Saubere und effiziente Öfen statt Kochen auf offenem Feuer

Unser Klimaschutzprojekt in Peru

Saubere Kochöfen in Peru

In den ärmeren Regionen von Peru sind Mangelernährung und gleichzeitig die hohe Rauchbelastung beim Kochen auf offenem Feuer die größten Gesundheitsprobleme. Unser Projekt Qori Q’oncha geht beide Themen grundlegend an: mit effizienten und sauberen Kochöfen. In den Anden zumeist in Gegenden über 2.800 und auch in einigen Küstenregionen ersetzen die Familien damit das Kochen auf offenem Feuer, wie etwa auf dem „Fogón“, einem simplen Terrakottaherd. Die effizienten Öfen dagegen leiten den Rauch über einen Kamin nach draußen ab, und sie verbrauchen 39 Prozent weniger Feuerholz. So sparen sie CO2 ein und bringen den Familien erhebliche Vorteile: sie brauchen weniger Geld für Feuerholz, es bleibt mehr für die Ernährung der Familie. Und es gibt erheblich weniger Atemwegserkrankungen. Zusätzlich fördert das Projekt Gemeindegärten und stellt den Familien Saatgut und Geräte zur Verfügung. Damit können sie sich eigenständig versorgen.
 

TÜV NORD CERT GmbH
Verifizierung
Gold Standard VER, Nr. 1005
Zertifikats-Typ
147.400
Jährliches Volumen (Tonnen CO2)

Beitrag zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Keine Armut
Die Familien sparen Geld und Zeit, sie verbessern ihre wirtschaftliche Situation.

Gesundheit und Wohlergehen
Bessere Luftqualität in Wohnräumen und erheblicher Rückgang der Atemwegserkrankungen.

Klimaschutz
147.400 Tonnen CO2 pro Jahr weniger durch 39 Prozent weniger Holzverbrauch.

Wie funktioniert Klimaschutz mit Kochöfen?

In vielen ärmeren Regionen der Welt kochen Familien auf offenem Feuer, oft in geschlossenen Räumen. Dabei ist die Energieeffizienz gering, es gehen große Mengen an Energie ungenutzt verloren. Saubere Kochöfen sind oft einfache Vorrichtungen aus Metall oder Ton, die aber die zugeführte Energie besser nutzen. Die Familien sparen damit Brennstoffe und CO2. Manchmal werden die Öfen auch in Kleinunternehmen eingesetzt.