Archiv der Kategorie ‘International‘

 
 

ClimatePartner Austria berechnet den CO2-Fußabdruck der ÖGUT-Jahresversammlung 2011

ClimatePartner Austria hat den CO2-Fußabdruck für eine der größten Umweltveranstaltungen in Österreich erstellt – der ÖGUT-Jahresversammlung 2011. Der Jahresempfang der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) bietet den Rahmen für den ÖGUT-Umweltpreis, der in diesem Jahr bereits zum 26. Mal vergeben wurde.

Auf dem diesjährigen Jahresempfang feierten rund 400 geladene Gäste zusammen mit Preisträgern und Nominierten des ÖGUT-Umweltpreises. Die Jury hatte insgesamt sechs Gewinner ausgewählt, so erhielt beispielsweise die „Sonnenstadt St. Veit“ die Auszeichnung „Nachhaltigste Kommune“. Erstmals vergab die Jury auch Preise in der Kategorie „Urban Technologies“.

Dr. Herbert Greisberger, Generalsekretär der ÖGUT, nahm die Veranstaltung zum Anlass, um sich nach elf Jahren aus seinem Amt zu verabschieden.

 

Dr. Herbert Greisberger (l., ÖGUT-Generalsekretär) und DI Dr. Klaus Reisinger (Geschäftsführer ClimatePartner Austria)

Weitere Informationen zum ÖGUT-Umweltpreis finden Sie hier.

feldmilla. designhotel ist das erste klimaneutrale Hotel in Südtirol

Das feldmilla. designhotel hat mit uns seinen CO2-Fußabdruck erstellt und bietet seinen Gästen seit Oktober 2011 klimaneutrale Übernachtungen an. Dafür werden die im Hotelbetrieb nicht vermeidbaren CO2-Emissionen durch Unterstützung eines Wasserkraftwerks in Guatemala ausgeglichen. Damit baut das Hotel seine bisherigen Erfolge in der Nachhaltigkeit weiter aus.

Das feldmilla. designhotel ist ein familiengeführtes Hotel im Ahrntal und gilt als Vorreiter der Hotelbranche in Südtirol zum Thema Nachhaltigkeit. Im Sommer 2011 beauftragte die Geschäftsleitung uns, den CO2-Fußabdruck des Hotels zu ermitteln, um darauf aufbauend weitere Klimaschutzmaßnahmen ergreifen zu können. ClimatePartner ermittelte mit feldmilla alle relevanten CO2-Emissionen, die durch den Hotelbetrieb direkt oder indirekt verursacht werden – beispielsweise durch Strom, Wärme, Wasser, den Fuhrpark, die Anfahrt der Mitarbeiter sowie Lebensmittel und Getränke.

Das Hotel hat bereits zahlreiche Maßnahmen für den Klimaschutz ergriffen, wodurch es eine stattliche Menge CO2 vorab vermeidet. Beispielsweise betreibt feldmilla ein eigenes Wasserkraftwerk zur Energieerzeugung und hauseigene Wärmepumpen. Zusätzlich benötigte Heizungswärme bezieht das Hotel vom Biomasse-Fernheizwerk der Gemeinde. feldmilla setzt somit ausschließlich auf regenerative Energien bei Strom wie Wärme und benötigt keine fossilen Energieträger. Auch bei den Lebensmitteln greift das Designhotel auf lokale Erzeuger zurück, wodurch die CO2-Bilanz des Hauses verbessert wird. Zukünftig soll dies in noch stärkerem Maße erfolgen.

Seit Oktober 2011 bietet das feldmilla seinen Gästen auch klimaneutrale Übernachtungen an. Dabei erfolgt die Kompensation der nicht vermeidbaren CO2-Emissionen während des Aufenthalts eines Gastes durch Investitionen in ein anerkanntes Klimaschutzprojekt, einem Wasserkraftwerk in Guatemala. Dieses stellt die Stromversorgung von rund 5.000 Menschen in der Region des Landes sicher.

