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Naturschutzprojekte in Europa

Von der Moorrenaturierung bis zum Waldumbau: Naturschutzprojekte stärken heimische Ökosysteme und schaffen Lebensräume für bedrohte Arten.

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Warum regionaler Naturschutz wichtig ist

Natürliche Ökosysteme sind unsere Lebensgrundlage: Sie regulieren das Klima, reinigen Wasser, schützen Böden vor Erosion und bieten Lebensraum für unzählige Arten. Doch viele dieser Systeme stehen unter Druck. Bodenversiegelung, intensive Landnutzung und die Folgen des Klimawandels beeinträchtigen Landschaften zunehmend. Regionaler Naturschutz in Europa setzt hier an. Er stärkt lokale Ökosysteme, verbessert ihre Widerstandskraft und fördert die Biodiversität.

1 Prozent der Wälder

in Europa stirbt jedes Jahr (EEA, 2023). Etwa jeder vierte Baum weist mäßige bis schwere Schäden auf.

Waldsterben

60 Prozent der Böden

in Europa sind degradiert (ESDAC). Das verringert die Bodenfruchtbarkeit sowie die Fähigkeit, Wasser zu speichern und Kohlenstoff zu binden.

Bodendegradation

7 Prozent der Emissionen

in der EU gehen auf degradierte Moore zurück. Sie setzen Kohlenstoff frei, der über Jahrtausende im Torf gespeichert wurde (IEEP, 2023).

Trockengelegte Moore

25 Prozent der Arten

gelten als bedroht. Lebensräume verschwinden durch Entwässerung, Flächenversiegelung und Landwirtschaft. (IUCN, 2025).

Artensterben

Naturschutzprojekte im ClimatePartner-Portfolio

ClimatePartner bietet eine Vielzahl an Naturschutzprojekten in Europa, von der Renaturierung alpiner Ökosysteme über Aufforstungen bis hin zu Flussrenaturierungen. Zu den wichtigsten Projektarten zählen:

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Aufforstung und Waldumbau

Unsere heimischen Wälder leiden unter Trockenheit, Schädlingsbefall und Extremwetterereignissen. Nur jeder fünfte Baum gilt noch als gesund. Gemeinsam mit Forstexpert:innen wählen wir standortgerechte Baumarten aus, die besser an das heutige und zukünftige Klima angepasst sind. Durch Aufforstung in Deutschland und Europa entstehen so widerstandsfähige Mischwälder, die Kohlenstoff speichern, Wasser filtern und Lebensraum für viele Arten bieten. 

Moorrenaturierung

In Deutschland sind über 90 Prozent der natürlichen Moorflächen zerstört. Entwässerte Moore setzen Kohlenstoff frei, der über Jahrtausende im Torf gespeichert war. Durch Wiedervernässung lassen sich diese Emissionen reduzieren, während wertvolle Lebensräume für gefährdete Arten entstehen.

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Fluss- und Quellrenaturierung

Begradigung, Entwässerung und intensive Landwirtschaft haben viele natürliche Fließgewässer stark verändert. Renaturierungsprojekte bauen künstliche Eingriffe zurück, schaffen Feuchtlebensräume und verbessern die Wasserqualität, zum Vorteil von Amphibien, Insekten, Fischen und spezialisierten Pflanzenarten.

Sumpfwaldrenaturierung

Sumpfwälder zählen zu den artenreichsten, aber auch am stärksten bedrohten Lebensräumen Mitteleuropas. Ihre nassen Böden binden große Mengen Kohlenstoff und kühlen das Mikroklima. Renaturierungsmaßnahmen entfernen standortfremde Baumarten, fördern heimische Arten und belassen Totholz als Lebensraum für Insekten, Vögel und Pilze.

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Humusaufbau durch regenerative Landwirtschaft  

Gesunde Böden sind die Grundlage für sauberes Grundwasser, Artenvielfalt und unsere Ernährung. Bei Projekten zum Humusaufbau bauen Landwirte durch regenerative Praktiken Humus auf und tragen so dazu bei, dass CO₂ langfristig im Boden gespeichert wird. Der Humusgehalt wird regelmäßig gemessen und dokumentiert.

Renaturierung alpiner Ökosysteme

Die Ammergauer Alpen und der Naturpark Karwendel zählen zu den artenreichsten Regionen Europas, doch ihre Vielfalt ist gefährdet. Gezielte Schutzmaßnahmen erhalten die Biodiversität: Moore werden wiedervernässt, Bergwiesen gepflegt, Teiche renaturiert.

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Finden Sie das passende Naturschutzprojekt in Europa
Leitfaden-Naturschutzprojekte

Leitfaden: Natur schützen, Biodiversität fördern

In unserem Leitfaden zu Naturschutzprojekten erfahren Sie noch mehr zu den einzelnen Projektarten und erhalten passende Projektvorschläge für Naturschutzprojekte in Europa.

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Wie können Unternehmen Naturschutzprojekte unterstützen?

Alleinstehende Naturschutzprojekte

Unternehmen können einzelne Naturschutzprojekte direkt finanzieren. Diese Projekte erzeugen in der Regel keine verifizierten Emissionsreduktionen, leisten aber einen messbaren Beitrag zum Schutz heimischer Ökosysteme und zur Biodiversität. Sie tragen zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bei, oft direkt im eigenen Land.

Regionaler Naturschutz

Kombiprojekte

Unternehmen, die ein Kombiprojekt finanzieren, unterstützen zwei Projekte gleichzeitig: ein zertifiziertes, internationales Klimaschutzprojekt und ein regionales Naturschutzprojekt in Europa. Für jede Tonne CO₂, die durch das zertifizierte Klimaschutzprojekt eingespart wird, wird zusätzlich ein Naturschutzprojekt unterstützt. So verbinden Unternehmen globalen Klimaschutz mit lokalem Engagement.

Regionaler Naturschutz + internationaler Klimaschutz

Die Vorteile Ihres Engagements 

hier geht's los

Doppelter Einsatz

Wenn Sie sich für die Unterstützung eines Kombiprojekts entscheiden, setzen Sie sich für globalen und regionalen Natur- und Klimaschutz ein.

Erlebbar machen

Wo möglich, bieten wir Projektbesuche an, zum Beispiel Baumpflanzaktionen, bei denen Mitarbeitende oder Partner selbst aktiv werden können.

Starke Partner

Wir arbeiten mit erfahrenen Naturschutzorganisationen zusammen wie dem Naturpark Karwendel.

SDG-Beitrag

Naturschutzprojekte tragen zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung bei, idealerweise sogar direkt in Ihrem Heimatland.