1. Juni 2010

ClimatePartner stellt NaturGut Ophoven klimaneutral

Durch das Kochen auf den Solarkochern sinkt der Verbrauch von Brennholz und Holzkohle und klimaschädliche CO2-Emissionen werden reduziert.

Die Footprint-Erstellung erfolgte anhand des wissenschaftlichen Ansatzes von ClimatePartner:

  • Relevance [Relevanz bzw. Wesentlichkeit]: Bei der Berechnung ist zwischen entscheidungsrelevanten und übrigen Emissionsquellen zu unterscheiden
  • Completeness [Vollständigkeit]: Die als wesentlich eingestuften Emissionsquellen sind vollständig zu erfassen.
  • Consistency [Stetigkeit]: Die einmal gewählten Methoden sollen grundsätzlich beibehalten werden.
  • Transparency [Nachvollziehbarkeit]: Die verwendeten Daten und Methoden sowie die getroffenen Annahmen sind eindeutig und nachvollziehbar anzugeben.
  • Accuracy [Genauigkeit]: Die Berechnung ist so durchzuführen, dass sie zu einem hinreichend genauen Ergebnis führt.

Das NaturGut Ophoven nimmt damit eine Vorreiterrolle ein und optimiert, auf Basis des ermittelten CO2-Fußabdrucks, die Vermeidungs- und Reduktionspotenziale. Martina Fleckenstein von WWF-Deutschland betonte: „Der Gold Standard stellt sicher, dass diese Projekte den höchsten Ansprüchen genügen. Ziel des Gold Standards, an dessen Entwicklung Experten des WWF beteiligt war, ist es nicht nur, sicherzustellen, dass Kompensationsprojekte tatsächlich zu einer Reduktion von Treibhausgasen führen. Darüber hinaus sollen diese Projekte dazu beitragen, eine nachhaltige Entwicklung der jeweiligen Länder zu fördern. Das NaturGut Ophoven hat sich hier genau das richtige Projekt ausgesucht.“ Sie betont, dass aber vor jeder Kompensation die Vermeidung und Reduktion stehen muss, denn „der Verkauf der Zertifikate soll nicht dazu dienen nur sein Gewissen zu beruhigen“.

Weitere Teilnehmer der Veranstaltung waren u.a.:

  • Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende vom NaturGut Ophoven
  • Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Vorsitzender des KlimaKreises Köln
  • Dr. Hans-Martin Kochanek Josef Tumbrinck, 1. Vorsitzender des NABU NRW
  • Wolfgang Neuerburg, Leiter des Referates Ökologischer Landbau im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
  • Rainer van Loon von der EnergieAgentur.NRW



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