16. Juli 2013

Internationaler ISO-Standard für CO2-Bilanzierung von Druckprodukten veröffentlicht

Neue ISO 16759 regelt CO2-Bilanz von Druckprodukten – ClimatePartner wirkte mit langjähriger Erfahrung aus über 500 Kundenprojekten mit – Neuer Standard bringt Zuverlässigkeit für Printeinkäufer aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden

München – Die International Organization for Standardization (ISO) veröffentlicht den neuen Standard 16759, der alle Erfordernisse für die Berechnung eines CO2-Fußabdrucks für Druckprodukte aufführt. Die internationale Norm beinhaltet detaillierte Vorgaben in Sachen Berechnungsmethoden, unter anderem für webbasierte CO2-Rechner.

Die ISO 16759 ist die erste ihrer Art. Vor allem Printeinkäufer aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden profitieren von dem neuen Standard. “Printbuyer können sich ab sofort sicher sein, dass die CO2-Berechnungen von ihren Druckdienstleistern, die den neuen ISO-Standard umsetzen, international anerkannten Vorgaben entsprechen”, erklärt Moritz Lehmkuhl, Gründer und Geschäftsführer von ClimatePartner. “Die Norm ist essentiell, um klimaneutrale Druckprodukte in unterschiedlichen Ländern, Märkten und von verschiedenen Dienstleister vergleichen zu können”.

Die Norm baut auf bestehenden Regelwerken wie etwa PAS 2050 oder ISO TS 14067 auf und ergänzt diese um branchenspezifische Anforderungen. “Die ISO 16759 regelt sehr detailliert alle Erfordernisse, die eine CO2-Bilanz für Druckprodukte in der ganzen grafischen Industrie erfüllen muss. Etwa für Broschüren, Verpackungen oder auch Zeitungen”, erläutert Dennis Uieß, Berater bei ClimatePartner und langjähriges Mitglied der Arbeitsgruppe WG11 in der die ISO-Norm erarbeitet wurde. Der Klimaschutzexperte ist darüber hinaus Mitglied in weiteren Arbeitsgruppen, unter anderem für Umwelteffizienz für Papier.

Die Entwicklung des neuen Standards startete im Jahr 2010. Beteiligt waren Experten aus der gesamten grafischen Industrie, darunter auch Agfa, Kodak und Mondi Paper. “Wir konnten die Entwicklung mit unserem Wissen aus über 500 Projekten bei Druckereien maßgeblich mitgestalten”, betont Moritz Lehmkuhl. “Das zahlt sich jetzt für unsere Kunden und neue Interessenten aus, denn der ClimatePartner Prozess für klimaneutrales Drucken bleibt Best Practice.”



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