiekrise kommt – dann, ja, dann werden wir solche Sätze hören und lesen: „im Interesse der Energieversorgung“, „auch sicherheitspolitisch geboten“, „um der Ölabhängigkeit zu entkommen“, „unter maximalen Sicherheitsstandards“, „als Baustein einer CO2-neutralen Gesellschaft“, „als Energieform mittelfristig unabdingbar“, „Kernkraft als Basis der deutschen Wirtschaft“.

Auf eine strahlende Zukunft!

Schritt für Schritt klimaneutral nach Hamburg

Marcus John Henry Brown lebt in München und will in Hamburg vorstellig werden. Die 800 km lange Strecke bewältigt er klimaneutral – zu Fuß. ClimatePartner Deutschland steht ihm bei diesem nicht ganz ernst gemeintem Projekt zur Seite.

Von München nach Hamburg kann man fliegen, mit dem Auto fahren oder den Zug nehmen. Der CO2-Ausstoß ist dabei sehr unterschiedlich: so emittiert das Flugzeug auf dieser Strecke pro Person rund 135 kg CO2, das Auto 100 kg und die Bahn immerhin noch 34 kg. Marcus Brown (39), gebürtiger Brite, hat sich für eine andere Mobilitätsform entschieden, er geht zu Fuß.

Marcus Brown

Marcus Brown

Grund hierfür ist ein Vorstellungsgespräch bei der Werbeagentur Jung von Matt. Um Aufmerksamkeit für seine Bewerbung hervorzurufen, wird der Gang an die Alster per Twitter, Facebook und Blog vorbereitet und dokumentiert. Als nebenberufliches Gesamtkunstwerk mit den Alter Egos The Kaiser, Jack The Twitter, Sacrum, Charles Stab und BlackOperatives wandelt Marcus auf dem schmalen Grad zwischen Kunst und Schizophrenie durch das Web 2.0.

„Wir von ClimatePartner unterstützen Marcus moralisch, denn die Aktion ruft allen auch wieder ins Bewusstsein, welche Distanzen wir und auch viele Produkte tagtäglich zurücklegen – oft übrigens unnötig. Was wir an Marcus Brown besonders schätzen ist seine Mehrdimensionalität, mit der er auch in diesem Fall ein berufliches Interesse mit persönlicher Herausforderung, öffentlichkeitswirksame Kommunikation und nachhaltiges Umweltengagement verbindet.“ sagt Geschäftsführer Moritz Lehmkuhl.

„I’m extremely happy and grateful to ClimatePartner for their support. Sustainablity is something very close to my heart and I hope that this challenge will help make people think about how they travel a little more than they do now.” begründet Marcus Brown die Entscheidung für den langen Marsch.

Das Team von ClimatePartner drückt die Daumen für die Reise und das Bewerbungsgespräch!

Twitter:
http://twitter.com/blackoperatives

Facebook:
http://www.facebook.com/pages/I-walk-for-Dr-Peter-Figge/149507568403209

Blog:
http://iwalkforpeterfigge.wordpress.com/


SEW-EURODRIVE startet klimaneutrales Drucken

Mit SEW-EURODRIVE nutzt ab sofort das erste Unternehmen der Großindustrie den klimaneutralen Druckprozess von uns. Die Besonderheit bei SEW-EURODRIVE ist, dass das Unternehmen seine ganzen Drucksachen in der eigenen Hausdruckerei selbst produziert. Von Katalogen und Handbüchern über Prospekte, Flyer, Kalender, Mailings, CDs und DVDs in sämtlichen Sprachen, bis hin zu Mitarbeiter- und Kundemagazinen mit diversen Veredelungsschritten, ist die Hausdruckerei ein Full-Service-Anbieter der gesamten Prozesskette.

Grundlage ist auch hier ein firmenbezogener CO2-Fußabdruck, auf dem die Klimaschutzstrategie der Unternehmensdruckerei aufbaut. Bei klimaneutralem Druck werden die CO2-Emissionen, die bei der Produktion anfallen, durch den Ankauf so genannter Emissionsminderungs-Zertifikate neutralisiert. In Sachen freiwilliger Klimaschutz übernimmt SEW-EURODRIVE damit eine Vorreiterrolle in der Großindustrie und unterstützt dadurch Umweltschutzprojekte weltweit an allen Standorten des Unternehmens.

René Will, Leiter Unternehmenskommunikation bei SEW-EURODRIVE, sagt hierzu: „Nachhaltigkeit ist bei SEW-EURODRIVE gelebter und integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Wir beziehen dieses in all unsere Tätigkeiten, als einer der führenden Antriebsautomatisierer, an allen unseren Standorten weltweit ein. Daher war es für uns in der Unternehmenskommunikation nur konsequent auch die Prozesse zur Herstellung und die Herstellung unserer Drucksachen selbst entsprechend umzustellen. Mit ClimatePartner haben wir hier einen Dienstleister, der uns in dem Prozess maßgeblich unterstützt und weitergebracht hat.“

Vielen Dank für diese Wertschätzung!

Hintergrundinfos:
SEW-EURODRIVE bewegt als einer der weltweiten Marktführer in der Antriebstechnik unzählige Prozesse, Anlagen oder Maschinen in vielen Branchen der Produktions- und Prozessindustrie. Von schnell, dynamisch und hochpräzise, wie in der DVD-Produktion, bis groß und kräftig, wie in der Grundstoffindustrie oder in Container-Terminals, sind Produkte und Lösungen von SEW-EURODRIVE überall auf der Welt zu Hause. SEW-EURODRIVE ist mit über 13.000 Mitarbeiten, 13 Fertigungs- und 67 Montagewerken in 47 Ländern weltweit vertreten und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von rd. 1,6 Mrd. Euro.