Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

 
 

ClimatePartner Austria berechnet den CO2-Fußabdruck der ÖGUT-Jahresversammlung 2011

ClimatePartner Austria hat den CO2-Fußabdruck für eine der größten Umweltveranstaltungen in Österreich erstellt – der ÖGUT-Jahresversammlung 2011. Der Jahresempfang der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) bietet den Rahmen für den ÖGUT-Umweltpreis, der in diesem Jahr bereits zum 26. Mal vergeben wurde.

Auf dem diesjährigen Jahresempfang feierten rund 400 geladene Gäste zusammen mit Preisträgern und Nominierten des ÖGUT-Umweltpreises. Die Jury hatte insgesamt sechs Gewinner ausgewählt, so erhielt beispielsweise die „Sonnenstadt St. Veit“ die Auszeichnung „Nachhaltigste Kommune“. Erstmals vergab die Jury auch Preise in der Kategorie „Urban Technologies“.

Dr. Herbert Greisberger, Generalsekretär der ÖGUT, nahm die Veranstaltung zum Anlass, um sich nach elf Jahren aus seinem Amt zu verabschieden.

 

Dr. Herbert Greisberger (l., ÖGUT-Generalsekretär) und DI Dr. Klaus Reisinger (Geschäftsführer ClimatePartner Austria)

Weitere Informationen zum ÖGUT-Umweltpreis finden Sie hier.

feldmilla. designhotel ist das erste klimaneutrale Hotel in Südtirol

Das feldmilla. designhotel hat mit uns seinen CO2-Fußabdruck erstellt und bietet seinen Gästen seit Oktober 2011 klimaneutrale Übernachtungen an. Dafür werden die im Hotelbetrieb nicht vermeidbaren CO2-Emissionen durch Unterstützung eines Wasserkraftwerks in Guatemala ausgeglichen. Damit baut das Hotel seine bisherigen Erfolge in der Nachhaltigkeit weiter aus.

Das feldmilla. designhotel ist ein familiengeführtes Hotel im Ahrntal und gilt als Vorreiter der Hotelbranche in Südtirol zum Thema Nachhaltigkeit. Im Sommer 2011 beauftragte die Geschäftsleitung uns, den CO2-Fußabdruck des Hotels zu ermitteln, um darauf aufbauend weitere Klimaschutzmaßnahmen ergreifen zu können. ClimatePartner ermittelte mit feldmilla alle relevanten CO2-Emissionen, die durch den Hotelbetrieb direkt oder indirekt verursacht werden – beispielsweise durch Strom, Wärme, Wasser, den Fuhrpark, die Anfahrt der Mitarbeiter sowie Lebensmittel und Getränke.

Das Hotel hat bereits zahlreiche Maßnahmen für den Klimaschutz ergriffen, wodurch es eine stattliche Menge CO2 vorab vermeidet. Beispielsweise betreibt feldmilla ein eigenes Wasserkraftwerk zur Energieerzeugung und hauseigene Wärmepumpen. Zusätzlich benötigte Heizungswärme bezieht das Hotel vom Biomasse-Fernheizwerk der Gemeinde. feldmilla setzt somit ausschließlich auf regenerative Energien bei Strom wie Wärme und benötigt keine fossilen Energieträger. Auch bei den Lebensmitteln greift das Designhotel auf lokale Erzeuger zurück, wodurch die CO2-Bilanz des Hauses verbessert wird. Zukünftig soll dies in noch stärkerem Maße erfolgen.

Seit Oktober 2011 bietet das feldmilla seinen Gästen auch klimaneutrale Übernachtungen an. Dabei erfolgt die Kompensation der nicht vermeidbaren CO2-Emissionen während des Aufenthalts eines Gastes durch Investitionen in ein anerkanntes Klimaschutzprojekt, einem Wasserkraftwerk in Guatemala. Dieses stellt die Stromversorgung von rund 5.000 Menschen in der Region des Landes sicher.

