Die Nachhaltigkeitsansätze des Modelabels LANIUS

12 novembre 2020

Ökologische und natürliche Produkte, soziales Engagement in der Herstellung und unternehmerische Verantwortung – dies sind die Hauptfaktoren, mit denen das Kölner Modelabel LANIUS sich nicht nur erfolgreich am Markt positioniert, sondern auch in Zeiten der Corona-Krise bislang gut gefahren ist. Ein wichtiges Element bei diesem Ansatz ist die Klimaneutralität für das Unternehmen und seine Produkte. Sie bildet die Basis für zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen, deren Ziel die weitere Verringerung der Emissionen ist.

In Zusammenarbeit mit ClimatePartner hatte man in einem ersten Schritt die CO2-Emissionen des Unternehmens in Köln ermittelt und für 2020 erstmalig ausgeglichen. Darauf aufbauend wurde zur Herbst/Winter Saison 2020/21 mit der Entwicklung des Statement-Shirts „no time to waste“ ein Pilotprojekt zu klimaneutralen Produkten gestartet. Dieses läuft so erfolgreich, dass ab der Frühjahr/Sommer Saison 2021 die gesamte LANIUS Kollektion vollständig klimaneutral angeboten wird.

Verpackungen: Kreislaufwirtschaft von außen nach innen gedacht

LANIUS will zudem einen Beitrag zur Reduzierung des Plastikmülls leisten. Daher gründete man die Initiative #NOPLASTIC und schloss sich mit anderen nachhaltigen Modeunternehmen und Organisationen zusammen mit dem Ziel, gemeinsam nachhaltige Verpackungsalternativen zu recherchieren und zu nutzen. Aktuell arbeitet das Unternehmen an Lösungen für nachhaltige Verpackungen. So wurden schrittweise Plastikbeutel durch Papierbeutel ersetzt und das Verpackungsmaterial insgesamt durch den Einsatz von Papierbanderolen reduziert.

Die Lehre aus Corona: noch mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Trotz wegen Corona geschlossener Läden, ausfallender Messen und anhaltenden Sicherheitsmaßnahmen: das Interesse und die Nachfrage an der nachhaltigen Mode von LANIUS sind hoch und die Vorbestellungen der Frühjahr/Sommer Kollektion 2021 wurden positiv abgeschlossen. Dennoch hat das Unternehmen aus der Krise Konsequenzen gezogen.

Claudia Lanius, Gründerin des Labels: „Unsere Haltung zum Umgang mit der Corona-Krise innerhalb der Textilbranche haben wir mit der #FairFashionSolidarity Allianz klar nach außen kommuniziert. Wir müssen zusammenhalten. Wir haben die Krise als Chance begriffen, uns besonnen und entsprechend unserer nachhaltigen DNA gehandelt.“

Nachhaltigkeit und verstärkter Klimaschutz stehen also noch prominenter auf der Agenda, als es bislang ohnehin der Fall war. Seit der Erstellung der ersten CO2-Bilanz mit ClimatePartner wird bei der Auswahl der Materialien noch stärker auf deren Herkunft geachtet und die Liefer- und Transportwege hinterfragt. In Punkto Logistik sucht LANIUS zudem aktiv nach Dienstleistern, die sich dem Thema Klimaschutz ebenso verschrieben haben, um die Nachhaltigkeitskette von der Produktion bis zur Auslieferung der Ware zu schließen.

Für all diese Maßnahmen ist die CO2-Bilanz die Ausgangsbasis. Sie bleibt zudem die Messlatte für zukünftige Verbesserungen und Innovationen, um den Fußabdruck sowohl des Unternehmens als auch seiner Produkte weiter zu verringern.

Verantwortung übernehmen – mit ökologischem und sozialem Mehrwert

Zur ökologischen Wirkung der Nachhaltigkeitsbestrebungen von LANIUS kommt ein wichtiger sozialer Nutzen hinzu: Durch die Unterstützung des zertifizierten Klimaschutzprojektes in Pará, Brasilien, trägt das Modelabel dazu bei, dass ein bedrohtes Ökosystem im Amazonas-Regenwald bewahrt wird und die Menschen vor Ort naturverträgliche Lebensgrundlagen erhalten. Das Projekt trägt in direkter Weise zur Erreichung der UN SDGs bei und unterstreicht den Ansatz von LANIUS, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Weitere Informationen zur Projektunterstützung sind hier erhältlich: www.climatepartner.com/13900-1911-1001