Monatsarchiv für Dezember 2011

 
 

ClimatePartner Austria berechnet den CO2-Fußabdruck der ÖGUT-Jahresversammlung 2011

ClimatePartner Austria hat den CO2-Fußabdruck für eine der größten Umweltveranstaltungen in Österreich erstellt – der ÖGUT-Jahresversammlung 2011. Der Jahresempfang der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) bietet den Rahmen für den ÖGUT-Umweltpreis, der in diesem Jahr bereits zum 26. Mal vergeben wurde.

Auf dem diesjährigen Jahresempfang feierten rund 400 geladene Gäste zusammen mit Preisträgern und Nominierten des ÖGUT-Umweltpreises. Die Jury hatte insgesamt sechs Gewinner ausgewählt, so erhielt beispielsweise die „Sonnenstadt St. Veit“ die Auszeichnung „Nachhaltigste Kommune“. Erstmals vergab die Jury auch Preise in der Kategorie „Urban Technologies“.

Dr. Herbert Greisberger, Generalsekretär der ÖGUT, nahm die Veranstaltung zum Anlass, um sich nach elf Jahren aus seinem Amt zu verabschieden.

 

Dr. Herbert Greisberger (l., ÖGUT-Generalsekretär) und DI Dr. Klaus Reisinger (Geschäftsführer ClimatePartner Austria)

Weitere Informationen zum ÖGUT-Umweltpreis finden Sie hier.

ClimatePartner Academy 2012: Praxisorientiertes Seminarprogramm mit FSC® Deutschland und GFA Consulting Group GmbH

Mit der ClimatePartner Academy bieten wir im Januar und Februar 2012 eine neue Seminarreihe zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Kooperation mit dem FSC Deutschland und der GFA Consulting Group an. Die praxisorientierten Veranstaltungen finden an sechs Standorten in Deutschland und Österreich statt.

Die ClimatePartner Academy wurde von uns als Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um den Wissenstransfer über Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Die handlungsorientierten Seminare und Workshops basieren auf konkreten Erfahrungen aus der Praxis und sind auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtet.

Umfassender Wissenstransfer an sechs Standorten

Die Kooperation mit dem FSC Deutschland und der GFA Consulting Group ermöglicht es uns, ein umfassendes Spektrum an Veranstaltungen bieten zu können. Ab dem 27. Januar 2012 startet das neue Programm mit den folgenden Seminaren und Workshops:

  • Im Seminar „Einsatz und Vertrieb klimaneutraler Produkte“ erfahren Teilnehmer Grundlagen zu Klimawandel und Klimaschutz, zu Green Marketing und zur Vermarktung von klimaneutralen Produkten
  • In der Anwenderschulung „Footprint Manager“ werden die Funktionen der TÜV-zertifizierten IT-Systemlösung für klimaneutrales Drucken erläutert
  • Im Workshop „Die FSC und PEFC Chain of Custody & das FSC Label“ der GFA Consulting Group erhalten Teilnehmer Informationen zu FSC und PEFC Zertifizierungen, zu deren Standards und Möglichkeiten, sowie zum Umgang mit dem FSC Labelstandard
  • Ein weitere Bestandteil des Programms stellt der Workshop „Chain of Custody“ des FSC Deutschland dar, in dem die Grundlagen der Produktketten-Zertifizierung, das Regelwerk und die Verwendung des Warenzeichens erläutert werden

Aufgrund des großen Anklangs von früheren Seminaren führt ClimatePartner das neue Programm im Januar und Februar 2012 wieder an sechs Standorten in Deutschland und Österreich durch: Berlin, Hamburg, Heidelberg, München, Neuss und Wien. Die Terminübersicht und weitere Informationen zur ClimatePartner Academy stehen unter www.climatepartner.com/academy zur Verfügung.

„Mit der ClimatePartner Academy wollen wir handlungsorientierte Informationen über Klimaschutz und Nachhaltigkeit vermitteln, die Unternehmen im täglichen Geschäft anwenden können.  Eine Besonderheit unserer Veranstaltungen ist der Netzwerkcharakter, wodurch ein effizienter Informationsaustausch auch zwischen den Teilnehmern ermöglicht wird“ erläutert Tristan A. Foerster, Geschäftsführer der ClimatePartner GmbH.

Canon druckt an allen deutschen Standorten ab sofort klimaneutral

Die Canon Deutschland GmbH erweitert ihr Umweltengagement und stellt in Zusammenarbeit mit uns alle eigenen Druck- und Kopiersysteme klimaneutral. Die entstehenden CO2-Emissionen gleicht Canon durch ein Waldschutzprojekt in Mosambik aus.

Das Krefelder Unternehmen ergänzt sein Umweltengagement um einen wichtigen Baustein: Ab sofort druckt Canon vollständig klimaneutral. Im Auftrag von Canon Deutschland haben wir die jährlichen CO2-Emissionen aller Druck- und Kopiersysteme berechnet, die intern von dem Unternehmen eingesetzt werden. Die entstehenden CO2-Emissionen gleicht Canon durch ein anerkanntes Waldschutzprojekt in Mosambik aus.

