Neues vom Virunga

19. März 2018

Klimaschutz oder Entwicklungshilfe?

Neues von unserem Projekt in DR Kongo

Unsere Klimaschutzprojekte sind oft auch Entwicklungsprojekte für die gesamte Region. Das sehen wir gerade eindrucksvoll an unserem Wasserkraftprojekt in der D.R. Kongo: Das kleine Laufwasserkraftwerk neben dem Virunga Nationalpark hat bereits die wirtschaftliche Entwicklung angestoßen. Vorher gab es hier nur für drei Prozent der Bevölkerung Elektrizität – nun werden immer mehr Haushalte an ein neues Stromnetz angebunden. Das wichtigste dabei: sie können sich den Strom leisten. Zusammen mit weiteren Laufwasserkraftwerken kann der Virunga zum zweitgrößten Energieversorger des Landes werden. Es entstehen kleine Betriebe, wie zum Beispiel eine Seifenfabrik, die schon 200 Arbeitsplätze geschaffen hat. Auch im Kraftwerk selbst finden Anwohner Arbeit. Das ist umso wichtiger, als dass junge Leute mit einem festen Arbeitsplatz weniger Anreiz haben, den bewaffneten Milizen beizutreten. So steigen die Chancen auf Frieden in der Region nach dem grausamen Bürgerkrieg. 

Über diese Situation im und um den Virunga Nationalpark berichtet auch eine eindrucksvolle Dokumentation in der ZDF-Mediathek.

Und das Klima? Das Wasserkraftwerk erzeugt emissionsfreien Strom und ersetzt die Holzkohle als zuvor nahezu alternativlose Energiequelle. Es trägt so auch zum Schutz des Regenwalds im Virunga bei.

Lesen Sie, wie unser Projekt das Klima schützt und CO2-Emissionen einspart.