Monatsarchiv für Dezember 2010

 
 

Klimaneutrale Preisverleihung beim ÖGUT-Jahresempfang

Am 17. November fand im Rahmen des traditionellen Jahresempfangs der ÖGUT, einer Plattform für Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung, zum 25. Mal die Verleihung des ÖGUT- Umweltpreises in Wien statt. Im Rahmen der Verleihung wurden Preisgelder von insgesamt 27.500 EUR an die überzeugendsten und besten Nachhaltigkeitsprojekte in verschiedenen Kategorien vergeben. Mit 600 interessierten Gästen und Entscheidern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Umwelt stellt der ÖGUT-Jahresempfang eine wichtige Dialogplattform dar. Zudem wurden bei der diesjährigen Veranstaltung die Ergebnisse des 2009 gestarteten Zukunftsdialogs präsentiert. Ein Jahr lang arbeiteten 50 Experten und Expertinnen zusammen mit Unternehmen, NGOs und verschiedenen Stakeholdergruppen an dem Projekt und entwickelten Leitlinien für zukunftsfähiges Handeln.

Mit Bundesministerin Doris Bures, Andreas Tschulik vom Lebensministerium, Hildegard Aichberger (Geschäftsführerin des WWF Österreich), Anna Maria Hochhäuser (stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich) und Josef Plank (Geschäftsführer von Renergie) waren kompetente Gesprächs- und Diskussionspartner für die Auseinandersetzung mit dem Thema Zukunftsdialog anwesend.

Auch in diesem Jahr wurde der ÖGUT-Jahresempfang klimaneutral veranstaltet. Die Erstellung des CO2-Fußadrucks und Berechnung sämtlicher durch die Veranstaltung entstandener Emissionen wurde dabei zum wiederholten Mal von ClimatePartner Austria vorgenommen.

ClimatePartner gratuliert zu einer rundum gelungenen, nachhaltigen Veranstaltung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Dr. Herbert Greisberger, Generalsekretär ÖGUT (l.) und DI Dr. Klaus Reisinger, Geschäftsführer ClimatePartner Austria

Dr. Herbert Greisberger, Generalsekretär ÖGUT (l.) und DI Dr. Klaus Reisinger, Geschäftsführer ClimatePartner Austria

2010 war für ClimatePartner ein bewegendes Jahr

Sehr geehrte Kunden und Partner,
liebe Freunde von ClimatePartner,

etwas erschöpft aber auch stolz blicken wir zurück auf die letzten 12 Monate. 2010 war für uns in vielerlei Hinsicht ein bewegendes Jahr, mit Höhepunkten wie dem massiven Auf- und Ausbau unserer Online-Plattform „Footprint Manager“ und der kürzlichen TÜV-Zertifizierung eben dieser zukunftsweisenden Lösung für unternehmerischen Klimaschutz.

Unser Kerngeschäft
Die besagte TÜV-Zertifizierung ist für uns der krönende Abschluss eines ereignisreichen Jahres. Sowohl in Hinsicht auf unsere Kundenanzahl, als auch der Leistungsqualität haben wir in 2010 unsere Position ausbauen können. Schon heute nutzen mehrere hundert Kunden in 15 Ländern auf drei Kontinenten den „klimaneutral drucken“-Prozess von ClimatePartner und vier weitere Länder sind bereits in Vorbereitung.

Neben Druckereien und Print-Einkäufern zählen Papierhersteller und -großhändler, Farbenhersteller, Verlage, MIS-Softwareanbieter, Veredler, Folienproduzenten und Unternehmen der Verpackungsindustrie zu unseren Kunden und Partnern.