„Das Angebot klimaneutraler Übernachtungen durch die Kompensation der unvermeidbaren CO2-Emissionen in unserem Hotel stellt eine wunderbare Erweiterung unserer bisherigen Nachhaltigkeitsbemühungen dar“, sagt Ruth Leimegger, Inhaberin des familiengeführten feldmilla. designhotel. „Auf diese Weise können wir unseren Gästen einen zusätzlichen Service anbieten und sie gleichzeitig mit dem Thema freiwilliger Klimaschutz näher vertraut machen. Als Betreiber eines eigenen Wasserkraftwerks lag es nahe, für den CO2-Ausgleich ebenfalls ein Wasserkraftwerk auszuwählen.“

„Es ist beeindruckend, wie konsequent die Nachhaltigkeitsvision des feldmilla. designhotel im Bereich Klimaschutz umgesetzt wird“, sagt unser Geschäftsführer Tristan A. Foerster. „Durch das eigene Wasserkraftwerk zur Energieerzeugung weist das Hotel bereits eine sehr gute CO2-Bilanz auf. feldmilla kompensiert jedoch nicht nur die anfallenden CO2-Emissionen – die Inhaber wollen die CO2-Emissionen in den kommenden Jahren durch den Bezug lokaler Lebensmittel noch weiter reduzieren.“

Grenzüberschreitende Südpol-Überquerung von Weltrekordhalter Sebastian Copeland ist klimaneutral

Sebastian Copeland, preisgekrönter Fotograf, Umweltaktivist und Vorstandsmitglied von „Global Green“, ist seine aktuelle Expedition „ANTARCTICA 2011-2012 LEGACY CROSSING“ angetreten. Bei dieser Überquerung des Südpols wird er innerhalb von 90 Tagen über 4.000 Kilometer ohne fremde Hilfe auf Skiern zurücklegen. Wie bei vorausgegangenen Expeditionen berechnet ClimatePartner die Treibhausgasemissionen, die bei der Reise anfallen, und gleicht diese durch die Unterstützung eines anerkannten Klimaschutzprojekts aus.

Sebastian Copeland setzt sich als preisgekrönter Fotograf, Dozent und Autor für den Umwelt- und Klimaschutz ein. In seiner Fotodokumentation „Antarctica: The Global Warning“ und in seinem Dokumentarfilm „Into the Cold: A Journey of the Soul“ hält er die Auswirkungen des Klimawandels auf die Polarregionen fest. Die globale Erwärmung hat deutlich sichtbare Folgen für das sensible Ökosystem in diesen Regionen, so führt das Abschmelzen der Polkappen beispielsweise zu einem Lebensraumverlust für zahlreiche Tierarten. Bei seiner letzten Expedition, der Überquerung von Grönland im Jahre 2010, stellte Sebastian Copeland zudem einen Weltrekord für die bisher längste auf Skiern zurückgelegte Strecke in einem Zeitraum von 24 Stunden auf – 595 Kilometer. Nun ist Sebastian Copeland erneut zu einer Expedition aufgebrochen: Mit seinem Partner Eric McNair-Landry wird er in 90 Tagen den Südpol auf Skiern überqueren und dabei über 4.000 Kilometer ohne fremde Hilfe zurücklegen. Auch diese Expedition wird wieder mit Unterstützung von ClimatePartner klimaneutral durchgeführt. Dabei werden die Treibhausgasemissionen, die bei „ANTARCTICA 2011-2012 LEGACY CROSSING“ durch Flüge und Transporte verursacht werden, erfasst und ausgeglichen.

Klimaneutrale Expedition zum Südpol

Nach dem Prinzip der Klimaneutralität können Treibhausgasemissionen, die sich kurzfristig nicht vermeiden oder reduzieren lassen, durch die Investition in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Klimaschutzprojekte sind Anlagen zur Erzeugung von sauberer Energie (z.B. durch Windkraft) oder zur CO2-Speicherung (z.B. durch Aufforstung) in den Schwellen- und Entwicklungsländern und reduzieren effektiv Treibhausgasemissionen. ClimatePartner berechnet die Emissionen, die bei „ANTARCTICA 2011-2012 LEGACY CROSSING“ anfallen, nach international gängigen Standards und gleicht diese durch die Investition in ein Waldschutzprojekt in Mosambik aus. Ziel des Projektes ist die Wiedernutzbarmachung von  stark degradierten Wäldern, die Erhaltung nachhaltiger Lebensräume sowie die Förderung der Biodiversität auf einer Gesamtfläche von 11.744 Hektar.