„Das Angebot klimaneutraler Übernachtungen durch die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen in unserem Hotel stellt eine wunderbare Erweiterung unserer bisherigen Nachhaltigkeitsbemühungen dar“, sagt Ruth Leimegger, Inhaberin des familiengeführten feldmilla. designhotel. „Auf diese Weise können wir unseren Gästen einen zusätzlichen Service anbieten und sie gleichzeitig mit dem Thema freiwilliger Klimaschutz näher vertraut machen. Als Betreiber eines eigenen Wasserkraftwerks lag es nahe, für den CO2-Ausgleich ebenfalls ein Wasserkraftwerk auszuwählen.“

„Es ist beeindruckend, wie konsequent die Nachhaltigkeitsvision des feldmilla. designhotel im Bereich Klimaschutz umgesetzt wird“, sagt unser Geschäftsführer Tristan A. Foerster. „Durch das eigene Wasserkraftwerk zur Energieerzeugung weist das Hotel bereits eine sehr gute CO2-Bilanz auf. feldmilla kompensiert jedoch nicht nur die anfallenden CO2-Emissionen – die Inhaber wollen die CO2-Emissionen in den kommenden Jahren durch den Bezug lokaler Lebensmittel noch weiter reduzieren.“

Was sind Klimaschutzprojekte?

Poza Verde Hydroelectric Projekt in Guatemala

Grundsätzlich sind Klimaschutzprojekte Anlagen zur Erzeugung von sauberer Energie (z.B. durch Wasserkraft) oder zur CO2-Speicherung (z.B. durch Aufforstung). Sie müssen nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasemissionen führen, viele leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen ökonomischen und ökologischen Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern.

 

Jedes Klimaschutzprojekt spart CO2 ein. Die genaue Höhe der CO2-Einsparung wird mit Hilfe eines sogenannten Baseline-Szenarios ermittelt. Dieses legt die aktuellen Gegebenheiten vor Ort zugrunde. Soll beispielsweise ein Windpark in Neukaledonien gebaut werden, errechnet sich die CO2-Einsparung über den durchschnittlichen Emissionsfaktor für die Stromerzeugung in Neukaledonien (z.B. 900 Kilogramm CO2 je MWh) und die erwartete jährliche Stromerzeugung des Windparks (z.B. 10.000 MWh). Aus der erwarteten Stromerzeugung und dem durchschnittlichen Emissionsfaktor ergibt sich in dem Beispiel eine jährliche Einsparung von etwa 9.000 Tonnen CO2.

Damit ein Projekt als Klimaschutzprojekt anerkannt wird und Emissionsminderungszertifikate generieren kann, müssen internationale Kriterien und Qualitätsstandards eingehalten werden, deren Einhaltung von unabhängigen Organisationen wie beispielsweise TÜV, SGS (Société Générale de Surveillance) oder PwC (PricewaterhouseCoopers) regelmäßig überprüft wird. Die wichtigsten Kriterien sind:

Zusätzlichkeit - Das Projekt wird nur deshalb umgesetzt, weil es eine zusätzliche Finanzierung durch den Emissionsrechtehandel erhält. Das Projekt muss auf Erlöse des Emissionshandels angewiesen sein, um seinen Finanzierungsbedarf zu decken.

Ausschluss von Doppelzählungen – Es ist sicherzustellen, dass die durch das Projekt eingesparte Menge an CO2 nur einmalig angerechnet wird. Das bedeutet insbesondere, dass Zertifikate nicht doppelt verkauft und ordnungsgemäß stillgelegt werden, wenn sie ihren Verwendungszweck erfüllt haben.

Dauerhaftigkeit - Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen, z.B. durch die langfristige Bindung von CO2 in Wäldern. Eine Aufforstung, die nach wenigen Jahren durch Brandrodung wieder in eine Viehweide verwandelt wird, darf nicht als Klimaschutzprojekt Emissionsminderungszertifikate emittieren.

Erst wenn diese Kriterien erfüllt werden, was in regelmäßigen Überprüfungen belegt wird, handelt es sich um ein anerkanntes Klimaschutzprojekt.

Lenanders Grafiska AB is the first Swedish printer to provide climate neutral printing products with ClimatePartner

The Swedish printer Lenanders Grafiska AB now offers customers the opportunity to order climate neutral print products. This makes them the first Swedish printer to have calculated their carbon footprint with ClimatePartner and to invest, upon customer request, in recognized carbon offset projects to compensate greenhouse gases generated by printing.

Lenanders Grafiska AB is an offset and digital printer in the Swedish city of Kalmar and has been active in environmental protection for years. The company has received awards for its environmental activities and is a bearer of, among other distinctions, the Swan Label. This Label is awarded to companies, goods, and services that meet high environmental and climate protection standards, developed on behalf of the Nordic Council of Ministers. Furthermore, the printer is ISO 14001 certified and a member of REPA, the Swedish recycling association. Now, Lenanders Grafiska AB is expanding its climate protection endeavors by offering climate neutral printing in collaboration with ClimatePartner.

