26. August 2014

Siemens Stiftung: Mit ClimatePartner eine klimaneutrale Organisation

CO2-Ausgleich über Klimaschutzprojekt zur Wasseraufbereitung in Kenia – nach CO2-Bilanz folgen Reduktionsmaßnahmen – Mitarbeitersensibilisierung: CO2-Rechner für Geschäftsreisen

München – Die Siemens Stiftung weitet ihr eigenes Nachhaltigkeitsengagement aus und arbeitet ab sofort klimaneutral. Zusammen mit ClimatePartner wurde dafür eine CO2-Bilanz der Stiftungstätigkeiten an den Standorten in München und Erlangen erstellt und über ein international anerkanntes Klimaschutzprojekt in Kenia ausgeglichen.

„Der Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, dass wir bei unserer Arbeit klimaneutral sind“, sagt Dr. Nathalie von Siemens, Geschäftsführender Vorstand und Sprecherin des Vorstands der Siemens Stiftung. „Wir verwenden grünen Strom und fördern einen bewussten Umgang mit Ressourcen bei uns und unseren Dienstleistern. Durch die Beratung von ClimatePartner haben wir Ideen für weitere Reduktionsmaßnahmen unseres CO2-Footprints erhalten und umgesetzt.“

ClimatePartner erstellte eine Bilanz der CO2-Emissionen, die bei der internationalen Siemens Stiftung in der täglichen Arbeit anfallen, so wie zum Beispiel durch Strom, Fernwärme, Geschäftsreisen, Mitarbeiteranfahrten, Büropapier und externe Dienstleister.

Zudem setzt die Stiftung zur Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiter einen CO2-Rechner für Geschäftsreisen ein. „Das Tool ermöglicht es, Klimaschutz direkt in die Abläufe der Organisation zu integrieren und damit sichtbar umzusetzen“, so Moritz Lehmkuhl, Geschäftsführer von ClimatePartner. „Außerdem liefert es Transparenz über den Hauptemissionstreiber Geschäftsreisen der Stiftung. Die CO2-Bilanz der Stiftung wird jedes Jahr erneuert, um die Fortschritte der Reduktionsmaßnahmen sichtbar zu machen.“

Die CO2-Emissionen, die nicht vermieden werden können, gleicht die Stiftung über die Unterstützung eines international anerkannten Klimaschutzprojekts zur Wasseraufbereitung in Kenia aus. „Das Projekt versorgt Haushalte in ländlichen Gebieten mit Wasserfilteranlagen und geht damit Hand in Hand mit unseren Wasserprojektenvor Ort, damit stärkt es auch unser Stiftungsanliegen, das ist uns wichtig“, betont Dr. Nathalie von Siemens.

Das Klimaschutzprojekt ist mit dem Gold Standard zertifiziert, mehr als eine halbe Millionen Wasserfilteranlagen werden an Haushalte in Kenia verteilt. Traditionell besteht die Wasseraufbereitung in dessen Abkochen, wofür Feuerholz verbrannt werden muss. Die Wasserfilter machen dies überflüssig und führen zu einer Reduktion von jährlich 2.073.000 Tonnen CO2-Äquivalenten. Weitere positive Effekte sind die Verringerung der Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten von Kindern und Erwachsenen.

Weitere Informationen über das Klimaschutzprojekt unter:
http://www.climatepartner.com/portfolio/1008_de.pdf

Klimaschutzprojekte sparen nachweislich Treibhausgasemissionen ein und werden regelmäßig von Dritte überprüft.

Download Pressemitteilung

Über die Siemens Stiftung

Die Siemens Stiftung arbeitet in den Bereichen Grundversorgung, Bildung und Kultur. Als operative Stiftung entwickelt sie ihre Projekte selbst, stößt sie an und gestaltet sie längerfristig mit. Zusammen mit ihren Partnern möchte sie einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen ihre Lebensbedingungen verbessern können. Die Stiftung hilft dadurch mit, funktionierende Gemeinschaften zu ermöglichen, in denen ein gutes Leben gelingen kann. Dabei steht sie für internationale, wirkungsorientierte und transparente Projektarbeit. Den geografischen Fokus ihrer Arbeit legt die Siemens Stiftung auf Regionen in Afrika und Lateinamerika sowie auf Deutschland und andere europäische Länder. Webseite der Siemens Stiftung: www.siemens-stiftung.org.



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