Sebastian Copeland – Künstler und Umweltschützer

Neben seiner Begeisterung für die Fotografie engagiert sich der in Los Angeles lebende Sebastian Copeland seit über 10 Jahren aktiv im Umwelt- und Klimaschutz. Er ist Vorstandsmitglied der amerikanischen Umwelt-Organisation „Global Green“ und hat als internationaler Redner unter anderem bereits vor den Vereinten Nationen und dem World Affairs Council zum Thema Klimawandel gesprochen.

„Es ist für uns eine Ehre, die Expeditionen von Sebastian Copeland zu unterstützen. Durch sein Engagement werden die Auswirkungen des Klimawandels bildhaft an die Öffentlichkeit getragen. Für viele Menschen ist die globale Erwärmung immer noch ein abstraktes Thema, obwohl die Folgen bereits allgegenwärtig sind. Die Dokumentationen von Sebastian Copeland führen uns auf eindrucksvolle Weise die Schönheit und insbesondere die Zerbrechlichkeit von Ökosystemen vor Augen.“ betont Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner.

Was sind Klimaschutzprojekte?

Poza Verde Hydroelectric Projekt in Guatemala

Grundsätzlich sind Klimaschutzprojekte Anlagen zur Erzeugung von sauberer Energie (z.B. durch Wasserkraft) oder zur CO2-Speicherung (z.B. durch Aufforstung). Sie müssen nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasemissionen führen, viele leisten einen Beitrag zu einer nachhaltigen ökonomischen und ökologischen Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern.

 

Jedes Klimaschutzprojekt spart CO2 ein. Die genaue Höhe der CO2-Einsparung wird mit Hilfe eines sogenannten Baseline-Szenarios ermittelt. Dieses legt die aktuellen Gegebenheiten vor Ort zugrunde. Soll beispielsweise ein Windpark in Neukaledonien gebaut werden, errechnet sich die CO2-Einsparung über den durchschnittlichen Emissionsfaktor für die Stromerzeugung in Neukaledonien (z.B. 900 Kilogramm CO2 je MWh) und die erwartete jährliche Stromerzeugung des Windparks (z.B. 10.000 MWh). Aus der erwarteten Stromerzeugung und dem durchschnittlichen Emissionsfaktor ergibt sich in dem Beispiel eine jährliche Einsparung von etwa 9.000 Tonnen CO2.

Damit ein Projekt als Klimaschutzprojekt anerkannt wird und Emissionsminderungszertifikate generieren kann, müssen internationale Kriterien und Qualitätsstandards eingehalten werden, deren Einhaltung von unabhängigen Organisationen wie beispielsweise TÜV, SGS (Société Générale de Surveillance) oder PwC (PricewaterhouseCoopers) regelmäßig überprüft wird. Die wichtigsten Kriterien sind:

Zusätzlichkeit - Das Projekt wird nur deshalb umgesetzt, weil es eine zusätzliche Finanzierung durch den Emissionsrechtehandel erhält. Das Projekt muss auf Erlöse des Emissionshandels angewiesen sein, um seinen Finanzierungsbedarf zu decken.

Ausschluss von Doppelzählungen – Es ist sicherzustellen, dass die durch das Projekt eingesparte Menge an CO2 nur einmalig angerechnet wird. Das bedeutet insbesondere, dass Zertifikate nicht doppelt verkauft und ordnungsgemäß stillgelegt werden, wenn sie ihren Verwendungszweck erfüllt haben.

Dauerhaftigkeit - Die Emissionseinsparungen müssen dauerhaft erfolgen, z.B. durch die langfristige Bindung von CO2 in Wäldern. Eine Aufforstung, die nach wenigen Jahren durch Brandrodung wieder in eine Viehweide verwandelt wird, darf nicht als Klimaschutzprojekt Emissionsminderungszertifikate emittieren.