In order to offer customers climate neutral print products, the first step was to calculate the company’s CO2 footprint. After collecting emissions-relevant data, such as electricity, heating, machinery, and business travel, internationally recognized standards were applied to document relevant greenhouse gases. This company-specific CO2 balance sheet was used as a basis for configuring an individualized CO2 calculator for customer orders at Lenanders Grafiska AB. In addition to paper grades and types of ink used, the carbon emission factor for moistening and cleaning agents as well as the printing process itself were calculated.

For CO2 emissions that cannot be avoided or reduced over the short-term, the mechanism of climate neutrality is employed. The mechanism allows the compensation of carbon emissions caused at a specific location on our planet to be offset by the reduction of carbon at a different location across the globe. This can be done by investing in recognized carbon offset projects. The company’s customers can select the desired carbon offset project individually from our portfolio.

A print product of which CO2 emissions have been offset is labeled as “climate neutral printing” or “klimatneutral utskrift” in Swedish. In addition, a unique ID number is generated and printed on the product. By entering this ID our webiste www.climatepartner.com, anyone can review the amount of CO2 generated during the printing process and which climate protection project was selected for carbon offsetting. This entire ClimatePartner process including the collection of emission-relevant data, the calculation and the compensation of emissions is certified by the technical inspection authority (TÜV).

“Lenanders Grafiska AB has been operating on the market for more than 60 years. We have always aimed to fulfill our customers’ wishes in the best possible way. When we heard about the opportunity to offer our customers climate neutral printing products, we have promptly taken a decision. Climate neutral printing is an ideal supplement to our existing services. Thus, we and our customers can actively engage in climate protection,” says Magnus Gottfridsson, CEO at Lenanders Grafiska AB.

Moritz Lehmkuhl, our CEO: “Lenanders Grafiska is not only the northernmost printer, but also the first printer in Sweden to collaborate with ClimatePartner. Climate neutral printing is an international issue – today our services are used in more than 20 countries. Therefore, I am particularly pleased that we have a Swedish printer among our customers now.”

 

Oberndorfer Druckerei bietet klimaneutralen Druck auch bei Tochterunternehmen J.Fink an

Die österreichische Oberndorfer Druckerei GmbH bietet nach der erfolgreichen Einführung an ihrem Standort in Oberndorf klimaneutrales Drucken ab sofort auch mit ihrem deutschen Tochterunternehmen, der J.Fink Druck GmbH, an. Die beim Druck anfallenden Emissionen durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Die Oberndorfer Druckerei hat sich als Rollen-Offset-Druckerei mit Sitz in Oberndorf bei Salzburg auf die Herstellung von Zeitschriften, Katalogen und Prospekten im mittleren bis hohen Auflagenbereich für Kunden in Europa und den USA spezialisiert. Das Unternehmen der Circle Printers Gruppe, einem der führenden europäischen unabhängigen Druckereikonzerne, engagiert sich seit Jahren im Bereich Umwelt und Klimaschutz, beispielsweise durch den Einsatz eines Recycling-Verfahrens zur Nutzung von Werkstoffen bei der Karton- und Wellpappenherstellung oder die Anschaffung eines CO2-armen Trockners. Auch die im Juli 2011 von der Oberndorfer Druckerei erworbene J.Fink Druck GmbH hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Verringerung von Umweltauswirkungen umgesetzt. So wurde in der Rollen-Offset-Druckerei mit Sitz bei Stuttgart beispielsweise die Druckfarbenversorgung optimiert, die Druckmaschinen auf IPA-freien Druck umgestellt und eine Photovoltaikanlage installiert. Die Oberndorfer Druckerei und die J.Fink Druck GmbH bieten ihren Kunden zudem die Möglichkeit, ihre Aufträge klimaneutral drucken zu lassen.

In einem ersten Schritt wurde zunächst der CO2-Fußabdruck der beiden Druckereien mit unserer Hilfe erstellt. Für diese Bestandsaufnahme der relevanten Treibhausgase, die nach international anerkannten Standards erfolgte, wurden die emissionsrelevanten Daten der Unternehmen wie Strom, Heizung, Fuhrpark,  Geschäftsreisen etc. erfasst. Auf Grundlage der unternehmensbezogenen CO2-Bilanz erfolgt nun die Berechnung der bei einem konkreten Druckauftrag anfallenden CO2-Emissionen, mit unserer TÜV-zertifizierten IT-Systemlösung. Dabei werden unter anderem die eingesetzten Papiere und Farbstoffe, die Feucht- und Reinigungsmittel als auch der eigentliche Druckvorgang bilanziert. Gemäß dem Mechanismus der Klimaneutralität können Emissionen, die kurzfristig nicht vermieden werden können, durch Einsparung der gleichen Menge an Emissionen an einem anderen Ort ausgeglichen werden. Der Ausgleich erfolgt durch die Unterstützung eines anerkannten Klimaschutzprojekts, das von den Kunden individuell aus einem Portfolio gewählt werden kann.

