Wasser für Madagaskar

Unser Klimaschutzprojekt in Madagaskar

Trinkwasser-Projekt in Madagaskar

Nur fünf Prozent der Bevölkerung im ländlichen Madagaskar haben Zugang zu Trinkwasser – die anderen holen sich Wasser aus offenen, von Hand gegrabenen und meist nur flachen Brunnen. Dieses Wasser ist oft verseucht, in Folge wird Durchfall zur tödlichen Krankheit, verantwortlich auch für die hohe Kindersterblichkeit. Dagegen hilft, das Wasser abzukochen. Das können die meisten hier nur auf offenem Feuer tun.

Für dieses Klimaschutzprojekt wurde eine einfache und günstige Wasserversorgung mit Solarpumpen aufgebaut. Wasser aus richtigen und tief gebohrten Brunnen wird in hohe Wasserspeicher gepumpt. Daraus speisen sich öffentliche Brunnen, Sanitäranlagen und auch die Bewässerung der Felder. Bereits 5 Dörfer mit 6.500 Einwohnern sind an diese Wasserversorgung angeschlossen.

So spart das Projekt die CO2-Emissionen, die beim Abkochen unweigerlich entstehen. Vor allem aber verhindert es Krankheiten, die anderswo auf der Welt längst besiegt sind – und es ermöglicht den Bauern, ihre Felder zu bestellen, ihr Vieh zu versorgen und sich und ihre Familien zu ernähren.

Gold Standard
Verifizierung
Gold Standard Micro-Scale
Zertifikats-Typ
10.000
Jährliches Volumen (Tonnen CO2)

Beitrag zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Keine Armut
Kostenloses Trinkwasser für Familien und Bauern und zudem Einsparung von Feuerholz

Kein Hunger
Bewässerung der Felder und Versorgung von Vieh – die Bauern sichern sich die Erträge ihrer Subsistenzwirtschaft

Gesundheit und Wohlergehen
Durch sauberes Trinkwasser werden die häufigsten Krankheiten reduziert

Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
6.500 Menschen erhalten kostenloses Trinkwasser, Wasser für ihre Felder und ihr Vieh und auch Wasser für Sanitäranlagen

Bezahlbare und saubere Energie 
Das Wassersystem wird mit Solarenergie betrieben

Maßnahmen zum Klimaschutz
Das Projekt spart etwa 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein, die sonst durch Abkochen von Wasser mit Feuerholz entstehen würden

Wie funktioniert Klimaschutz mit Trinkwasser?

2 Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Viele Familien haben keine andere Möglichkeit, als Wasser mit einfachsten Mitteln auf offenem Feuer abzukochen. Dadurch entstehen CO2-Emissionen, und je nach Region werden immer größere Flächen entwaldet. Indem Wasser chemisch (zum Beispiel mit Chlor) oder mechanisch (mit Wasserfiltern) aufbereitet wird oder Grundwasser aus Brunnen zugänglich gemacht wird, lassen sich diese CO2-Emissionen einsparen.