Erst wenn diese Kriterien erfüllt werden, was in regelmäßigen Überprüfungen belegt wird, handelt es sich um ein anerkanntes Klimaschutzprojekt.

Lenanders Grafiska AB is the first Swedish printer to provide climate neutral printing products with ClimatePartner

The Swedish printer Lenanders Grafiska AB now offers customers the opportunity to order climate neutral print products. This makes them the first Swedish printer to have calculated their carbon footprint with ClimatePartner and to invest, upon customer request, in recognized carbon offset projects to compensate greenhouse gases generated by printing.

Lenanders Grafiska AB is an offset and digital printer in the Swedish city of Kalmar and has been active in environmental protection for years. The company has received awards for its environmental activities and is a bearer of, among other distinctions, the Swan Label. This Label is awarded to companies, goods, and services that meet high environmental and climate protection standards, developed on behalf of the Nordic Council of Ministers. Furthermore, the printer is ISO 14001 certified and a member of REPA, the Swedish recycling association. Now, Lenanders Grafiska AB is expanding its climate protection endeavors by offering climate neutral printing in collaboration with ClimatePartner.

In order to offer customers climate neutral print products, the first step was to calculate the company’s CO2 footprint. After collecting emissions-relevant data, such as electricity, heating, machinery, and business travel, internationally recognized standards were applied to document relevant greenhouse gases. This company-specific CO2 balance sheet was used as a basis for configuring an individualized CO2 calculator for customer orders at Lenanders Grafiska AB. In addition to paper grades and types of ink used, the carbon emission factor for moistening and cleaning agents as well as the printing process itself were calculated.

For CO2 emissions that cannot be avoided or reduced over the short-term, the mechanism of climate neutrality is employed. The mechanism allows the compensation of carbon emissions caused at a specific location on our planet to be offset by the reduction of carbon at a different location across the globe. This can be done by investing in recognized carbon offset projects. The company’s customers can select the desired carbon offset project individually from our portfolio.

A print product of which CO2 emissions have been offset is labeled as “climate neutral printing” or “klimatneutral utskrift” in Swedish. In addition, a unique ID number is generated and printed on the product. By entering this ID our webiste www.climatepartner.com, anyone can review the amount of CO2 generated during the printing process and which climate protection project was selected for carbon offsetting. This entire ClimatePartner process including the collection of emission-relevant data, the calculation and the compensation of emissions is certified by the technical inspection authority (TÜV).

“Lenanders Grafiska AB has been operating on the market for more than 60 years. We have always aimed to fulfill our customers’ wishes in the best possible way. When we heard about the opportunity to offer our customers climate neutral printing products, we have promptly taken a decision. Climate neutral printing is an ideal supplement to our existing services. Thus, we and our customers can actively engage in climate protection,” says Magnus Gottfridsson, CEO at Lenanders Grafiska AB.

Moritz Lehmkuhl, our CEO: “Lenanders Grafiska is not only the northernmost printer, but also the first printer in Sweden to collaborate with ClimatePartner. Climate neutral printing is an international issue – today our services are used in more than 20 countries. Therefore, I am particularly pleased that we have a Swedish printer among our customers now.”

 

Oberndorfer Druckerei bietet klimaneutralen Druck auch bei Tochterunternehmen J.Fink an

Die österreichische Oberndorfer Druckerei GmbH bietet nach der erfolgreichen Einführung an ihrem Standort in Oberndorf klimaneutrales Drucken ab sofort auch mit ihrem deutschen Tochterunternehmen, der J.Fink Druck GmbH, an. Die beim Druck anfallenden Emissionen durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Die Oberndorfer Druckerei hat sich als Rollen-Offset-Druckerei mit Sitz in Oberndorf bei Salzburg auf die Herstellung von Zeitschriften, Katalogen und Prospekten im mittleren bis hohen Auflagenbereich für Kunden in Europa und den USA spezialisiert. Das Unternehmen der Circle Printers Gruppe, einem der führenden europäischen unabhängigen Druckereikonzerne, engagiert sich seit Jahren im Bereich Umwelt und Klimaschutz, beispielsweise durch den Einsatz eines Recycling-Verfahrens zur Nutzung von Werkstoffen bei der Karton- und Wellpappenherstellung oder die Anschaffung eines CO2-armen Trockners. Auch die im Juli 2011 von der Oberndorfer Druckerei erworbene J.Fink Druck GmbH hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Verringerung von Umweltauswirkungen umgesetzt. So wurde in der Rollen-Offset-Druckerei mit Sitz bei Stuttgart beispielsweise die Druckfarbenversorgung optimiert, die Druckmaschinen auf IPA-freien Druck umgestellt und eine Photovoltaikanlage installiert. Die Oberndorfer Druckerei und die J.Fink Druck GmbH bieten ihren Kunden zudem die Möglichkeit, ihre Aufträge klimaneutral drucken zu lassen.