Ob ein Auftrag klimaneutral gedruckt wurde, ist am Aufdruck des Gütezeichens „klimaneutraler Druck“ mit individueller ID-Nummer zu erkennen. Nachvollziehbar wird der CO2-Ausgleich durch Eingabe dieser ID auf www.climatepartner.com – so kann von jedermann nachgeprüft werden, wie viel CO2 bei dem Druckauftrag entstanden ist und welches Klimaschutzprojekt für den Ausgleich gewählt wurde.

„Wir wollen mit dem Angebot des klimaneutralen Drucks an allen Standorten unser Engagement im Klima- und Umweltschutz ausbauen. Gleichzeitig wollen wir aber auch Impulse setzen, sich intensiver mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen – sowohl bei unseren Mitarbeitern, als auch bei unseren Kunden“, sagt Erwin Loderbauer, Geschäftsführer der Oberndorfer Druckerei und der J.Fink Druck GmbH.

Moritz Lehmkuhl, unser Geschäftsführer, ergänzt: „Die Oberndorfer Druckerei bietet bereits kurz nach dem Erwerb auch mit ihrem deutschen Tochterunternehmen klimaneutralen Druck an – dies zeigt, wie wichtig transparenter und nachvollziehbarer Klimaschutz insbesondere in einem internationalen Umfeld ist.“

Odeon Film macht sich stark für Klimaschutz

Die Odeon Film AG ist das erste große unabhängige Produktionshaus für Fernsehen und Kino in Deutschland, das klimaneutral arbeitet. Das Unternehmen kompensiert seinen CO2-Ausstoß durch Investitionen in ein Klimaschutzprojekt.

„Als modernes, nach vorn gewandtes Produktionsunternehmen fühlt sich die Odeon Film der Nachhaltigkeit verpflichtet. Heutzutage ist es wichtiger denn je, vorausschauend zu handeln sowie ökonomische und ökologische Aspekte gleichwertig zu berücksichtigen.“, sagt Mischa Hofmann, Vorstand der Odeon Film AG. Dazu hat die Odeon Film AG zahlreiche klimafreundliche Maßnahmen ergriffen und die CO2-Emissionen aller Standorte erfasst und ausgeglichen.

Ressourcen schonen

Das Unternehmen hat seit 2009 seine Flüge um zwei Drittel reduziert und produziert mit Der Landarzt die erste deutsche Fernsehserie umweltfreundlich. Die Odeon Film AG bezieht Öko-Strom, nutzt umweltfreundliche Taxis, achtet auf Bio-Catering, verwendet ausschließlich Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft und unternimmt darüber hinaus zahlreiche Energiesparmaßnahmen.

Klimaneutralität

Nach dem Prinzip der Klimaneutralität können Emissionen, die an einem Ort entstanden sind, durch Einsparung der gleichen Menge an Emissionen an einem anderen Ort kompensiert werden.

Um die Standorte der Odeon-Film-Gruppe klimaneutral zu stellen, wurden zunächst alle emissionsrelevanten Daten ermittelt. Dazu wurden CO2-Emissionsquellen wie Wärme, Mobilität, Strom, Papierverbrauch und die Inanspruchnahme externer Dienstleister erfasst. Die Berechnung des Ausstoßes erfolgte auf Basis internationaler Standards und wissenschaftlicher Datenbanken.

Das an den verschiedenen Standorten der Odeon-Film-Gruppe emittierte CO2 wurde in einem zweiten Schritt durch die Investitionen in eine Gasaufbereitungsanlage in der indonesischen Region Süd-Sumatra ausgeglichen. Dieses Klimaschutzprojekt ermöglicht, dass das bei der Erdölförderung austretende Gas nicht wie bisher abgefackelt, sondern aufbereitet und in Form von Trocken- oder Flüssiggas in eine nutzbare Energiequelle umgewandelt wird. Jährlich wird dadurch durchschnittlich eine Menge von 86.022 Tonnen CO2 eingespart. Positive Aspekte des Klimaschutzprojekts in der Region sind unter anderem die Verbesserung der Luftqualität, die Erhaltung der Artenvielfalt, die Bereitstellung einer sauberen, kostengünstigen Energiequelle sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.

