Mit Herkunftsnachweisen zu Ökostrom: ohne Anbieterwechsel
Herkunftsnachweise (EACs): Für Unternehmen beschafft und stillgelegt. Weltweit. Wir entwickeln eine Strategie, die zu Ihnen passt, und setzen sie in wenigen Wochen um.
Jetzt Kontakt aufnehmenErneuerbare Energie ist Ihr größter Hebel zur Emissionsreduktion
Über 75 Prozent
der globalen Treibhausgasemissionen entstehen durch Energieverbrauch und -erzeugung.
Für die meisten Unternehmen ist zugekaufter Strom der größte Hebel zur CO2-Reduktion und gleichzeitig der schnellste. Viele Unternehmen zögern, weil sie glauben, dafür komplexe Lieferverträge neu verhandeln zu müssen. Doch das ist nicht nötig.
Mit Herkunftsnachweisen (EACs) beziehen Sie Ökostrom, ohne den bestehenden Energieversorger zu wechseln.
In wenigen Schritten zu Ökostrom mit EACs
1. Strategie entwickeln
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir eine Strategie, um auf Strom aus erneuerbarer Energie umzustellen, die auf Ihre Standorte, Verbrauchsmengen und Klimaziele abgestimmt ist.
Beschaffungsstrategie
2. Kauf und Stilllegung
ClimatePartner kauft die Herkunftsnachweise für Ihr Unternehmen und entwertet sie in allen wichtigen globalen Zertifikatssystemen.
Erwerb
3. Reporting nach internationalen Standards
Wir unterstützen Ihr Unternehmen bei der Berichterstattung nach SBTi, RE100 und CDP für Scope 1,2 und 3.
Reporting
4. Transparent kommunizieren
Sie erhalten ein Zertifikat, das Ihren Stromverbrauch und die entwerteten Herkunftsnachweise bestätigt.
Zertifikat
Wir haben Partner für zertifizierte EACs
Unser EACs-Prozess wird jährlich von TÜV Rheinland zertifiziert. Das gewährleistet die Konformität mit dem GHG Protocol sowie die Vermeidung von Doppelzählungen der Zertifikate.
Nordamerikas führende unabhängige Zertifizierung für EACs ermöglicht eine vollständige Rückverfolgbarkeit, schließt Doppelzählungen aus und setzt strenge Umweltstandards für glaubwürdige Aussagen.
Das internationale Label stellt strenge Nachhaltigkeitskriterien sicher. Jede MWh finanziert den Zugang zu sauberer Energie in Entwicklungsländern sowie die Renaturierung von Flüssen.
Praxisguide Herkunftsnachweise
Dieser Leitfaden zeigt, wie Unternehmen von erneuerbarer Energie profitieren und wie der Umstieg gelingt. Mit aktuellen Zahlen, Best Practice und Hintergrundwissen gibt er Orientierung für alle im Bereich Nachhaltigkeit, Einkauf oder Berichterstattung.
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Systematik von Herkunfts-nachweisen
Häufig gestellte Fragen
Die Umstellung auf Ökostrom mit Herkunftsnachweisen ist unkompliziert und kann, je nach Anzahl der Märkte und Zertifikatsvolumen, innerhalb einer Woche umgesetzt werden. Die Nutzung von Strom aus erneuerbarer Energie können Sie unmittelbar nach Auftragsbestätigung geltend machen.
Nein. Herkunftsnachweise funktionieren unabhängig von Ihrer physischen Stromversorgung. Bestehende Verträge bleiben unverändert.
Ja. Die marktbasierte Scope-2-Bilanzierung mit Herkunftsnachweisen wird von der SBTi anerkannt, sofern die Zertifikate die entsprechenden Qualitätskriterien erfüllen.
Ja. ClimatePartner ist in allen wichtigen globalen Zertifikatssystemen aktiv, darunter GOs (Europa), RECs (Nordamerika), I-RECs (Asien, Afrika, Lateinamerika), nationale Systeme (Australien, China, Japan) und weitere.
Ein Herkunftsnachweis ist ein Zertifikat, das belegt, dass Strom aus erneuerbarer Energie erzeugt und ins Netz eingespeist wurde. Ein erneuerbares PPA (Power Purchase Agreement) ist ein langfristiger Vertrag zum direkten Strombezug aus einem Projekt für erneuerbare Energie. Beide reduzieren Scope-2-Emissionen; PPAs bieten jedoch beispielsweise Preissicherheit, wohingegen Herkunftsnachweise schnell und kosteneffizient wirken.
Die Preisgestaltung hängt von Volumen, Ort und Qualitätskriterien ab. Auf Anfrage erhalten Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung mit individuellem Angebot von uns.
Ja. Herkunftsnachweise werden zwar hauptsächlich zur Reduktion von Scope-2-Emissionen eingesetzt, also indirekten Emissionen aus zugekauftem Strom für eigene Standorte, sie können aber auch zur Berichterstattung reduzierter vorgelagerter Scope-3-Emissionen genutzt werden. Wenn Ihre Lieferanten über Herkunftsnachweise auf Strom aus erneuerbarer Energie umsteigen, fließt deren Scope-2-Reduktion direkt in Ihren Scope-3-Fußabdruck ein.
Nein. Da sämtlicher Strom, ganz gleich ob aus erneuerbarer Energie oder nicht, in ein gemeinsames Netz eingespeist wird, lässt sich Strom physisch nicht von der Erzeugungsquelle bis zu den Verbraucher:innen zurückverfolgen. Auch wenn Ihr Versorger Ökostrom erzeugt: Ohne Herkunftsnachweis wird der CO₂-Bilanz der durchschnittliche Strommix des Netzes zugrunde gelegt. Herkunftsnachweise stellen sicher, dass Strom aus erneuerbarer Energie glaubwürdig geltend gemacht werden kann.
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