In einem ersten Schritt wurde zunächst der CO2-Fußabdruck der beiden Druckereien mit unserer Hilfe erstellt. Für diese Bestandsaufnahme der relevanten Treibhausgase, die nach international anerkannten Standards erfolgte, wurden die emissionsrelevanten Daten der Unternehmen wie Strom, Heizung, Fuhrpark,  Geschäftsreisen etc. erfasst. Auf Grundlage der unternehmensbezogenen CO2-Bilanz erfolgt nun die Berechnung der bei einem konkreten Druckauftrag anfallenden CO2-Emissionen, mit unserer TÜV-zertifizierten IT-Systemlösung. Dabei werden unter anderem die eingesetzten Papiere und Farbstoffe, die Feucht- und Reinigungsmittel als auch der eigentliche Druckvorgang bilanziert. Gemäß dem Mechanismus der Klimaneutralität können Emissionen, die kurzfristig nicht vermieden werden können, durch Einsparung der gleichen Menge an Emissionen an einem anderen Ort ausgeglichen werden. Der Ausgleich erfolgt durch die Unterstützung eines anerkannten Klimaschutzprojekts, das von den Kunden individuell aus einem Portfolio gewählt werden kann.

Ob ein Auftrag klimaneutral gedruckt wurde, ist am Aufdruck des Gütezeichens „klimaneutraler Druck“ mit individueller ID-Nummer zu erkennen. Nachvollziehbar wird der CO2-Ausgleich durch Eingabe dieser ID auf www.climatepartner.com – so kann von jedermann nachgeprüft werden, wie viel CO2 bei dem Druckauftrag entstanden ist und welches Klimaschutzprojekt für den Ausgleich gewählt wurde.

„Wir wollen mit dem Angebot des klimaneutralen Drucks an allen Standorten unser Engagement im Klima- und Umweltschutz ausbauen. Gleichzeitig wollen wir aber auch Impulse setzen, sich intensiver mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen – sowohl bei unseren Mitarbeitern, als auch bei unseren Kunden“, sagt Erwin Loderbauer, Geschäftsführer der Oberndorfer Druckerei und der J.Fink Druck GmbH.

Moritz Lehmkuhl, unser Geschäftsführer, ergänzt: „Die Oberndorfer Druckerei bietet bereits kurz nach dem Erwerb auch mit ihrem deutschen Tochterunternehmen klimaneutralen Druck an – dies zeigt, wie wichtig transparenter und nachvollziehbarer Klimaschutz insbesondere in einem internationalen Umfeld ist.“

ClimatePartner-Kunden als GREEN BRANDS ausgezeichnet

Diese Woche wurden zwei unserer Kunden als GREEN BRANDS Österreichs ausgezeichnet. Als „grüne“ Marken werden Unternehmen oder auch Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in herausragender Weise engagieren und ihre ökologische Verantwortung wahrnehmen. Unter den ersten zwölf ausgezeichneten Firmen in Österreich befinden sich mit der Druckerei Gutenberg in Linz und dem Boutiquehotel Stadthalle in Wien zwei ClimatePartner Kunden, die damit auch für ihr vorbildliches Engagement im Klimaschutz geehrt werden.