 

V.l.n.r.: Dagmar Graef, kaufmännische Gesamtleitung Odeon Film; Katja Schwarz, Nachhaltigkeitsbeauftragte Odeon Film; Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer ClimatePartner

 

„Das Engagement der Odeon Film ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die Filmbranche gemeinhin als sehr schnelllebig gilt und die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine langfristigere Sicht erfordern“, ergänzt Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner.

Klimaneutrale Weihnachten 2011

In diesem Jahr können Sie nicht nur klimaneutral gedruckte Weihnachtskarten versenden, sondern auch klimaneutrale Weihnachten verschenken: Dabei werden die während der Feiertage entstehenden CO2-Emissionen des Empfängers ausgeglichen.

Jeder Mensch in Deutschland verursacht während der Festtage durchschnittlich 90 Kilogramm CO2. Mit dem Kauf einer Weihnachtskarte werden diese CO2-Emissionen durch die Unterstützung eines anerkannten Klimaschutzprojekts ausgeglichen. Kurzum: Der Empfänger einer Karte feiert dieses Jahr klimaneutrale Weihnachten. Die Kosten für den Emissionsausgleich betragen 2,00 EUR pro Karte.

Auf jeder Weihnachtskarte befindet sich eine ID-Nummer. Durch Eingabe dieser ID auf unserer Website www.climatepartner.com kann der Empfänger überprüfen, mit welchem Klimaschutzprojekt die CO2-Emissionen ausgeglichen wurden.

Möchten Sie auch klimaneutrale Weihnachten verschenken?

Weitere Informationen und die Möglichkeit, Druckvorlagen und Karten bei unserem Partner Gute Aussicht zu beziehen, finden Sie auf www.klimafrohe-weihnachten.de.

Zwei neue Klimaschutzprojekte in unserem Portfolio

Zwei neue Klimaschutzprojekte, Waldschutz in Mosambik und Aufforstung in Indien, sind ab sofort in unserem Portfolio verfügbar. Klimaschutzprojekte sind Anlagen zur Erzeugung von sauberer Energie (z.B. durch Wasserkraft) oder zur CO2-Speicherung (z.B. durch Aufforstung), die durch Emissionsminderungszertifikate finanziert wurden.

Für CO2-Emissionen, die nicht vermieden oder reduziert werden können, greift der Mechanismus des CO2-Ausgleichs, welcher zur sogenannten Klimaneutralität führt. Da die Erwärmung unseres Planeten durch den Treibhauseffekt ein globales Phänomen ist, können die Emissionen, die an einem Ort entstehen, durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten in einem anderen Teil der Erde ausgeglichen werden.

Durch das Aufforstungsprojekt im Bundesstaat Chhattisgarh in Zentralindien sollen 282 Hektar degradierter Böden an fünf Standorten mit insgesamt 210.233 Bäumen wiederaufgeforstet werden. Dies führt zur Speicherung von CO2, da die heranwachsenden Bäume durch Photosynthese Kohlenstoff (C) binden und gleichzeitig den Sauerstoff (O2) wieder an die Umwelt abgeben. Über die Laufzeit von 20 Jahren werden durch das Projekt pro Jahr etwa 10.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart.

Ziel des Waldschutzprojekts im Gorongosa National Park im ostafrikanischen Mosambik ist die Wiedernutzbarmachung von stark degradierten Wäldern, die Erhaltung nachhaltiger Lebensräume sowie die Förderung der Biodiversität. Mit einer Gesamtfläche von 11.744 Hektar verfügt das Projekt über ein jährliches Reduktionspotential von etwa 100.000 Tonnen CO2-Äquivalenten.

Beide Projekte wurden mit dem „CCB Gold Level“ ausgezeichnet – einem Zertifikat, das besondere Anstrengungen bei der Förderung lokaler Gemeinschaften oder der Erhaltung der Biodiversität bescheinigt.

Weitere Informationen können Sie in unserem aktuellen Portfolio an Klimaschutzprojekten finden, das hier für Sie zur Verfügung steht.