Canon Deutschland bezieht seinen Strom seit 2009 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Daher wird bereits an der Quelle ein Großteil der CO2-Emissionen eingespart.

Jeppe Frandsen, Geschäftsführer der Canon Deutschland GmbH: „Aktiver Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensziele von Canon. Dazu zählen auf der einen Seite unsere innovativen umweltschonenden Produkte, auf der anderen Seite aber auch die Verringerung oder Vermeidung der eigenen internen Emissionen.“

„Die Maßnahme stellt eine ideale Ergänzung zu den bereits vorhandenen Klimaschutzbemühungen des Konzerns dar, da nun auch die nicht vermeidbaren CO2-Emissionen der unternehmenseigenen Drucker ausgeglichen werden“, ergänzt Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer der ClimatePartner GmbH. Vorangegangen ist dem Projekt mit Canon Deutschland bereits die erfolgreiche Zusammenarbeit von ClimatePartner mit Canon Austria, der österreichischen Zentrale des japanischen Konzerns.

Durch das Waldschutzprojekt in Mosambik werden jährlich rund 100.000 Tonnen CO2 eingespart. Das Projekt trägt außerdem zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Region bei und wirkt sich durch die Verbesserung der Bodenproduktivität positiv auf die lokale Lebensmittelproduktion aus.

Weitere Informationen stehen hier für Sie zur Verfügung.

feldmilla. designhotel ist das erste klimaneutrale Hotel in Südtirol

Das feldmilla. designhotel hat mit uns seinen CO2-Fußabdruck erstellt und bietet seinen Gästen seit Oktober 2011 klimaneutrale Übernachtungen an. Dafür werden die im Hotelbetrieb nicht vermeidbaren CO2-Emissionen durch Unterstützung eines Wasserkraftwerks in Guatemala ausgeglichen. Damit baut das Hotel seine bisherigen Erfolge in der Nachhaltigkeit weiter aus.

Das feldmilla. designhotel ist ein familiengeführtes Hotel im Ahrntal und gilt als Vorreiter der Hotelbranche in Südtirol zum Thema Nachhaltigkeit. Im Sommer 2011 beauftragte die Geschäftsleitung uns, den CO2-Fußabdruck des Hotels zu ermitteln, um darauf aufbauend weitere Klimaschutzmaßnahmen ergreifen zu können. ClimatePartner ermittelte mit feldmilla alle relevanten CO2-Emissionen, die durch den Hotelbetrieb direkt oder indirekt verursacht werden – beispielsweise durch Strom, Wärme, Wasser, den Fuhrpark, die Anfahrt der Mitarbeiter sowie Lebensmittel und Getränke.

Das Hotel hat bereits zahlreiche Maßnahmen für den Klimaschutz ergriffen, wodurch es eine stattliche Menge CO2 vorab vermeidet. Beispielsweise betreibt feldmilla ein eigenes Wasserkraftwerk zur Energieerzeugung und hauseigene Wärmepumpen. Zusätzlich benötigte Heizungswärme bezieht das Hotel vom Biomasse-Fernheizwerk der Gemeinde. feldmilla setzt somit ausschließlich auf regenerative Energien bei Strom wie Wärme und benötigt keine fossilen Energieträger. Auch bei den Lebensmitteln greift das Designhotel auf lokale Erzeuger zurück, wodurch die CO2-Bilanz des Hauses verbessert wird. Zukünftig soll dies in noch stärkerem Maße erfolgen.

Seit Oktober 2011 bietet das feldmilla seinen Gästen auch klimaneutrale Übernachtungen an. Dabei erfolgt die Kompensation der nicht vermeidbaren CO2-Emissionen während des Aufenthalts eines Gastes durch Investitionen in ein anerkanntes Klimaschutzprojekt, einem Wasserkraftwerk in Guatemala. Dieses stellt die Stromversorgung von rund 5.000 Menschen in der Region des Landes sicher.

„Das Angebot klimaneutraler Übernachtungen durch die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen in unserem Hotel stellt eine wunderbare Erweiterung unserer bisherigen Nachhaltigkeitsbemühungen dar“, sagt Ruth Leimegger, Inhaberin des familiengeführten feldmilla. designhotel. „Auf diese Weise können wir unseren Gästen einen zusätzlichen Service anbieten und sie gleichzeitig mit dem Thema freiwilliger Klimaschutz näher vertraut machen. Als Betreiber eines eigenen Wasserkraftwerks lag es nahe, für den CO2-Ausgleich ebenfalls ein Wasserkraftwerk auszuwählen.“

„Es ist beeindruckend, wie konsequent die Nachhaltigkeitsvision des feldmilla. designhotel im Bereich Klimaschutz umgesetzt wird“, sagt unser Geschäftsführer Tristan A. Foerster. „Durch das eigene Wasserkraftwerk zur Energieerzeugung weist das Hotel bereits eine sehr gute CO2-Bilanz auf. feldmilla kompensiert jedoch nicht nur die anfallenden CO2-Emissionen – die Inhaber wollen die CO2-Emissionen in den kommenden Jahren durch den Bezug lokaler Lebensmittel noch weiter reduzieren.“