Handel
Zahlreiche Initiativen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
gehen von den großen Discountern aus. Der Handel hat der steigenden Nachfrage
nach biologisch erzeugten Lebensmitteln durch den Einbezug in das Sortiment
Rechnung getragen. Der Handel wird auch einem steigenden Klimabewusstsein der
Bevölkerung Rechnung tragen. Bereits heute wenden sich Handelsunternehmen mit
entsprechenden Anfragen an Produzenten von Lebensmitteln und Getränken.
Anders als bei der Befriedigung der Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln wird der kritische Verbraucher den Handel im Zusammenhang mit dem Klimawandel allerdings v.a. auch an eigenen Leistungen messen. Wir erwarten daher, dass alle namhaften Handelsketten zeitnah CO2-Bilanzen ihrer Unternehmen und Standorte aufstellen. Ferner gehen wir davon aus, dass der Klimawandel im Handel auch bei Fragen der Standortwahl, der Distribution, der Kühltechnik, der Beleuchtung, der Energieversorgung und der Entsorgung eine zunehmend wichtiger werdende Rolle spielen wird.