Von Circular Monday bis Black Friday

19 novembre 2020

Ressourcen und Emissionen: Konsum zwischen Nachhaltigkeit und Verbrauch

Nach einem Jahr mit vielen Dämpfern für die allgemeine Konsumstimmung und Shoppinglaune hoffen Handel und Hersteller auf einen möglichst guten Endspurt im Weihnachtsgeschäft. Bislang machte der Black Friday am jeweils letzten Freitag im November den Startschuss zum Finale, inzwischen wird dieser durch einen früheren, deutlich nachhaltigeren Termin ergänzt: Bereits am Montag – diesmal ist es der 23. November – findet der Circular Monday statt.

Der bewusst vor dem Black Friday gesetzte Termin will Alternativen zum konventionellen Konsum aufzeigen, der vor allem durch den Verbrauch von Ressourcen bestimmt ist. Stattdessen stehen unter den Schlagwörtern „Rent – Repair – Reuse“ Ressourcenschonung und Recycling im Mittelpunkt. Diese Form von Handel hat insgesamt einen deutlich kleineren CO2-Fußabdruck als die konventionelle Erzeugung und der Verbrauch von Gütern. Genau aus diesem Grund passen der Circular Monday und das Streben nach Klimaneutralität gut zusammen, denn der möglichst effiziente Einsatz von Ressourcen und die Reduzierung von Emissionen sind wichtige Eckpunkte bei beiden Konzepten. Allerdings greift das Konzept der Klimaneutralität sogar noch etwas weiter: Es verbindet die Erzeugung neuer Konsumgüter mit den Bestrebungen zur Ressourcenoptimierung und Reduktion der CO2-Emissionen sowie dem Ausgleich der unvermeidbaren Emissionen.

Wenn schon, dann klimaneutral

Die Herstellung und der Verbrauch von Konsumprodukten ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Immer öfter haben die Verbraucher dabei die Möglichkeit, sich beim Kauf neuer Produkte für eine klimaneutrale Variante zu entscheiden. Vor allem Hersteller von Kosmetik und Drogerieartikeln, Lebensmitteln und Getränken bis hin zu Mode und Sportausrüstung gehen diesen Weg und bieten vermehrt klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen an. Sie gleichen die Emissionen aus, die durch die Herstellung und den Transport der Waren verursacht wurden und arbeiten daran, sie weiter zu reduzieren. Verbraucher erkennen diese Produkte am klimaneutral-Label. Es bietet transparent Informationen dazu, wie viel CO2 für ein Produkt errechnet wurde, über welche Maßnahmen der Ausgleich dieser Emissionsmenge geschieht und welche weiteren Strategien zur Reduzierung der Emissionen angesetzt werden.

Das gemeinsame Ziel: Klimaschutz

Wir arbeiten bei ClimatePartner seit fast 15 Jahren daran, dass weniger CO2-Emissionen in die Atmosphäre abgegeben werden und unterstützen daher Unternehmen, damit sie klimaneutrale Produkte anbieten und ihre Emissionen weiter reduzieren können. Einige gehen dabei gleich doppelt mustergültig voran, sowohl im Sinne der Klimaneutralität als auch der Kreislaufwirtschaft, wie zum Beispiel Kickbag mit der klimaneutralen und wiederverwendbaren Versandtasche, Edding mit den klimaneutralen und größtenteils aus Recyclingmaterial bestehenden Stiften der EcoLine Serie und FOND OF mit dem „most responsible product“ Rucksack seiner Marke pinqpong, der fast vollständig aus recycelten Materialien besteht.  

Diese Liste wird täglich länger, inzwischen arbeiten fast 3.000 Unternehmen mit uns zusammen, Klimaneutralität, Ressourceneffizienz und Emissionsreduzierung in ihren Geschäftsprozessen und Produkten umzusetzen. Ebenso wächst das Angebot nachhaltiger Produkte, die mit dem klimaneutral-Label gekennzeichnet sind. Mit ihm erhalten Verbraucher Orientierung und Transparenz beim Einkauf und können sich entsprechend entscheiden. Am Montag und Freitag und an jedem anderen Tag in der Woche.