Die Druckerei Gutenberg gilt als einer Vorreiter in der Druckbranche im Bereich umweltgerechten Drucks, ist Träger des Österreichischen Umweltzeichens und bietet seit 2009 auch klimaneutralen Druck an. Das Boutiquehotel Stadthalle in Wien ist seit Ende 2009 ein Null-Energie-Bilanz-Hotel und druckt unter anderem mit einem klimaneutral arbeitenden imageRUNNER ADVANCE System von Canon den Großteil des gesamten Druckaufkommens wie Gästeinformationen und Getränkekarten klimaneutral. Auch das Hotel wurde für sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit schon mehrfach ausgezeichnet.

GREEN BRANDS ist eine internationale, unabhängige und selbständige Brand-Marketing-Organisation, die in Kooperation mit  verschiedenen Institutionen und Gesellschaften im Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsbereich sowie Meinungsforschungsinstituten über ein dreistufiges Verfahren das GREEN BRANDS-Gütesiegel vergibt.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Green Brands.

Naturkosmetik Branchenkongress 2011 in Berlin

Der 4. Naturkosmetik Branchenkongress fand vom 20. bis 21. September 2011 im ELLINGTON HOTEL BERLIN statt. Unser Mitarbeiter Simon Köppen war als einer der Referenten vor Ort. Zusammen mit Susanne Klose, Direktorin Vertrieb und Marketing von topac arvato, nahm er an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Verpackungskonzepte der Zukunft“ teil. Hier wurde unter anderem die Frage erörtert, wie Klimaneutralität seriös dargestellt werden kann. Anhand einer Beispielrechnung wurde zudem gezeigt, wie die CO2-Berechnung und -Kompensation von Verpackungen funktioniert sowie der Mechanismus der Klimaneutralität erklärt.

„Die Resonanz auf unseren Vortrag war ausgesprochen positiv. Insbesondere die anschließende Podiumsdiskussion zu den zahlreichen Fragen von Händlern und Herstellern war sehr aufschlussreich für uns. Viele Kongressteilnehmer waren überrascht, wie gering die Mehrkosten für klimaneutrale Produkte ausfallen“, resümiert Simon Köppen. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Veranstaltern des Naturkosmetik Branchenkongresses für die Möglichkeit bedanken, unsere erfolgreiche Kooperation mit topac arvato vorzustellen.“

Die Teilnehmer des Naturkosmetik Branchenkongresses verfolgen interessiert die Vorträge

ClimatePartner hat für topac arvato den CO2-Fußabdruck des Unternehmens berechnet. Über einen CO2-Rechner ist es nun möglich, die CO2-Emissionen für jede einzelne Produktion zu berechnen. Auf diese Weise kann das Unternehmen seinen Kunden klimaneutrale Verpackungen anbieten. Auf Kundenwunsch können die beim Druck unvermeidbaren CO2-Emissionen durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.

Klimaneutrale Verpackung von topac arvato

Alle Verpackungen und Drucksachen von topac arvato, die während der Veranstaltung Verwendung fanden, wurden klimaneutral gedruckt, ebenso die Kongressunterlagen und das Naturkosmetik Jahrbuch. Darüber hinaus erhielten alle Teilnehmer eine ClimatePartner-Vignette für 1000 Kilometer klimaneutrales Autofahren, sodass auch über den Kongress hinaus ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden konnte.

Auf der vom naturkosmetik verlag e. dambacher in Kooperation mit der Nürnberger Messe organisierten Veranstaltung nahmen in diesem Jahr mehr als 180 internationale Kongressbesucher teil, darunter Entscheidungsträger aus Industrie, Wissenschaft und Handel.
Die Themenschwerpunkte des Naturkosmetik Branchenkongresses 2011 waren u.a.:
  • Entwicklung internationaler Märkte
  • Handelskonzepte
  • Best Practice Beispiele
  • Anforderungen an moderne Kommunikationskonzepte

Weitere Informationen zum Naturkosmetik Branchenkongress können Sie hier finden.

„Klimaschutz ist in Asien angekommen“

Ein Interview mit unserem Geschäftsführer Moritz Lehmkuhl zu seiner Teilnahme am Annual Meeting des World Economic Forum of New Champions vom 14. – 16.9.2011 in China

Sie waren vergangene Woche als „Young Global Leader“ zum Annual Meeting des World Economic Forum of New Champions im chinesischen Dalian eingeladen. Können Sie knapp zusammenfassen, was man sich darunter vorstellen kann?

