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Klimaneutrales Unternehmen?

EmpCo-konforme Klimaschutzlösungen für Unternehmen

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Was ist ein „klimaneutrales Unternehmen“?

Der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) definiert Klimaneutralität als einen Zustand, in dem menschliche Aktivitäten keine Nettoauswirkungen auf das Klima haben. Die internationale Norm ISO 14068-1 konkretisiert das: Der CO2-Fußabdruck eines Unternehmens muss zunächst reduziert werden, nur verbleibende Emissionen dürfen anschließend „ausgeglichen“ werden.
Klimaneutralität bedeutet also nie „emissionsfrei“, sondern eine Netto-Null-Bilanz aus Reduktion und Ausgleich.

Klimaneutralität unter EmpCo

Der Begriff „klimaneutrales Unternehmen“ ist nach der EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) nicht mehr zulässig, wenn er sich allein auf die Finanzierung von Klimaschutzprojekten stützt.

Die EmpCo ist eine EU-Richtlinie, die Verbraucher:innen vor irreführenden Umweltaussagen und -kennzeichnungen schützen soll. Für alle Unternehmen, die in er EU werben, gelten die neuen Vorschriften ab dem 27. September 2026 verbindlich.
Mit der EmpCo-Richtlinie gelten strengere Regeln:

  • Reduktionsnachweis erforderlich: Aussagen zur Klimaneutralität sind nur zulässig, wenn sie auf tatsächlich erreichten Reduktionen über die gesamte Wertschöpfungskette beruhen.
  • Kompensation allein reich nicht: Ein Ausgleich durch Klimaschutzprojekte genügt nicht mehr als Grundlage für einen Klimaneutralitätsclaim.
  • Hohe Hürde in der Praxis: Eine „klimaneutral“-Aussage setzt einen nahezu emissionsfreien Geschäftsbetrieb voraus, was für die meisten Unternehmen nicht realistisch ist.

Unternehmen, die weiter mit „klimaneutral“ werben, ohne konkrete Reduktionsnachweise offenzulegen, riskieren Abmahnungen, Unterlassungsansprüche und Reputationsschäden. 

ClimatePartner-Labels

Klimaneutrales Unternehmen? Gemäß EmpCo-Richtlinie: Unternehmen mit finanziellem Klimabeitrag oder ClimatePartner-zertifiziertes Unternehmen

ClimatePartner hat bereits im April 2023 die Labels „ClimatePartner-zertifiziert“ und „Finanzieller Klimabeitrag“ eingeführt und im Mai 2026 um eine unabhängige Drittprüfung ergänzt: zwei EmpCo-konforme Alternativen, die Transparenz über die Klimaschutzstrategie schaffen, ohne den Claim „klimaneutral“ zu verwenden. Das Label „ClimatePartner-zertifiziert“ steht zusätzlich für verbindliche Reduktionsziele.

ClimatePartner unterstützt Unternehmen dabei, ihre CO2-Bilanz zu berechnen. Anschließend weisen Unternehmen Reduktionsmaßnahmen nach und leisten einen finanziellen Klimabeitrag in Höhe ihrer fortlaufenden Emissionen. Eine unabhängige Drittprüfung bestätigt diesen Weg und ermöglicht die Nutzung der Labels „ClimatePartner-zertifiziert“ oder „Finanzieller Klimabeitrag.“

ClimatePartner-Labels

EmpCo-konform

Beide Labels erfüllen die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.

Nachhaltigkeitssiegel

Unabhängige Drittprüfung

Beide Labels durchlaufen eine unabhängige Drittprüfung und ermöglichen transparente Kommunikation.

Prüfung

Kommunikation

Sie erhalten Materialien für Ihre EmpCo-konforme Kundenkommunikation.

Support

Ihr Weg zur EmpCo-konformen Kommunikation

  1. CO2 berechnen

    Die Basis im Klimaschutz ist immer Ihre CO2-Bilanz. Darin werden alle Emissionen erfasst, verursacht zum Beispiel durch Heizung, Strom, Geschäftsreisen, Mitarbeitendenanfahrt oder Papierverbrauch. Die Daten erfassen Sie ganz einfach in unserer Cloud-basierten Software. Seit 2006 begleiten wir Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei der CO2-Bilanzierung und stehen Ihnen gerne zur Seite

  2. CO2 reduzieren und vermeiden

    Aus der CO2-Bilanz können Sie ablesen, welche Treibhausgasemissionen Sie reduzieren und welche Sie langfristig vermeiden können. Ein paar Beispiele: Umstellung auf Ökostrom, Videokonferenzen statt Geschäftsreisen, Bahn statt Inlandsflug.

  3. Finanziellen Klimabeitrag leisten

    Fortlaufende Emissionen lassen sich nicht vollständig vermeiden. Für diese unterstützen Sie Klimaschutzprojekte aus unserem Portfolio und leisten damit einen finanziellen Klimabeitrag. Internationale Institutionen wie die Science Based Targets Initiative, der WWF oder der Weltklimarat (IPCC) empfehlen: Unternehmen sollten nicht nur Emissionen in der eigenen Wertschöpfungskette reduzieren, sondern zusätzlich außerhalb davon in Klimaschutzprojekte investieren.

Bereit für EmpCo-konforme Klimaschutzkommunikation?

Sie möchten Ihr Unternehmen mit finanziellem Klimabeitrag positionieren oder Ihre Klimastrategie weiterentwickeln? Wir unterstützen Sie mit einem belastbaren Prozess für Emissionsberechnung, Reduktion und Klimaschutzbeiträge.

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Müslipackung mit ClimatePartner labels
EmpCo-Checkliste-Deckblatt

Checkliste zur Prüfung von Umweltaussagen

Mit der EmpCo werden die Anforderungen an Umweltaussagen deutlich verschärft. Ab dem 27. September 2026 gelten neue Regeln für Transparenz, Belegbarkeit und Zertifizierung.

Was bedeutet das konkret für Unternehmen? Welche Aussagen sind künftig zulässig – und wo entstehen Risiken?

Unsere Checkliste unterstützt Sie dabei, Ihre Umweltaussagen zu prüfen und sich gezielt auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.

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