Spedition Fahrner GmbH
Ein europaweit agierendes Logistikunternehmen
Wann hat die Spedition Fahrner GmbH angefangen, ein
Bewusstsein für das Thema Klimaschutz zu entwickeln?
Sven Wolter, Geschäftsleitung: Den überwiegenden Anteil
unseres CO2Ausstoßes verursacht naturgemäß der Fuhrpark, so dass wir als
moderner Logistiker durch eigene Initiative bereits frühzeitig mit dem
Umweltschutz begonnen haben. Das weiterhin steigende Umweltbewusstsein hat uns
dann dazu veranlasst, die bisher umgesetzten Bemühungen zum Thema Klimaschutz
mit weiteren konkreten Maßnahmen zur CO2Reduzierung zu bündeln und aktiv zu
vermarkten. Der erste Kontakt mit ClimatePartner kam Mitte 2009 infolge einer Empfehlung
eines gemeinsamen Kunden zustande. Wir waren zu diesem Zeitpunkt schon seit
längerem auf der Suche nach einem Partner, der auch bei der Ermittlung der
CO2Emissionen im Logistikbereich eine verlässliche Methode bieten konnte.
Was waren die ersten gemeinsamen Schritte mit
ClimatePartner?
Die Zusammenarbeit begann mit der erstmaligen Erstellung
einer CO2Bilanz für das Jahr 2008. Im
Fortgang der Kooperation standen uns die Experten von ClimatePartner auch für
die Entwicklung des Konzepts „Fahrner
ecologistics“ beratend zur Seite.
Welche Stellung nimmt
das Thema Klimaschutz generell in der LogistikBranche ein?
Aufgrund eines generell größeren Umweltbewusstseins und
gesetzlicher Vorgaben muss diese Branche ihre Dienstleistungen künftig
umweltschonender als bisher anbieten. Damit entwickelt sich die „grüne
Logistik“ mehr und mehr zu einem echten Wettbewerbsfaktor. Es ist immer
häufiger festzustellen, dass Unternehmen – insbesondere im Rahmen von
Ausschreibungen – von den Dienstleistern
den Nachweis von CO2Emissionen verlangen.
Und welchen Beitrag leistet die Spedition Fahrner GmbH
konkret zum Thema Klima- und Ressourcenschutz?
Wir haben eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt, hierzu
zählen:
- Anschaffung eines modernen und sparsamen Fuhrparks sowie Einsatz alternativer Fahrzeugkonzepte
- Durchführung von ÖkoTrainings in der unternehmenseigenen Fahrschule zur Reduzierung des CO2Ausstoßes
- Einsatz von Biodiesel
- Gelebtes Recyclingbewusstsein beim Materialeinkauf
- Einführung von „Fahrner ecologistics“ – Angebot klimaneutraler Dienstleistungen für unsere Kunden
- Kauf von Zertifikaten zum Ausgleich des CO2Ausstoßes innerhalb des eigenen Fuhrparks
CD Cartondruck AG
Ein exklusiver Faltschachtel-Hersteller mit Standorten in Deutschland, USA und Polen
Seit wann ist CARTONDRUCK ein auf Nachhaltigkeit
ausgerichtetes Unternehmen?
Steffen Schnizer, Vorstand: Als Familienunternehmen haben
wir schon immer eine ganzheitliche Verantwortung für unsere Mitarbeiter, für
die Umwelt, sowie natürlich auch eine wirtschaftliche Verantwortung. Seit der
Unternehmensgründung investiert CARTONDRUCK kontinuierlich in den Umweltschutz
und richtet ihn als verbindliches Unternehmensziel in allen Geschäftsprozessen
aus. Dabei haben wir in unterschiedlichsten Bereichen Ideen umgesetzt: Bereits
mit der Firmengründung durch z.B. Abfalltrennung, umweltfreundliche Druckverfahren
und Produktionsmaschinen. In allen Produktions und Arbeitsprozessen vermeiden
wir Umweltbelastungen jeglicher Art so weit wie möglich. Rohstoffe und
Energieressourcen werden effizient eingesetzt und CO2Emissionen weitestgehend
reduziert. Wir sind der weltweit erste Faltschachteldrucker, der an allen
Standorten die klimaneutrale Faltschachtel anbietet.
Warum haben Sie sich
dazu entschieden, klimaneutral zu drucken?
CO2Emissionen zu reduzieren ist Teil unserer
Unternehmensphilosophie und so war es naheliegend, unseren Kunden die
klimaneutrale Faltschachtel anzubieten. Zum Anderen sehen wir klimaneutral
drucken als sinnvolle Ergänzung zu unserer FSC-Zertifizierung. Immer mehr
Kunden interessieren sich für unser Angebot und für unsere Beratung, wie auch
für die Beratung von ClimatePartner.
ClimatePartner verfolgt wie wir einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht
nur den Bereich Drucken betrifft, sondern darüber hinaus auch uns und unseren
Kunden weitergehende Ideen vermittelt.
Welche Stellung nimmt das Thema klimaneutral drucken bei
Ihren Kunden ein?
Es findet bei unseren Kunden und in der Gesellschaft eine
zunehmende Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz statt und so denken
unsere Kunden folgerichtig sehr stark über das Thema Verpackungen nach. Unsere
Faltschachteln aus Karton sind schon grundsätzlich umweltfreundliche
Verpackungs und Marketinginstrumente
klimaneutral drucken optimiert dies noch.
Warum haben Sie die CO2-Berechnung direkt in Ihre
Kalkulationssoftware integriert?
Wir wollten diesen Service standardisiert einführen, mit so
wenig Aufwand wie möglich, aber mit dem größtmöglichen Ergebnis. Und so einfach
und präzise wie wir heute in unserem System den Preis für eine Faltschachtel
kalkulieren können, genau so einfach
können wir die CO2Emissionen der Faltschachtel Produktion berechnen. Dadurch
haben wir die Möglichkeit, jedem Kunden, der sich von uns eine Faltschachtel
anbieten lässt, nicht nur den Preis zu nennen, sondern auch gleich den
CO2Fußabdruck der Faltschachtel zu liefern.
Warum lohnt sich Ihrer Meinung nach ein Engagement im
Bereich Klimaschutz?
Mit den Entscheidungen, die wir heute treffen, übernehmen
wir schon jetzt eine große Verantwortung für die nächsten Generationen. Deshalb
legen wir bei allen Entscheidungen Wert
darauf, die Auswirkungen unseres geschäftlichen Handelns auf Mensch,
Gesellschaft und Umwelt zu berücksichtigen. Und Alles, was wir heute vorbeugend
tun, müssen wir nicht in vielen Jahren wieder gut machen.