Açaí, Superfood vom Amazonas

Unser Klimaschutzprojekt in Pará in Brasilien

Waldschutz in Pará, Brasilien

Es ist ein besonderes und ganz eigenes Ökosystem, die „Várzea“ in Pará an der Amazonasmündung. Die Insel Marajó ist durchzogen von Wasserwegen, seit Jahrhunderten wird die Landschaft von Kleinbauern geprägt. Der Amazonas begünstigt als Transportader Ackerbau und Viehzucht – was wiederum immer mehr entwaldete Flächen mit sich bringt.

Auf 90.000 Hektar schützt das Projekt Ecomapuá den Wald und verbietet kommerzielle Abholzung. Für die 94 ansässigen Familien schafft es alternative Einkommensquellen, zum Beispiel durch den Handel mit der Açaí-Frucht. Diese ist nicht nur in Brasilien beliebt, sondern auch in Industrieländern als Superfood immer gefragter. Weil das Projekt so die Entwicklung in einer der ärmsten Regionen im Nordosten Brasiliens fördert, ist es neben dem Verified Carbon Standard auch mit dem Social Carbon Standard zertifiziert.
 

RINA Services S.p.A.
Verifizierung
Verified Carbon Standard, Social Carbon
Zertifikats-Typ
145.000
Jährliches Volumen (Tonnen CO2)

Beitrag zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Hochwertige Bildung
Bau einer Schule.

Menschenwürdige Arbeit
300 Arbeitsplätze in der Açaí-Produktion und in Baumschulen.

Industrie, Innovation und Infrastruktur
Gemüsegärten, Fischzuchtbecken und Geflügelfarmen wurden angelegt.

Weniger Ungleichheiten
Die Baumschulen und die Açaí-Produktion sind in Besitz der lokalen Gemeinden.

Klimaschutz
Erhalt von 90.000 Hektar Regenwald, Einsparung von 145.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Leben an Land
Nachhaltige Forstwirtschaft in einem gefährdeten Ökosystem, Schutz von 10 endemischen Pflanzenarten.

Wie funktioniert Klimaschutz mit Waldschutz?

Wälder speichern CO2, tropische sogar besonders viel. Für anerkannte Klimaschutzprojekte gibt es drei Methoden, Wälder als CO2-Speicher zu schaffen oder zu erhalten:

  • Aufforstung und Wiederaufforstung
  • Nachhaltige Waldbewirtschaftung: Es wird nur so viel Holz geerntet, wie auch wieder nachwachsen kann 
  • ein finanzieller Anreiz zum Schutz der Wälder als Kohlenstoffspeicher (sog. REDD+)

Der Projektentwickler muss sicherstellen, dass die Flächen nicht wieder abgeholzt werden.