Das Annual Meeting of New Champions ist eine dreitägige Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops, an denen mehr als 1.500 Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, von NGOs und verschiedenen Verbänden teilnehmen. So waren beispielsweise auch der chinesische Ministerpräsident, Wen Jiabao, oder der ehemalige Premierminister Großbritanniens, Gordon Brown, vor Ort. Die Teilnehmer kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, u.a. aus den Bereichen Umwelt und Energie. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Asien, aber es werden auch viele relevante globale Themen diskutiert.

Dieses Event wird in Anlehnung an das Weltwirtschaftsforum in Davos auch als „Summer Davos“ bezeichnet. Trifft diese Bezeichnung zu?

Ganz klar, ja! Es ist nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos die zweite entscheidende Veranstaltung im Wirtschaftsbereich, wobei das Annual Meeting den besonderen Bezug zu China und Asien hat.

Das Meeting fand zum fünften Mal in China statt. Welchen Eindruck hat die Gastgeberstadt Dalian auf Sie gemacht?

Dalian ist trotz seiner mehr als 6 Mio. Einwohner hierzulande unbekannt. Aber die Stadt hat sich rasant entwickelt – fast wie im Zeitraffer. Man hat das Gefühl, dass in zehn Jahren ganze Jahrzehnte im Vergleich zu den Industriestaaten aufgeholt wurden. Überall sieht man Wolkenkratzer und es wird überall gebaut. Mit diesem Tempo werden sie andere Wirtschaftsregionen sehr bald überholen.

Was hat Sie persönlich am meisten beeindruckt oder vielleicht auch überrascht?

Zum einen hat mich natürlich diese wahnsinnig schnelle Entwicklung des Landes beeindruckt. Ich habe beispielsweise im Vergleich zu meinen Besuchen in China zur Zeit der Olympischen Spiele 2008 so gut wie keinen Fahrradfahrer mehr gesehen, stattdessen ganz viele neue Mittel- und Oberklassewagen. Zum anderen war es interessant, dass Themen wie Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien ähnlich wie in Europa diskutiert werden – wenn nicht sogar noch intensiver, als das bei uns der Fall ist.

Welche Schlüsse ziehen Sie aus den Veranstaltungen für ClimatePartner?

ClimatePartner arbeitet als Klimaschutzberatung an einem immens wichtigen Thema. Wir müssen aber noch globaler denken. Wir sind zwar mittlerweile in 20 Ländern vertreten, aber wir müssen die Internationalisierung unseres Geschäftsbereichs weiter vorantreiben. Klimaschutz ist ein Thema, dass gerade auch in Asien angekommen ist. Daher sollten wir uns in Zukunft noch stärker auf den asiatischen Markt konzentrieren.

Klimaneutraler Aufenthalt in den Steinschaler Naturhotels

Der Steinschalerhof und das Steinschaler Dörfl bieten als erste Hotels in Niederösterreich ihren Gästen die Möglichkeit, einen klimaneutralen Aufenthalt zu verbringen. Dabei werden die CO2-Emissionen des Aufenthalts der Gäste ausgewiesen und durch die Unterstützung von anerkannten Klimaschutzprojekten ausgeglichen.

Der Steinschalerhof und das Steinschaler Dörfl sind zwei Naturhotels im niederösterreichischem Pielachtal, in denen das Thema Nachhaltigkeit konsequent im täglichen Betrieb umgesetzt wird. Dieses Engagement wurde bereits mit einigen Auszeichnungen, wie dem Österreichischen Umweltzeichen, gewürdigt.

Ab sofort bieten die Steinschaler Naturhotels ihren Kunden zudem die Möglichkeit eines klimaneutralen Aufenthalts. Die Grundlage für dieses Angebot ist der unternehmensbezogene CO2-Fußabdruck, den unsere österreichischen Kollegen für die Naturhotels erstellt haben.

Weitere Informationen zu den Steinschaler Naturhotels finden Sie hier:

http://www.steinschaler.at
http://www.steinschalerwiki.at