Product Carbon Footprint (PCF)
Unsere PCF-Lösung ermöglicht es Ihnen, den Fußabdruck Ihrer Produkte oder Dienstleistungen zu berechnen. Sie erfassen Emissionen entlang des gesamten Produktlebenszyklus, binden Lieferanten ein und erhalten transparente Berichte.
Product Carbon Accounting kann herausfordernd sein
Hohe Kosten, geringe Effizienz | PCFs sind zu teuer und zu aufwendig für das ganze Produktportfolio, sodass sich Unternehmen auf einige wenige SKUs beschränken. |
Begrenzte Datenverfügbarkeit | Unternehmen sind abhängig von Durchschnittswerten; Primärdaten fehlen. Daten sind inkonsistent und müssen manuell überprüft werden. |
Begrenzte Ressourcen | Interne Kapazitäten, um die Komplexität von Lifecycle-Daten und die Koordination mit Lieferanten zu managen, sind begrenzt. |
Regulatorische Komplexität | Regulierungen wie CSRD, SBTi/FLAG, PACT, EmpCo etc. erfordern Berechnungen, die einer unabhängigen Drittprüfung standhalten. |
Warum Unternehmen sich bei Product Carbon Footprints für ClimatePartner entscheiden
Kosteneinsparungen für das gesamte Portfolio
KI-gestützte Berechnungen und wiederverwendbare Daten sparen Kosten ein, ohne den Arbeitsaufwand zu erhöhen.
Effizienz
Modular für B2B oder B2C
Cradle-to-Gate-PCFs für den standardisierten B2B-Datenaustausch, Cradle-to-Grave-PCFs für EmpCo-konforme Kommunikation
Flexibilität
Zukunftssichere Compliance
Ausgerichtet am GHG Protocol, SBTi, FLAG, PACT und EmpCo: prüfungssicher und up-to-date.
Compliance
Transparente Datenqualität
PACT-konforme Datenqualitätsindikatoren (DQIs) und eine klare Angabe des Primärdaten-Anteils ermöglichen einen nahtlosen Datenaustausch mit Kunden und entlang Ihrer Wertschöpfungskette.
Daten
Über 6.000 Unternehmen arbeiten mit uns an ihrer Net-Zero-Strategie.
ANKER
ARAG
AXA
Boots
COSNOVA BEAUTY
deuter
EDDING
EDEKA
essity
GLS
Hansgrohe Group
HÖRMANN
MANN + HUMMEL
mondi
SIGG
UHU
Vodafone
Walgreens
Footprint-Berechnung und Einblick in die Wertschöpfungskette
Systemgrenzen definieren | Sie legen fest, welche Produkte wir betrachten, und wir definieren die Systemgrenzen (Cradle-to-Gate oder Cradle-to-grave). |
Datenerfassung | Sie laden Produktdaten auf SKU-Ebene per Massen-Upload hoch. Lieferantenspezifische Angaben können Sie direkt in die Plattform integrieren. Mit EcoTransit verarbeiten wir Transport-Emissionsdaten automatisch. |
Mit KI und Beratung von Expert:innen berechnen | KI-gestützt, ordnet unsere Plattform Ihre Aktivitätsdaten automatisch unseren 50.000+ Emissionsfaktoren zu. Unsere Expert:innen überprüfen anschließend die Ergebnisse, prüfen die Methodik, passen Eingaben bei Bedarf an und stellen die Prüfungsbereitschaft sicher. |
Analysieren und berichten | Sie erhalten standardkonforme PCFs für jedes Produkt – mit Erkenntnissen zu Design und Einkauf der Produkte und zur Kommunikation. |
Das beinhaltet jeder PCF
Integrierte Analysen
→ Aufschlüsselung der Emissionen nach Lebenszyklusphasen
→ Identifikation von Emissions-Hotspots
→ Excel-Download der Ein- und Ausgabedaten
→ Bewertung der Datenqualität (PACT-konforme DQIs)
ClimatePartner-Bericht
→ PCF für jedes Produkt, von unseren Expert:innen überprüft
→ Macht Daten und Methodik transparent
→ SBTi-konform (inkl. Flag- und biogene Emissionen)
→ Eignet sich für den B2B-Datenaustausch oder die Kommunikation gegenüber Verbraucher:innen
PCFs automatisiert erstellen
PCF-Einblicke in kürzester Zeit erhalten. Mit automatisierten Product Carbon Footprints reagieren Sie schneller auf Kundenanfragen, überzeugen in Ausschreibungen mit belastbaren Zahlen und konzentrieren Ihre Reduktionsmaßnahmen auf die wirkungsvollsten Hebel. So werden Emissionsdaten ohne manuellen Aufwand zum Wettbewerbsvorteil.