Mit dem webbasierten Bilanzierungsprozess haben wir in Deutschland mittlerweile den Maßstab gesetzt. Allein in 2010 haben unsere Kunden rund 5.000 Druckaufträge mit einem Gesamtvolumen von 70.000 Tonnen CO2 klimaneutral durchgeführt und noch bedeutend mehr durch Reduktionsmaßnahmen erreicht. Für uns ist dies Bestätigung und Ansporn zugleich, den Footprint Manager noch komfortabler zu machen und im nächsten Jahr in allen gängigen MIS- und ERP-Programmen integriert zu sein. D.h. alle Funktionen des Footprint Managers stehen dann für MIS-Nutzer als „1-Click Lösung“ zur Verfügung.
Für die Kompensation der CO2-Emissionen konnten wir mittlerweile ein breit gefächertes Portfolio von rund 25 Klimaschutzprojekten aufbauen. Von Wind und Wasserkraft, bis hin zu Aufforstungsprojekten können wir für (fast) jeden Geschmack etwas passendes bieten.

Unsere CCF-Kunden
Exemplarisch können wir hier leider nur einige derer erwähnen, die wir in den letzten Monaten mit einem Company Carbon Footprint (CCF) begleiten durften: z.B. ZEIT online, oekom Verlag, Aliseo und nicht zuletzt die Stadtwerke München, bei denen wir immerhin die gesamte Verwaltung durchleuchtet haben.
Wir bedanken uns natürlich ganz herzlich bei allen Kunden, mit denen wir Emissionsbilanzen erstellt haben und so den ersten Schritt für die Etablierung der jeweiligen Klimaschutzstrategie legen konnten!

Unsere Partner
Verlässliche Partner erkennt man daran, dass sie nicht nur reden, sondern ihren Worten auch Taten folgen lassen. Ohne diese Menschen und Unternehmen wäre ClimatePartner nicht dort, wo wir heute stehen. Darum freuen wir uns auf einer weitere, lange Zusammenarbeit mit: Koenig & Bauer, Heidelberger, manroland, GFA, GC, FSC, Deutscher Drucker, Xerox, Canon, Mondi und vielen weiteren Partnern.

Unser Anliegen
Anhand der (Nicht-)Entscheidungen von Cancun zeigt sich die Bedeutung eines intrinsischen, proaktiven Vorgehens auf Unternehmensebene. Wenn wir die Grundlage unseres Wohlstands nicht weiter gefährden wollen, müssen wir Branche für Branche unter Nachhaltigkeitskriterien neu ausrichten.
ClimatePartner hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diesen Prozess zu begleiten und darum sind wir stolz darauf, dass wir auch 2010 wieder viel versprechende Pilotprojekte initiieren konnten. Exemplarisch sind die beiden Weinbau-Projekte zu nennen, mit denen wir absolutes Neuland in Deutschland betreten durften. Zusammen mit dem Weingut Zähringer bzw. der bayrischen Landesweinbaugesellschaft ist es uns gelungen, ein formalisiertes Vorgehen für die CO2-Bilanzierung von Weingütern zu entwickeln.

Durch den Start der ClimatePartner Academy möchten wir umfassendes Wissen über nachhaltige Print- und Medienproduktion jenseits von CO2-Berechnungen und CO2-Ausgleich vermitteln; z.B.: Grundlagen zum Klimaschutz, Nachhaltige Medienproduktion, Einsatz und Vertrieb klimaneutraler Produkte, Kosten- und CO2-Einsparungsmöglichkeiten durch „Lean & Green Printing“ und über weitere spannende Themen.

Unser Ausblick auf 2011
Den Stellenwert, den sich ClimatePartner jeweils in der Druck-, Papier- und Verpackungsbranche erarbeiten konnte, gilt es jetzt auch in weiteren Industriezweigen zu erreichen. Nach konkreten Erfahrungen mit verschiedenen Pilotkunden, ist ab Januar die technische Lösung für Verpacker ausgereift. Die zweite Säule, die wir direkt zu Beginn des Jahres anpacken werden, ist die derzeit sehr dynamische Logistikbranche. Für uns heißt es nach den Weihnachtstagen also: Ärmel hochkrempeln und durchstarten!

Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches 2011

Moritz Lehmkuhl

“Ökologisch drucken – nicht nur eine Frage der Einstellung”

Unter diesem spannenden Thema lud das ClimatePartner-Partnerunternehmen „rs Software“ am 18.November 2010 kompetente Referenten und zahlreiche Gäste ein, um über das Thema „Ökologie im Print-Bereich“ zu diskutieren. Im Rahmen dieser  Veranstaltung wurden folgende Themen vorgestellt:

  • Papiernachhaltigkeit (Referent: Stefan Czamutzian)
  • Umweltzeichen (Referent: Harald Sexl)
  • Klimaneutrales Drucken

Zum letzten Thema präsentierten ClimatePartner-Geschäftsführer Moritz Lehmkuhl und Projektleiter Sebastian Robl die entwickelte MIS-Integration für klimaneutrales Drucken. Veranschaulicht wurden die Ergebnisse anhand der Zusammenarbeit mit dem Druckhauses Schiner, das als Pilotkunde die von rs Software und ClimatePartner entwickelte MIS-Integration als erster Anwender umgesetzt hat. Dazu stellten Jörn-Henrik Stein (Druckhaus Schiner) und DI Helmut Rosenberger (rs Software) die gemeinsamen Schritte und Erkenntnisse vor. Durch die Kooperation zwischen ClimatePartner und rs Software wird Druckereien ermöglicht, die ClimatePartner Online-Plattform an die unternehmenseigene Kalkulationssoftware anzubinden und somit die Abwicklung klimaneutraler Aufträge zu erleichtern.

Die Referenten bei "Ökologisch drucken - nicht nur eine Frage der Einstellung"

Die Referenten bei "Ökologisch drucken - nicht nur eine Frage der Einstellung"

ClimatePartner bedankt sich auf diesem Weg für die gute Zusammenarbeit mit rs Software sowie mit dem Druckhaus Schiner und gratuliert zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung können Sie hier finden: http://www.rs-software.net/content/view/59/1/

Das ist reine Makulatur

Durch Abfallvermeidung auch noch einen sinnvollen Mehrwert für die Mitmenschen zu erreichen liegt zumindest im Sinne eines theoretischen Nachhaltigkeitsbegriffes nah. Doch dazu braucht es die Initiative und vor allem die Phantasie von Personen, Gruppen oder Organisationen. Neben privaten Initiativen und Nichtregierungsorganisationen engagieren sich auch viele Unternehmen in ökologischen und sozialen Belangen.

Moritz Lehmkuhl, Ken Kozol

Moritz Lehmkuhl, Ken Kozol

Mit der Druckerei Irwin Hodson Press in Portland, Oregon, zählt ClimatePartner ein solches innovatives und kreatives Unternehmen zu seinen Partnern. Die neueste Maßnahme des US- Unternehmens zielt darauf ab, die Potentiale, die bei der Abwicklung von Druckaufträgen ungenutzt bleiben gemeinnützigen Organisationen zugänglich zu machen.

„Tag Along“ , wie das Unternehmen dieses Programm getauft hat, funktioniert, indem gemeinnützigen Organisationen der von regulären Druckkunden ungenutzte Platz auf den Druckbögen (=Makulatur)  zur Verfügung gestellt wird. Die im Vorfeld des Drucks und bei der Verarbeitung notwendigerweise anfallenden Dienstleistungen stellt Irwin Hodson Press den Organisationen kostenlos bereit und investiert somit nach eigenen Angaben in die Gesellschaft.

Irwin Hodson appelliert an seine Kunden, im Rahmen von „Tag Along“ Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und ungenutzten Platz auf den bestellten Druckbögen zur Verfügung zu stellen. Dabei wird auch die Möglichkeit angeboten, zu geringen Kosten die Größe der verwendeten Papierbögen zu vergrößern, so dass mehr Raum für den Druckbedarf gemeinnütziger Organisationen nutzbar bleibt.
ClimatePartner freut sich über Unternehmen, die auch die soziale Komponente von Nachhaltigkeit zum Anlass für Maßnahmen und Aktionen nehmen und hofft, dass immer mehr Unternehmen den Weg zu ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung finden.