FFI begrüßt ClimatePartner als neues Mitglied

Nachdem ClimatePartner Kooperationen mit bekannten Verpackungsherstellern durchgeführt hat, sind wir vom Fachverband  der Faltschachtel-Industrie (FFI) als assoziiertes Mitglied aufgenommen worden. Dieser spiegelt mit seinen über 90 Mitgliedern rund 74% des Umsatzes der deutschen Faltschachtel-Industrie wider und gibt mit dieser Aufnahme ein klares Statement an die Branche ab.

Auf dem diesjährigen Treffen vom 15. Juni bis zum 17.Juni der Verpackungs-Schwergewichte auf Sylt ging es trotz dem tristen Wetter heiß her: Auf dem Jahrestreffen wurde auch über Möglichkeiten diskutiert, umsetzbare Lösungen im Nachhaltigkeitsbereich in die Wertschöpfungskette zu integrieren.

Der Klimaschutz ist in der Branche längst angekommen, was sich in den nichtmehr wegzudenkenden Recyclingprozessen oder Publikationen wie „Faltschachteln und der CO2-Fußabdruck“ niederschlägt. Dabei stellt sich immer die Frage, wie wird der CO2-Fußabdruck berechnet und was geschieht mit nicht reduzierbaren Emissionen. So wurde dieses Jahr ClimatePartner als Anbieter von CO2-Bilanzierung und klimaneutralen Lösungen in den Kreis der Fachverbandsmitglieder aufgenommen und konnte einen tieferen Einblick in die Branche und deren Bedürfnisse gewinnen und einige Kundenbeziehungen vertiefen.

Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer der ClimatePartner GmbH freut sich über die Aufnahme im größten deutschen Faltschachtelverband und sieht die Geschehnisse auf Sylt als Chance, um „das Engagement von Verpackern im Klimaschutz weiter zu professionalisieren, indem wir unsere Lösung in deren IT-Infrastruktur integrieren. Ziel muss es sein, dass Klimaschutz ein Bestandteil des alltäglichen Geschäftsleben wird.“

Weitere Informationen stehen hier zur Verfügung.


 

win²-Zukunftskonferenz „morgen entscheiden wir“: Diskussions-Plattform für nachhaltiges Wirtschaften

Dieses Maiwochenende wird die im Jahre 2006 ins Leben gerufene Konferenz win2 vom ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer eröffnet. 120 Young Professionals und Entscheidungsträger der Wirtschaft werden an inspirierenden Workshops und innovativen Podiumsdiskussionen rund um die Nachhaltigkeitsthematik teilnehmen.

Vom 20. Mai bis zum 22.Mai wird das „Who is Who“ der zukunftsorientierten Bildungselite ins Schloss Esterházy nach Eisenstadt in Österreich pilgern, um Lösungsansätze für gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen der Gesellschaft zu entwerfen.

Der diesjährige Leitspruch der Veranstaltung „morgen entscheiden wir“ soll laut Roswitha Prassl, Organisatorin der diesjährigen win2, die Bedeutung der jungen Generation für eine nachhaltige Entwicklung verdeutlichen. „Im Rahmen der win² treffen Führungskräfte von morgen auf Leader von heute – sie denken gemeinsam, planen gemeinsam und arbeiten gemeinsam an Lösungen für zentrale Fragen“, so Prassl weiter.

Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer der ClimatePartner GmbH und Young Global Leader 2010, World Economic Forum, wird im Rahmen der Podiumsdiskussion „The Triple Bottom Line“ das Erfolgskonzept von ClimatePartner und Anreize für Unternehmen für ein Engagement im Klimaschutz vorstellen. Auf dieser Plattform werden die drei Säulen People, Planet und Profit einer nachhaltigen, finanzierbaren und von namhaften Konzernen mitgetragenen Unternehmenspolitik erörtert. So wird das ausschließlich profitorientierte Erfolgskonzept hinterfragt und Optionen werden diskutiert, wie soziale und ökologische Aspekte bei der Entscheidungsfindung Berücksichtigung erlangen.

Als Zeichen des ökologisch verantwortungsbewussten Leitbilds ergreift die win2 mit der vom Management der Veranstaltung ins Leben gerufenen Initiative green2 facettenreiche Maßnahmen, wie die ausschließliche Verwendung von Recyclingpapier oder Produkten aus regionalem, biologischem und fairem Handel. So agiert die Konferenz mit Vorbildcharakter für das zukünftige Eventmanagement.

Weitere Informationen stehen hier zur Verfügung: win2-Konferenz 2011