Mehr erfahrenIhr PCF ist erst der Anfang
Ihr Product Carbon Footprint bildet die Grundlage, um Ihre Lieferkette transparent zu machen, glaubwürdig gegenüber Stakeholdern zu kommunizieren und Emissionen wirksam zu reduzieren. Er ermöglicht:
Aktuelles zur CO₂-Bilanzierung und mehr
Amazon treibt nachhaltigen E-Commerce voran
E-Commerce verändert den Einzelhandel grundlegend – bis 2027 werden voraussichtlich 41 % der Einzelhandelsumsätze weltweit online erzielt. Amazon steht an der Spitze dieser Entwicklung: als Pionier des digitalen Handels prägt das Unternehmen Märkte.
Klimalabels auf Produkten
Klimaschutz macht Produkte wettbewerbsfähiger. Unternehmen, die Emissionen senken und transparent kommunizieren, stärken ihre Marke – und erfüllen Erwartungen von Kund:innen und Partner:innen.
Life cycle Assessment (LCA)
Die Lebenszyklusanalyse ist das zentrale Tool zur Bewertung der Umweltwirkungen eines Produkts. Sie dokumentiert Emissionen und Ressourcenverbrauch entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
FAQs
Ein Product Carbon Footprint (PCF) misst die gesamten Treibhausgasemissionen, die während des Lebenszyklus eines Produkts entstehen. Das umfasst die Gewinnung von Rohstoffen, die Produktion, den Vertrieb, die Nutzung und die Entsorgung am Ende der Lebensdauer. Der PCF wird in CO₂-Äquivalenten (CO₂e) angegeben. Er zeigt Unternehmen, wo sie Emissionen reduzieren können und hilft ihnen, ihre Klimaschutzmaßnahmen transparent zu kommunizieren.
Mit herkömmlichen Methoden kann die Berechnung eines PCF mehrere Wochen pro Produkt dauern. Die automatisierte PCF-Software von ClimatePartner verkürzt diesen Zeitraum erheblich. Sie können damit mehrere Product Carbon Footprints innerhalb von Minuten berechnen. Wie lange es genau dauert, hängt von der Datenverfügbarkeit und der Komplexität Ihrer Lieferkette ab.
Ein Corporate Carbon Footprint (CCF) erfasst alle Emissionen eines Unternehmens in den Scopes 1, 2 und 3. Ein Product Carbon Footprint (PCF) konzentriert sich auf die Emissionen eines einzelnen Produkts über dessen gesamten Lebenszyklus. Unternehmen brauchen den CCF für ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung. Den PCF nutzen sie für produktbezogene Transparenz und Kommunikation.
Nicht unbedingt. PCFs können mit unterschiedlichen Systemgrenzen berechnet werden. Das hängt von Ihrem Ziel ab. Cradle-to-gate erfasst die Emissionen von der Rohstoffgewinnung bis zur Produktion. Die Berechnung endet am Werkstor. Diese Variante eignet sich für Lieferanten und für Transparenz in der Lieferkette. Cradle-to-grave umfasst den gesamten Lebenszyklus. Hier kommen Vertrieb, Nutzungsphase und Entsorgung hinzu. Diese Variante passt besser für die Kommunikation gegenüber Endverbraucher:innen und für Wirkungsanalysen.